Beim Anschlag auf das,Berliner Stromnetz gab es nur EINE Frage: Wer hat das Copyright an dem Namen "Vulkan-Gruppe", Maaßens Verfassungsschutz oder Putins Desinformationsagenten.
Aufgetaucht ist das Wort "Vulkan" in linkem Zusammenhang erstmals 2010 als nach Ausbruch des Eyjafjallajökulls auf Island, der den europäischen Luftverkehr über Monate weitestgehend lahmlegte, ein Bekennerschreiben nach einem linken Anschlag erwähnte, daß man dem Kapitalismus mit seiner immanenten Ungerechtigkeit der Verteilung von Einkommen und Vermögen einen ähnlichen Schlag versetzen wollte, wie das gerade der isländische Vulkan getan habe.
Sowohl Maaßens Verfassungsschutz als auch Putins FSB ergriffen die Chance und erfanden unabhängig von einander und wohl gleichzeitig die "Vulkan-Gruppe", die sich als nicht existierende "linksextremistische Terrorgruppe" hervorragend als vermeintlicher Urheber von "False-flag-Operationen" eignet, mit denen man weiter gegen links hetzen und von der wirklichen Gefahr des Rechtsextremismus ablenken könne.
Nur die völlige Weltfremdheit bayrischen Links-Grün-Bashings konnte aus dem "Bekennerschreiben" zum Anschlag gegen das berliner Stromnetz die absurde Gefärdung durch linken Terrorismus ableiten und dabei ignorieren, daß der der Text des angeblich "linksextremistischen" Bekennerschreibens anstatt der geschliffenen deutschen Hochsprache, in der solche Bekennerschreiben sonst verfasst sind, plumpe Fehler enthielt, die üblicherweise bei der Transskription von russischen Texten mit kyrillischer Schrift in deutsche Texte mit lateinischer Schrift auftreten, wenn sich Menschen daran versuchen, denen das Wissen um die sprachlicher Besonderheiten und ihre Feinheiten in Zusammenhang mit der verwendeten Schrift fehlt.
Zudem missachtete der Berliner Anschlag alle Prinzipien linksextremistischer Gewaltanwendung, die sich niemals gegen Durchschnittsbevölkerung richtet, sondern immer die aus linker Sicht Verursacher der gesellschaftlichen Ungerechtigkeiten zum Ziel hat.
Deswegen glaubte auch von Anfang an niemand, der sich mit der Analyse politisch motivierter Anschläge befasst hat, das Märchen des linksextremistischen Anschlages, sondern vermutete anhand der vielen Anhaltspunkte dafür eine False-flag-Operation politisch eher rechts motivierter Täter.
Der rechte Ideologe Dobrindt vermutet aber wohl zu Recht, daß die meisten Nachrichtenkonsumenten durch das ständige Rot-Grün-Bashing der Leitmedien der letzten fünfzehn Jahre in der Birne bereits so aufgeweicht sind, daß sie das Märchen des linksextremistischen Anschlages auf das Stromnetz Berlins problemlos schlucken.