Stasi-Mitarbeiter heute in der AfD tätig

Auf besonderen Wunsch einer Lügenbaronin führe ich die Publikationsreihe über Stasi-Mitarbeiter, die ihre Tätigkeit in der AfD weiterführen, fort. Heute: *trommelwirbel

Peter Drenske, AfD‑Abgeordneter aus Brandenburg, wurde im offiziellen Prüfbericht zur Stasi‑Belastung des Landtags als hauptamtlicher Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) eingestuft. Grundlage dafür ist sein Wehrdienst von 1979 bis 1982 im Wachregiment „Feliks Dzierzynski“, dem militärisch‑operativen Arm der Stasi. Dieses Regiment war nicht einfach eine gewöhnliche militärische Einheit, sondern organisatorisch direkt in die Strukturen des MfS eingebunden. Wer dort diente, galt nach den Kriterien der Aufarbeitungsbehörden als hauptamtlicher Mitarbeiter.

Drenske selbst erklärte, er habe dort als Koch gearbeitet und sei „im System mitgeschwommen“. Dennoch zeigt der Bericht, dass seine Tätigkeit nach Aktenlage eindeutig dem MfS zugeordnet wird. Die Kommission stellte zudem Widersprüche zwischen seinen Angaben und den Stasi‑Unterlagen fest, etwa zu Einsatzorten und Beginn seiner Tätigkeit.

Politisch brisant ist der Fall, weil Drenske seit 2019 für die AfD im Brandenburger Landtag sitzt und die Partei öffentlich häufig die Aufarbeitung der DDR‑Vergangenheit anderer fordert. Während die AfD‑Fraktionsführung die Bedeutung des Wachregiments herunterspielt, betonen Experten, dass es sich um eine zentrale Stütze des Repressionsapparats handelte. Drenske bleibt dennoch im Amt; Konsequenzen gab es bislang keine.

Konsequenzen in der AfD? Natürlich keine! Wie auch? Wird ihre Kompetenz in der AfD mehr denn je gefragt.

Fortsetzung folgt....

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