Der jüdische Selbsthass auf den Judenstaat Israel

Juden als Volk mit einer eigenen Religion gibt es schon seit mehr als 3.000 Jahren. Im Gegensatz zu den Griechen, zu den Chinesen und zu manchen Völkern, die noch langlebiger sein mögen, ist die Religion der Juden mit einigen Anpassungen dieselbe geblieben. Die Veränderungen im Judentum sind marginal. Der chinesische Buddhismus hingegen ist erst 1.500 Jahre alt und wird in der VR China nun vom Sozialismus ersetzt. Buddhismus und Sozialismus sind keine theistische, sondern gottlose Religionen.

Seit knapp 3.000 Jahren werden Juden verfolgt: Trotzdem (oder gerade deswegen?) gibt es sie weiterhin. Nach 2.000 Jahren des Herumirrens und Millionen Ermordeter haben die Juden es geschafft, zum dritten Mal einen eigenen Staat aufzubauen.

Nun wird sich mancher fragen, wie es die Juden als Volk mit eigener Religion alle Ausrottungsversuche überstanden haben. Selbst die ursprünglichen 12 Stämme Israels, die gemeinsam aus Ägypten Richtung Kanaan ausgezogen sind, können bis heute den real existierenden Juden zugeordnet werden, auch wenn nur zwei Stämme übriggeblieben sind, die man heute etwas anders zählt, um auf drei bis vier Stämme und Unterstämme zu gelangen. Andere Völker hingegen sind verschwunden und in benachbarte Völker aufgegangen.

Was ist das Besondere an den Juden, was anderen Menschen fehlt? Es gibt darauf nur eine Antwort: der jüdische Selbsthass! In allem Anderen verhalten sich Juden wie andere Menschen auch. Der jüdische Selbsthass hingegen ist einzigartig und der Garant für die lange Existenz des jüdischen Volkes! Alle anderen Völker hassen sich gegenseitig und nicht sich selber! Kein anderes Volk auf Erden außer dem jüdischen hasst am meisten sich selbst.

Das wird nicht alle Leser überzeugen. Ich bin offen für Ernst gemeinte Vorschläge. Doch bis dahin bleibt es dabei: Der jüdische Selbsthass ist einzigartig und der Garant für die (lange) Existenz des jüdischen Volkes.

Nach dieser langen Vorrede wenden wir uns dem Buch zu, welches ein selbsthassender Jude verfasst hat. Als Kind lebt er in einem Kibbutz (sozialistisches Kollektiv) in Israel, heute in den USA.

Israel - eine Utopie

von Omri Boehm

Propyläen Verlag Juni 2020

ISBN-13: 978-3549100073

256 Seiten 20 €

Der Holocaust gefährdet die Existenz Israels! Dessen sind sich nicht wenige extremistische jüdische Selbsthasser sicher. Denn es ist der Holocaust, der die schlimme Barbarei der Juden gegenüber den Palästinenser erst ermöglicht. Es ist mehr als wahrscheinlich, dass ohne Holocaust und ohne zwei Weltkriege die Weltgemeinschaft sich gegen einen Judenstaat ausgesprochen hätte. Ohne Holocaust und ohne zwei Weltkriege hätte es auch keine UNO gegeben. Während nicht-jüdische Judenhasser den Holocaust schweigend übergehen, bedauern die jüdischen Judenhasser dessen Existenz! Gemeinsam hingegen teilen alle Judenhasser die Bevölkerung Israels in Israelis und Palästinensern auf. Da das Land absichtlich fälschlicherweise Palästina genannt wird, gehört arabischen Palästinenser (vor allem den Muslimen, weniger den Christen) das ganze Land Palästina zwischen Mittelmeer und dem Fluss Jordan. Den Juden gehört nur Israel, dessen Grenzen nicht festgelegt sind. Omri Boehm spricht sich deshalb dafür aus, des Holocausts, wenn schon nur noch im Ausland, jedoch nicht in Palästina und Israel zu gedenken. Welchen Rat er den Armeniern bezüglich ihres Völkermordes geben würde oder gar gegeben hat, ist nicht bekannt. Der Auschwitz überlebende Jude Eli Wiesel soll Auschwitz für den Tod Gottes gehalten haben, da ER nicht wie bei der Opferung Isaaks eingeschritten ist. Doch wollen wir Eli Wiesel nicht allzu nahe an Omri Boehm et vice versa heranlassen. Als Gott Abrahams Sohn Isaak vom Brandopfer rettet, rettet er bekanntlich das Jüdische Volk, welches ohne den Stammvater Isaak nicht existiert hätte. Da Gott die Juden nicht vom Holocaust (altgriechisch Brandopfer) rettet, fehlt hier die Liebe Gottes zu seinem Volk. Religiös betrachtet, hätten die Juden somit das Recht auf einen eigenen Staat verwirkt. Eli Wiesel stirbt 2016 in New York, nachdem er ein Jahr zuvor Ehrenbürger von Jerusalem wird.

Von den vielen deutschen Parteien zieht nur die AfD die richtigen politischen Schlüsse aus dem Holocaust, nämlich, dass Juden ein Recht auf einen eigenen und lebensfähigen Staat Israel haben. Reicht somit das Verhalten der AfD den übrigen Deutschen aus, den Judenstaat abzulehnen, gar zu hassen? Der Holocaust wird von großen Teilen der Bevölkerung Israels – meist von Muslimen – vergessen und nicht begangen! Warum folgen Juden hassende bis Juden gegenüber indifferente Deutsche nicht offen der tapferen und logischen Haltung der israelischen Araber?

Fraglos haben Afroamerikaner sich das Recht der Erinnerung erkämpft: Sie sind ja keine Juden und somit unschuldig; im Gegensatz zu Juden, die ja immer schuld sind. Omri Boehm wünscht, dass Palästinenser und Juden zunächst getrennt, später gemeinsam – falls es da noch Juden gibt - der Nakba gedenken sollen. „Nakba“ ist die Vertreibung der Palästinenser aus Palästina durch Juden und wird bis heute weltweit praktiziert, nicht nur in Aachen! Die Nakba ist ein gewichtiger Teil des jüdischen Selbsthasses. Nicht nur 1947, auch 1967 sollen sich die Juden vergeblich an der Nakba versucht haben! Da Juden definitionsgemäß keine Palästinenser sind, haben sie kein Anrecht auf Palästina. Folglich sind die Juden Palästinas oder Israels stets im Unrecht und müssen aus dem Nahen Osten verschwinden! Omri Boehm stellt sich nun die Frage, ob es gerechte Kriege gibt. Die Antwort lautet „Nein“, da jeder Krieg schmutzig, also ungerecht ist. Jetzt wird es klar, warum Gott den Juden in Auschwitz nicht beisteht und warum in Deutschland die Bundeswehr darnieder liegt. Juden, die im eigenen Land Israel leben wollen, sind Rechtsextremisten! Der Zionismus toleriert den Antisemitismus, baut auf den Antisemitismus auf! Einige Zionisten sind sogar bereit gewesen, mit Hitler zu verhandeln.

Problemlösung: Sollte Deutschland alle Palästinenser aufnehmen, wie einst die russischen Kontingentjuden? Beide Völker - Palästinenser und Kontingentjuden - könnten gemeinsam in der ehemaligen DDR und dem heutigem Polen (den ehemaligen deutschen Ostgebieten) angesiedelt werden!

Bis heute können Araber in Israel keine Mitglieder eines Kibbutz werden, genauso wenig wie Juden Mitglieder eines arabischen Dorfes. Laut Gesetz ist Israel ein jüdischer Staat, nicht zwangsweise eine Demokratie. Es gibt 56 Staaten, die Mehrheitlich muslimisch sind, von denen keiner das Attribut „demokratisch“ verdient. Israel ist der einzige jüdische Staat, der zudem demokratisch regiert wird. Das bedeutet, dass der Islam keinen jüdischen Herrschaftsbereich toleriert. Eigentlich auch keinen christlichen. Doch das ist nicht Thema des Buches.

Da nur Araber anerkannte Palästinenser sind, sind die dortigen Juden somit Israelis. Daraus folgt nicht nur in Deutschland die logische Aufforderung: Juden raus aus Palästina! Um diesen Antisemitismus zu verhindern, schlägt Omri Boehm vor, dass palästinensische Araber und israelische Juden in Palästina zusammen leben: Jeder wählt sein eigenes Parlament unabhängig vom Wohnort. Da Palästinenser aus Syrien, Libanon, Jordanien, dem Irak, der Türkei etc. etc. den freien Zuzug in das gesamte Land zwischen Jordan und Mittelmeer haben werden, werden sie eines baldigen Tages dort die Mehrheit bilden. Was dann mit den Juden Palästinas geschehen wird, darf sich jeder selber ausmalen.

Nun wollen wir uns gemeinsam vorstellen, dass sich Omri Boehms Wünsche verwirklichen und die Juden ihre Heimat im Nahen Osten verlassen müssen. Es ist in nächster Zeit äußerst unwahrscheinlich, dass die Weltgemeinschaft den Juden erneut ein Gebiet überlässt, das sie in Eigenregie besiedeln dürfen. Somit bleibt den Juden nur die Auswanderung in Staaten, die sie wohlwollend aufnehmen wollen. Wenn jedoch Juden einen Platz zum Überleben brauchen, wird ihnen dieser Wunsch weltweit verwehrt. Beispiele aus der Geschichte der letzten hundert Jahren gibt es zuhauf.

Die Juden Israels müssen deshalb alles unternehmen, damit die Ideen Omri Boehms nicht von Erfolg gekrönt sind. „Alles“ schließt militärische Mittel mit ein, auch Nuklearwaffen. Unabhängig vom Ausgang des gerechten Krieges.

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