Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026, die erstmals in drei Ländern – den USA, Kanada und Mexiko – ausgetragen wird, steht vor enormen Herausforderungen. Besonders die politische Haltung der US-Regierung unter dem Einfluss von Donald Trump droht das Turnier zu einem Fiasko werden zu lassen. Bereits jetzt zeichnen sich massive Probleme ab, die nicht nur den sportlichen Wettbewerb, sondern auch die Sicherheit und den Geist des globalen Miteinanders gefährden.

Ein zentrales Problem ist die Einreisepolitik der USA. Der Iran, einer der qualifizierten Teilnehmer, soll drei Vorrundenspiele in den USA bestreiten. Doch angesichts der angespannten Beziehungen zwischen beiden Ländern ist unklar, ob die iranische Mannschaft überhaupt einreisen darf. Noch brisanter: Die USA haben ein generelles Einreiseverbot für Bürger aus zwölf Teilnehmerstaaten erlassen – ein Verbot, das nicht nur für Fans, sondern auch für Spieler gelten könnte. Damit droht eine absurde Situation: Mannschaften könnten sich nicht einmal auf das Turnier vorbereiten, weil ihre Spieler an der Einreise gehindert werden.

Doch die Probleme enden nicht an der US-Grenze. Mexiko, das zweite Gastgeberland, kämpft mit der Bedrohung durch Drogenkartelle. Die Sicherheit von Teams, Fans und Offiziellen ist dort alles andere als garantiert. Gleichzeitig ist fraglich, ob kanadische Fans überhaupt Lust haben, in die USA zu reisen – angesichts der willkürlichen Einreisekontrollen, bei denen Touristen nach Belieben zurückgeschickt oder sogar verhaftet werden können. Teure Eintrittskarten werden so zu Lotterielosen: Niemand weiß, ob er sie überhaupt nutzen kann.

Doch die größte Frage ist eine moralische: Sollte die US-Regierung, ähnlich wie Russland nach dem Angriff auf die Ukraine, nicht von der WM ausgeschlossen werden? Der völkerrechswidrige Angriff auf den Iran würde genug Rechtfertigung hergeben. Die politische Instrumentalisierung des Sports, die Diskriminierung von Teilnehmern und die unsicheren Rahmenbedingungen widersprechen den Werten des Fußballs. Wenn ein Land durch seine Politik die Teilnahme anderer Nationen unmöglich macht, stellt sich die Frage: Verdient es dann überhaupt, Gastgeber zu sein?

Die WM 2026 könnte so nicht nur ein sportliches, sondern auch ein politisches Desaster werden – und Trump trägt eine erhebliche Mitschuld.

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