Trip of the lifetime - nicht jetzt - nicht USA - nicht Fußball-WM

Karen Newton, eine 65-jährige britische Touristin, wurde trotz gültigem Visum und ohne Vorstrafen von der US-Einwanderungsbehörde ICE für sechs Wochen festgehalten. Zusammen mit ihrem Ehemann Bill wollte sie einen Traumurlaub in den USA verbringen. Stattdessen endete ihre Reise in Handschellen, stundenlangen Verhören und einer Inhaftierung in einem ICE-Zentrum in Tacoma, Washington. Newton berichtete, dass sie und ihr Mann ohne Begründung in Ketten gelegt, nachts durch das Land transportiert und schließlich in einer Zelle auf dem Boden schlafen mussten. Erst nach 42 Tagen wurden sie ohne Angabe von Gründen freigelassen. Newton warnte andere Reisende: „Fahrt nicht in die USA – nicht unter Trump. Es herrscht dort absolute Willkür. Es gibt keine Rechenschaftspflicht“.

Laut Berichten wurden Newton und andere Inhaftierte von Wachen darauf hingewiesen, dass ICE-Beamte finanzielle Anreize für jede Festnahme erhalten. Newton selbst wurde nie ein konkreter Grund für ihre Inhaftierung genannt. Stattdessen wurde ihr nahegelegt, sich für eine „freiwillige Ausreise“ zu entscheiden – was ein 10-jähriges Einreiseverbot und den Verzicht auf ein Gerichtsverfahren bedeutet hätte.

Warum die USA unter Trump kein Reiseland mehr sind – auch nicht zur WM 2026

Die USA waren einst ein Symbol für Freiheit und Gastfreundschaft. Doch unter der erneuten Präsidentschaft Donald Trumps hat sich das Land für internationale Besucher zu einem unberechenbaren, ja gefährlichen Reiseziel entwickelt. Der Fall Karen Newton ist kein Einzelfall, sondern ein alarmierendes Beispiel für die systematische Willkür, mit der Touristen behandelt werden – selbst mit gültigem Visum und ohne jeden Verdacht.

1. Willkürliche Festnahmen und fehlende Rechtsstaatlichkeit

Newtons Geschichte zeigt: In den USA von 2026 entscheidet nicht das Gesetz, sondern die Laune von Beamten über Freiheit oder Inhaftierung. ICE-Beamte erhalten Prämien für Festnahmen, was zu einer Jagd auf Unschuldige führt. Wer heute in die USA reist, riskiert, ohne Begründung inhaftiert, gedemütigt und deportiert zu werden – selbst als Tourist mit gültigen Papieren.

2. Keine Sicherheit für Fußballfans

Die WM 2026 soll ein Fest des Sports sein. Doch was nützt ein Ticket, wenn man bei der Einreise verhaftet wird? Die USA sind das einzige der drei Gastgeberländer (neben Kanada und Mexiko), in dem Touristen gezielt ins Visier genommen werden. Wer als Fan einreist, könnte sich plötzlich in einem ICE-Zentrum wiederfinden – nur weil ein Beamter es so entscheidet. Die Warnung ist klar: Wer seine Sicherheit und Würde schätzt, sollte die USA meiden.

3. Ein Land ohne Rechenschaftspflicht

Trumps Politik hat ein System geschaffen, in dem Beamte ohne Konsequenzen handeln. Selbst Gerichte werden ignoriert, wenn es um die Freilassung von Inhaftierten geht. Wer heute in die USA reist, begibt sich in ein Land, in dem Grundrechte nicht mehr gelten – und in dem die Regierung Touristen als willkommene Opfer für ihre Abschreckungspolitik nutzt.

Nicht jetzt, nicht USA, nicht Fußball-WM

Die USA sind unter Trump kein Reiseland mehr. Wer seine Freiheit, Sicherheit und Menschenwürde nicht riskieren will, sollte auf andere Ziele ausweichen – auch zur WM 2026. Die Welt hat genug schöne Orte, an denen man nicht fürchten muss, willkürlich inhaftiert zu werden.

Wer es gar nicht lassen kann, geht nach Kanada oder Mexiko.

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