Deutsche Propagandapresse haltet einfach mal die Fresse!

Screenshot | YouTube

88 Jahre und mehr Herz, Verstand und Mut als die gesamte deutsche Politmischpoke samt ihrem Journalliengefolge. Didi Hallervorden trifft mit dem Gedicht "GAZA GAZA" offenbar den derzeit wundesten Punkt deutscher Gesinnungsideologen und Haltungsjournalisten: Deren bedingungslose "Solidarität" mit Israel.

Ein beispielloser medialer Shitstorm bricht los, weil Didi in seinem neuesten, gemeinsam mit Dieter Dehm getexteten und mit Musik von Jens Fischer Rodrian untermalten Werk genau das ausspricht, was sich so keiner der Großen der deutschen Kulturszene und schon gar kein Auftragsredakteur zu sagen traut.

Wie die Geier stürzten sich die Mainstreamschreiberlinge auf die Worte "Apartheid" und "Völkermord", wahrscheinlich ohne je das Gedicht von Anfang bis Ende gehört, geschweige denn die zutiefst menschliche Botschaft darin verstanden zu haben.

Und die "Vorgeschichten", die Hallervorden in seiner Anmoderation des Gedichts erwähnt ("...ich weiß aber auch, Grausamkeiten haben zumeist Vorgeschichten und kein Mensch wird als Terrorist geboren" ) und die für die Jüdische Allgemeine Zeitung im Falle von Gaza beim Angriff der Hamas vom 7. Oktober 2023 beginnt, beginnt eben nicht erst an diesem Datum — genausowenig wie der Krieg in der Ukraine mit dem Angriff der russischen Armee am 24. Februar 2022 begann.

Das schlichte Ignorieren oder Verschweigen von Fakten bzw. Vorgeschichten, führt mitnichten dazu, dass diese einfach verschwinden und Propagandalügen auf wundersame Weise zur Wahrheit mutieren. Und was bitteschön deutet in Hallervordens Aussage, "dass in dem ganzen Grauen trotz alledem gleichzeitig eine neue Friedenschance für eine Zweistaatenlösung ersonnen werden könne" auf Antisemitismus hin?

Aber offensichtlich mussten die deutschen Mainstreamredaktionen der von "höheren Entitäten" dem Nancy Faeser RECHTSministerium und den Propagandaagenturen vorgegebenen Formel "Apartheid + Völkermord + Israel x Kritik = Antisemitismus" folgen. Was dann auch einmal mehr die hektographierten Pressemeldungen erklärt, die von der medialen Stalinorgel umgehend in den digitalen Äther gefeuert wurden:

DeepThought_2024

Aus Platzgründen habe ich hier nicht die komplette Ergebnisliste meiner Suche nach "Hallervorden Gaza Gaza" abgebildet.

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Wer jetzt immer noch glaubt, dass sich in den Redaktionsstuben des New Normal Reichs noch irgendjemand eigene Gedanken machen und diese publizieren darf, der sollte sich selbst fragen, ob ihm der schleichende Untergang der vormals sogenannten vierten Gewalt in unserem Staat – der Presse – seit Beginn des Covidzäns völlig entgangen ist.

Ob es die narrativtreue "Berichterstattung" bzw. das Verbreiten der Lügen der Coronadespoten während der PLandemie und die Hetze gegen Ungeimpfte waren oder die bedingungslose "Solidarität" mit der Ukraine und ganz aktuell mit Israel — die einst als kritisches Kontrollorgan für die Machenschaften der Regierigen funktionierenden "Leitmedien" inklusive der Öffentlich-Rechtlichen sind spätestens seit dem Abgang Merkels zu völlig gleichgeschalteten Propagandaoutlets eines zunehmend diktatorisch agierenden Staatsapparates verkommen.

Die Reichspressekammer lässt grüßen...

Einem Dieter Hallervorden, der in seinem Gedicht den Massenmord an Palästinensern, an Kindern und Frauen kritisiert, Antisemitismus vorzuwerfen, ist nicht nur geschmacklos, es ist absurd. Und es ist umso erbärmlicher, dass es in Anbetracht des KI-gestützten industriellen Tötens von mittlerweile über 30.000 Menschen vor den Augen der Weltöffentlichkeit immer noch Menschen gibt, die das Vorgehen der israelischen Regierung und der israelischen Streitkräfte in Gaza und der West-Bank mit der Floskel vom "Recht auf Selbstverteidigung" schönreden.

All diesen Menschen und insbesondere den Politikern und ihren Propagandisten sei unmissverständlich gesagt, dass grauenvolle Taten nicht schönzureden sind — egal von wem sie verübt werden. Und wer Partei ergreift für unschuldige Opfer, egal auf welcher Seite, macht sich nicht automatisch zum Befürworter der Gewalt der jeweils anderen Seite und im Falle der Opfer in Gaza auch nicht zum Antisemiten.

Didi Hallervorden hat das verstanden und auch den Mut gehabt, es offen auszusprechen. Dafür hat er zumindest meinen größten Respekt.

Hier das Gedicht:

"GAZA GAZA" — von Diether Dehm und Dieter Hallervorden

***

Ein Mann drückt zerfetzte Fingerchen an seinen Bart,

beim Flüstern fest dran,

was haben denn die zarten

Dingerchen den Herrn Generälen getan?

.

Dann hebt er den Rumpf seiner Kleinen zu Allah,

in die Sonne, zum Mond.

Und wieder haben wir da

einen, der nichts und niemanden verschont.

.

Soll ich diesem Vater empfehlen,

so cool wie ein Talk-Gast zu sein,

sich bloß in keinem Wort zu verfehlen,

das antisemitisch erscheint?

.

Sie geloben Apartheid die Treue,

von Ampel bis AfD,

sie liefern Granaten aufs Neue,

bittend, zart damit umzugehen.

.

Beim Menschen-wie-Viecher-Vertreiben,

mit Hunger und mit Drohnen,

dieser Kinderfriedhof wird bleiben,

als Albtraum für Generationen.

.

Die aus Ohnmacht brodelnde Kraft

hat sich nie jemand selbst ausgesucht.

Doch die Macht, die die Bestien schafft,

aus kaltem Kalkül, sei verflucht!

.

Gaza Gaza, ich schlag meine Augen nieder

vor der Ohnmächtigen Geschrei,

vor Deinen zerfetzten Gliedern,

und ich frag mich da immer wieder:

Und das soll kein Völkermord sein?

***

Und hier das Video (Musik von Jens Fischer Rodrian):

Anmerkung: Ich weiß nicht, ob das mit dem Einbetten des Videos funktioniert hat, denn ich sehe in der Blog-Vorschau nur den bekannten Hinweis "Video nicht verfügbar" - "Auf YouTube ansehen". Auf YouTube ist es aber unter dem eingebetteten Link noch zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=iHZR4fo5WFI

Für Hinweise, wie es sich bei Euch im Browser verhält, wäre ich dankbar. Werde es auch noch im Laufe der Nacht auf meinen Rumble-Kanal hochladen und dann entsprechend hier verlinken. Wer weiß, wie lange es auf YouTube der mittlerweile alltäglichen Zensur noch entgeht.

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