Aus Hitlers Denkschrift zum Vierjahresplan, 1936
Von Michael Sailer, 21. September 2026
War es eigentlich (offiziell) eine "Verschwörungstheorie", zu vermuten, daß es sich beim "freiwilligen Kriegsdienst" in der Bundeswehrmacht um eine billige Lüge handelt und der Dienst nur so lange "freiwillig" bleiben werde, bis sich herausstellt, daß sich nicht genügend Freiwillige zum Morden und Sterben finden? Dann werden sich die Nerds, die mitzählen, wie viele dieser "Theorien" sich als wahr erweisen (und wie schnell), freuen, zumindest über Schritt eins: die Zwangsmusterung, zu der "es" "bei der Bundeswehr" "kommt", wie die "Morgenpest" berichtet, und zwar "überraschend".
Überraschend ist derartiges bekanntlich nur für die seltsamen Menschen, die alles auf der Welt für Zufall halten und die nachmittägliche Ankündigung, es werde demnächst Abend werden, für eine (eben) "Verschwörungserzählung", die nur daher komme, daß mal wieder jemand eine "einfache Erklärung" für einen komplizierten Sachverhalt gesucht habe und dabei einem rechtsextremen Verschwörer auf den Leim gegangen sei.
Neulich habe ich eine sprachwissenschaftliche Lektion erhalten, oder vielmehr: eine sprachpraktische. Personen, erfuhr ich, könnten verlangen, mit dem Pronomen "ens" angesprochen zu werden; dazu gab es die Unterrichtung, gebeugt werde diese Wortnovität auf angemessen simple Weise: ens – ens – ens – ens (vom Plural war nicht die Rede; ich vermute, er lautet "ens" ). Weshalb darauf verzichtet wurde, willige Sprecher des neuen Normaldeutsch durch deklinatorische Feinheiten noch weiter zu verwirren, weiß ich nicht.
In der Sache steckt aber ein grundsätzlicher Denkfehler: "ens" mag ein Pronomen sein; mit einem Pronomen angesprochen zu werden ist im Deutschen aber (heutzutage) einigermaßen unüblich. Es geht folglich um etwas anderes, mir fällt dazu ein Beispiel ein. Vor Jahren arbeitete ich bei einem Projekt mit, an dem größtenteils junge Angehörige jener sozialen Gruppe beteiligt waren, die man heute gerne "woke" nennt, obwohl sie zuallermeist unterdurchschnittlich aufgeweckt, unaufmerksam und größtenteils ausschließlich an ihren eigenen "Befindlichkeiten" (überwiegend jammervoll-konfus) interessiert sind (falls man das beständige Versenken in den eigenen Hintern "Interesse" nennen mag). Ich sollte ihnen beibringen, wie man "kreativ schreibt", und mühte mich nach Kräften.
Eines Tages wurde mir von einer am Projekt beteiligten Sozialirgendwas mitgeteilt, eine der Teilnehmerinnen (die sie heute "Teilnehmende" nennen müßte) sei nun keine Teilnehmerin mehr, sondern wünsche, fürderhin mit dem Pronomen "däi/däm" angesprochen zu werden. Ich war (es ist lange her) leicht verwundert, aber im Grunde sind mir solche Sperenzchen egal, solange sie nicht nervtötend absurd oder anstrengend werden. Bald darauf stand ich rauchend vor der Tür und wurde von jenex Teilnehmäi um Feuer gebeten. Wir verstanden uns recht gut, ratschten ein bisserl, und ich fragte däm, ob es okay sei, wenn ich däm weiterhin mit "du" anspreche. Da mußte däi sehr lachen. Ich habe die seltsamen Partikel damals und bis heute kein einziges Mal ausgesprochen, auch geschrieben erscheinen sie hier zum ersten Mal.
Was ich meine, ist dies: Man fragt Menschen bisweilen, ob sie mit "du" oder "Sie" angesprochen werden wollen, weil das eine uralte Höflichkeitsübung ist. Damit hat sich das mit dem Ansprechen jedoch. Wenn jemand Pronomen wie "ens" und "däi" für sich reklamiert, geht es darum, wie über diese Person gesprochen wird, und zwar vollkommen egal, ob sie anwesend ist oder nicht. Da darf dann sicher auch gepetzt werden: "Du, der Jan-Kevin hat gestern gesagt, daß du doof bist!" – "Na und, ich mag den eh nicht." – "Schon klar, aber er hat gesagt: 'Die ist doof'! Und nicht 'Ens ist doof.'" Und schon kriegt eine "Gleichstellungsstelle" oder irgend so ein Laden was zu tun, und die "Zivilgesellschaft" gerät in Wallung.
Ungeklärt bleibt übrigens, was mit den bestimmten Artikeln geschehen soll, die ja gelegentlich auch als Pronomen dienen. Wenn man also nicht "Jacqueline-Kevin geht spazieren, weil ens das gerne tut" sagt, sondern "Der/die/das Jacqueline-Kevin" sagen möchte, aber nicht mehr darf. Sagt man dann "Dens Jacqueline-Kevin"? Und was ist mit "Diese/dieser/dieses"? Heißt das nun "Diesens Jacqueline-Kevin"? Wieder einmal erweist sich: In über lange Zeiträume natürlich verlaufende Vorgänge totalitär einzugreifen, funktioniert auf die Dauer höchstens beim Gärtnern, und auch da ist ohne beständiges Mühen das wuchernde Gestrüpp nicht zu bezwingen.
Wie das mit dem Projekt und seinen Pronomen weiterging und ob irgend jemand den Denkfehler irgendwann bemerkt hat, weiß ich übrigens nicht, weil man mich aufgrund politischer Unzuverlässigkeit daraus entfernen mußte (ich hatte an anderer Stelle gewisse Kongruenzen zwischen den Verwendungen von Regenbogen- und Hakenkreuzflaggen als weltanschaulichen Hoheitszeichen konstatiert und war deswegen denunziert worden). Ist aber auch nicht so wichtig; möge ein jedes sich seine Zeit vertreiben, wie er/sie/es/ens/däi mag. Im Prinzip fände ich es allerdings recht lustig, ein Ansprechen von Personen mit Pronomen wieder modisch werden zu lassen: "Hat er wohl geruht?" – "Darf ich ihr noch ein Bier kredenzen?" Allerdings bräuchte es für die feineren Formen dann doch einen Plural. "Enser Ehren" überzeugt mich noch nicht.
(Wem diese Gedanken seltsam vertraut erscheinen, der könnte sich damit als aufmerksamer Abonnent meines Youtube-Kanals erweisen; ja, da gab es gestern schon ein Video dazu.)
Derweil aber schreiben ein paar äußerst prekäre CDU-Ministerpräsidenten einen "Unterstützungsbrief" für einen "Kanzler", dessen Namen sie in selbigem Brief nicht nennen mögen, weil der Typ in der Bevölkerung ungefähr so verhaßt – oder sagen wir: unbeliebt – ist wie sein Vorgänger Adolf Hitler Mitte Mai 1945. Was bedeutet: Ein paar gibt’s schon noch, denen gar nichts besseres einfällt als den deutschen Staat von diesem Bimsstein "regieren" zu lassen und auch noch zu behaupten, er regiere "das Volk".
Das hat der allerdings verinnerlicht, der Kerl: Der glaubt wirklich, er sei eine Art gottgesalbter Führer, der tun kann, was ihm gerade einfällt (eingefallen wird), und unbedingten Gehorsam seiner Untertanen fordern darf. Ich bitte um Handzeichen: Wer von den Frühgeborenen hätte sich eine derartige Perversion des sowieso durch und durch korrupten Konzepts "parlamentarische Demokratie" vor 1985 (oder 1990 oder 2020) vorstellen können?
Wir haben uns früher ja tatsächlich gewundert: Wie konnte es dem Hitler gelingen, sein zwölfjähriges Mordkriegswahnsinnstheater aufzuführen, ohne daß "Demokraten" eingeschritten sind, rechtzeitig oder irgendwann? Nach "Corona", "Klima" und dem erneuten Krieg gegen Rußland werden wir wissen: Das kann jeder dahergelaufene Stopsel, notfalls sogar der Merz! Deshalb muß "Deutschland" als staatliche Einheit endlich vom geopolitischen Erdboden getilgt werden, sorry to say. Weil: Ob das ein Höcke, eine Wagenknecht oder irgendein Hans-Ens Müller in ferner Zukunft besser machen kann, liegt nicht an deren meinetwegen guten Absichten, sondern an dem Teig, aus dem sie ein Brot backen sollen. Und dieser Teig ist nun mal – sorry again – durch und durch verdorben, kaputt und höchstens noch für eine billige, mörderische Farce zu gebrauchen.
Hier dreht sich der Blick automatisch weiter gen Osten, auf die katastrophale Tragödie in der Ukraine. Manch einer mag sich erinnern, daß im Vorfeld des Treffens von Trump und Putin in Anchorage ein Abkommen ausgehandelt worden war, das dort besiegelt werden sollte und aber erwartungsgemäß scheiterte, weil die EUropäische NATO-Fraktion und ihr Kokazell-Hase sich wie gewohnt weigerten, den Massenmord zu beenden, der das einzige ist, was sie selbst noch an ihrer brüchigen Macht (und möglicherweise am Leben) hält.
Die Russen "lernten" daraus (wieder mal), daß es sinnlos ist, mit den Amis zu verhandeln, weil man mit ihnen zwar reden kann, weil die aber ihre eigenen Vasallen nicht mehr unter Kontrolle haben und deren eskalierenden Amoklauf vielleicht auch gar nicht unterbinden mögen, weil der schließlich Unmassen an Geld generiert. Was die EU-NATO fordert, ist bekannt: Rußland soll bedingungslos kapitulieren und vorerst einen Waffenstillstand akzeptieren, der seinen Gegnern eine Verschnaufpause verschafft, um in Ruhe aufrüsten zu können und den russischen Untermenschen dann doch noch zu besiegen. Diese Idee ist so wahnsinnig, daß nicht mal die irrsten Nazis in vergleichbarer Lage – ungefähr Dezember 1944 – darauf verfallen wären.
Da indes das Militär des ukrainischen Marionettenregimes nicht mehr zu mehr in der Lage ist als zu einigen Terrorangriffen gegen die russische Zivilbevölkerung (zu denen es ohne die EU-NATO auch nicht fähig wäre), ist der totale Kollaps absehbar. Es ist auch klar, daß es dann – vermutlich gegen Ende des Winters – oder vielmehr jetzt und schon seit einiger Zeit nicht mehr um eine Niederlage geht, sondern um etwas, was die ehemalige Sprecherin des Kiewer Mörderclowns als "nationalen Selbstmord" bezeichnet: Das ukrainische Regime, sein demographisches und ökonomisches Gerüst wird so komplett zusammenbrechen, daß nichts davon übrig bleibt, wobei vorläufig niemand sagen kann, was das genau bedeuten wird, nur daß es so kommt.
Es wird mit großer Sicherheit bedeuten, daß auch das EU-Reich selbst kollabiert, und zwar ebenfalls total, in einem sozusagen erweiterten Suizid. Dem Leyen-Rutte-Regime und seiner deutschen Lokomotive bleiben exakt zwei Möglichkeiten: seinerseits endlich zu kapitulieren oder mit dem letzten Aufgebot des eigenen Militärs den Endsieg zu erzwingen, das heißt: den Krieg noch ein paar Wochen oder Monate am Laufen zu halten, weitere hunderttausende Leichen zu produzieren und Milliarden aus der Luft zu leiern. Wohin die Verantwortlichen dann flüchten wollen, ist angesichts moderner Überwachungstechnik, die sie ja gegen ihre eigenen Untertanen einsetzen und also in Ansätzen kennen sollten, nicht leicht zu sagen.
Was diese Bande um die einst als "Zensursula" und "Flintenuschi" verharmloste Galionsfigur in den letzten zwölf Jahren angerichtet (und schon lange davor eingeleitet und vorbereitet) hat, ist ein so gigantisches Verbrechen, ein so ungeheurer krimineller Komplex – von dem ja, wir sollten das nicht vergessen, auch die "Corona"-Kampagne und das gesamte "Klima"-Desaster nicht zu trennen sind –, daß an ein geruhsames Exil in Südamerika wahrscheinlich niemand denkt. Oder vielleicht doch? Wir werden es erleben.
Der ukrainische Horrormops fordert einstweilen von seinen Kriegsherren noch mal fünfzigtausend Millionen Euro. Was er damit kaufen möchte, weiß man nicht: Die US-amerikanischen Waffenlager, deren Bestände ihm die EUropäische Reichsführung seit Jahren unter den ganzjährig nadelnden Christbaum legt, sind leer, und einen Ersatz für die fünfhundert Lokomotiven, die ihm der Russe in den letzten Wochen kaputtgemacht hat, wird er auch nicht kriegen, weil Maschinen mit der benötigten Spurbreite höchstens in Rußland hergestellt werden. In Deutschland wiederum wird zwar außer Waffen so gut wie gar nichts mehr produziert, aber das hiesige Regime braucht das Zeug selber, um "kriegstüchtig" und bis 2039 zur "stärksten konventionellen Armee Europas" zu werden, weil zehn Jahre vorher ja der Russe angreift, bekanntlich.
Dafür läuft er sich ja jetzt schon warm, der Untermensch, indem er kaputte Drohnen aus dem Baumarkt in der Gegend herumschmeißt, wo sie dann gefunden und von der geheimen Staatspolizei oder dem Kriegsministerium umgehend für "hybrid" erklärt werden. Die letzte solche wurde übrigens nur teilweise gefunden: Zwei Bruchstücke lagen in einem Moorgebiet zwischen dem Steinhuder Meer und Neustadt am Rübenberge herum und mußten schon deswegen "russisch" und "hybrid" sein, weil es sich laut NDR-Propaganda um "dasselbe Modell" handelt wie bei der Klamaukpistole in Leipzig (gemeint ist wohl "das gleiche", weil das Leipziger "Modell" sich ja vermutlich noch in Gewahrsam befindet). Und, freilich, weil die Fundstelle nur zehn Kilometer oder so vom Militärflugplatz Wunstorf entfernt ist. Also: die mögliche Fundstelle, weil der Fund der restlichen Bestandteile ja noch aussteht.
Das alles ist dermaßen lächerlich und peinlich, daß man sich schämen müßte, dieselbe Staatsangehörigkeit aufzuweisen wie die Klumpatschtrottel, die so etwas zusammenspinnen, um endlich vermelden zu können, es werde nun "zurückgeschossen". Wenn man das (schämen) nicht sowieso täte. Es wird aber noch besser: Die verdächtige Nähe zu einem Ort von militärischer Bedeutung ist nämlich gar nicht so arg verdächtig – es gibt, wie die geschätzte Kollegin Dagmar Henn in zwei Minuten per "KI" eruierte, in ganz Deutschland keinen einzigen Platz, der weiter als zehn Kilometer von einem Ort von militärischer Bedeutung entfernt liegt.
Wie blöd die ganze Zote ist, zeigt der "berichtende" NDR (der nebenbei stur weiterhin behauptet, die "zweite Leipziger Drohne" sei eine solche und kein Vogel gewesen) unfreiwillig selbst mit der folgenden Brutalidiotie: "Die Brisanz des Drohnenfundes in Wunstorf zeigt sich darin, daß der Fall mittlerweile beim Generalbundesanwalt liegt." Und wieso "liegt" er da? Weil jemand beschlossen hat, er habe da zu liegen (und zwar "mittlerweile"!), um "brisant" zu sein und das auch zu "zeigen" (oder "sich zeigen" zu lassen)!
Passen Sie, liebe Leser, auf, daß nicht demnächst irgendeine Zigarettenkippe oder ein ausgespuckter Kaugummi aus Ihrem "Umfeld" beim Generalbundesanwalt zu "liegen" kommt. Sonst wird das nämlich ebenfalls "brisant"!
Nichts zu "CDU unter fünf Prozent"? Nein, heute nicht, weil mir dazu nur genau das einfällt: nichts. Und weil der Tag sehr kühl, aber schön genug ist, um an eine gewisse Person nicht denken zu wollen. Na gut, hiermit hab ich's doch getan, das reicht.
(Ja, der Typ kam in dieser Lieferung schon vor, aber das ist alles von gestern und vorgestern, wie er halt auch.)
Und ein letztes Zitat aus dem NDR-Schwachsinn: "Experten gehen davon aus, daß hinter den Drohnen das strategische Mittel stehen könnte, in der Bevölkerung Schrecken zu verbreiten." Ich gehe eher davon aus, daß hinter der bescheuerten Propaganda dieser saft- und sprachlosen Krawallbude "das strategische Mittel", nein, sagen wir: die Absicht stecken könnte, in der Bevölkerung Schrecken zu verbreiten und den Haß auf Rußland weiter anzufachen, bis auf "kriegstüchtiges" Maß. Wenn das mit derart lumpigem Quasselmüll gelingt, darf man sich wirklich Sorgen machen.
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Wem der Beitrag gefallen hat und wer Lust auf mehr ungeschönte Betrachtungen des Zeitgeschehens, garniert mit geistreichem Wortwitz (in diesen irren Zeiten leider allzu selten) verspürt, der möge sich zu Michael Sailers Blog begeben, dort gibt's noch viele weitere Texte, die einem dabei helfen können, den Blick für das Wesentliche zu schärfen und gleichzeitig dafür sorgen bei all dem Wahnsinn, der um uns herum tobt, nicht auch noch den Humor zu verlieren.