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"4 Wochen Wahnsinn" ist ein "Format", das Michael Sailer gemeinsam mit Franz Esser betreibt und das die beiden regelmäßig bei ihrer Veranstaltungsreihe "Platz! der Freiheit" (jeden Monat am letzten Samstag) live vortragen. Auf Michaels Blog erscheinen in leicht bearbeiteter Form nur seine Beiträge daraus (den aktuellen möchte ich heute hier teilen). Eine Radiosendung der beiden ist unter demselben Titel jeden Monat am letzten Freitag auf Radio München zu hören. Ein Buch gibt es auch: Unter dem Titel "52 Wochen Wahnsinn" ist eine Sammlung ihrer sämtlichen Beiträge aus dem Jahr 2025 erschienen. Der 2026er-Band folgt im frühen Frühjahr.

Von Michael Sailer, 30. Oktober 2026

Daß der deutsche Einsatz im Krieg gegen Rußland unmittelbar bevorsteht, ist mittlerweile eine Binsenweisheit. Allerorten wird dafür gerüstet, der Sozialstaat abgeschafft, werden jede Menge neue Vokabeln in die Welt geworfen, die zeigen sollen: Diesmal kriegen wir das besser hin als 1941! Einer der jüngsten Propagandabegriffe ist "Deployment Hub Bremerhaven 2031" – gemeint ist der "politische Startschuß für (…) ein großes Logistikprojekt: Der Überseehafen in Bremerhaven wird so ausgebaut", daß Bundeswehrmacht "und NATO-Partner im Krisen- oder Verteidigungsfall Fahrzeuge, schweres Gerät und Personal schneller anlanden, umschlagen und weitertransportieren können". Das heißt: Es sollen noch schneller noch mehr russische Untermenschen getötet werden. Die für den geplanten Massenmord samt möglicherweise folgendem Atomkrieg zuständige Senatorin ist übrigens nicht etwa Mitglied der gesichert rechtsextremen AfD, sondern: der "Linkspartei".

In Hamburg wird derzeit gegen einen Ukrainer verhandelt, dem man die völlig idiotische Fantasy-Geschichte zur Last legt, er und sechs Komplizen hätten mit der Kleinjacht "Andromeda" die Nordstream-Pipelines in die Luft gejagt. Da fragen wir uns doch, wieso man diesen widersinnigen Schauprozeß nicht mit dem Verfahren gegen die sogenannte "Prinz-Reuß-Gruppe" zusammenlegt. Sie wissen schon: Das ist diese ulkige Rentnercombo, die angeblich mit Hilfe außerirdischer Aliens den Reichstag stürmen und Karl Lauterbach entführen wollte. Beides, meinen wir, ist schließlich komplett abwegige Science Fiction, für die sich ein Jules Verne oder Clark Darlton in eine ferne Galaxis geschämt hätte. Was die beiden Inszenierungen unterscheidet? Bei der einen Tat handelte es sich tatsächlich um den größten Terroranschlag der deutschen Geschichte, bei der anderen um einen absoluten Popanz. Deshalb sind für das eine Verfahren auch 15 Prozeßtage angesetzt, während im anderen Fall die höchstwahrscheinlich vollkommen unschuldigen Verdächtigen bei bislang circa 150 Prozeßtagen seit vier Jahren im Knast sitzen und dort mutmaßlich auch ihren Lebensabend verbringen sollen.

Nach den Wahlen in Berlin formulierten und veröffentlichten SPD, "Grüne" und "Linke" ein sogenanntes "Sondierungspapier" unter dem ziemlich depperten Titel "Mehr gemeinsam, mehr Berlin" – als gäbe es nicht schon genug Berlin. Der erste Satz des Pamphlets lautet so: "Das Wahlergebnis hat gezeigt: Berlin will einen Neuanfang." Nun raten Sie, liebe Hörer, doch mal, wer seit dem Anschluß der DDR als einzige Partei ununterbrochen in der Berliner Stadtregierung sitzt. Richtig: die SPD, für die übrigens 8,9 Prozent der Wahlberechtigten gestimmt haben. Das nennen wir mal einen wirklich fulminanten "Neuanfang"!

Der aus Zwangsgebühren zum Multimillionär gepäppelte Hauruck-Karnevalist Jan Böhmermann setzte sich neulich für eine aus Zwangsgebühren finanzierte ÖRR-Sendung auf ein blaues Schwalbe-Moped (zwinker! zwinker!) und ließ sich – selbstverständlich nicht in echt – gleich dreimal von einem spaßig beschrifteten Lastwagen überfahren. Man nennt das heutzutage Satire, weil Mordphantasien gegen Unterschicht und Opposition nun mal "lustig" sind, har har. Nicht bekannt ist bislang, ob sachsen-anhaltische Lastwagenfahrer wissen, wie dieser Böhmermann ausschaut, um ihn gegebenenfalls – an einer unübersichtlichen Kreuzung oder so – nicht etwa zu verpassen oder einen Falschen zu erwischen. Ja, diesen Witz finden wir selber geschmacklos. Aber wir haben ja auch noch nie einen "Grimmepreis" gekriegt und erwarten auch nicht, jemals einen zu kriegen. Und wir rufen auch nicht "ironisch" zum Mord an politisch anders als wir Denkenden auf und werden das auch nie tun.

Apropos Sachsen-Anhalt: Dort soll im Dezember ein Ministerpräsident gewählt werden. Und weil das vielleicht der falsche sein oder werden könnte, hat die CDU ihren Abgeordneten den Befehl erteilt, nicht etwa zu wählen, sondern geschlossen den Plenarsaal zu verlassen. Normalerweise sagt man uns ja immer, es sei eine "demokratische Pflicht", zu Wahlen zu gehen, weil … na ja, Sie wissen schon. Hier ist es nun umgekehrt: Um "UnsereDemokratie" zu retten, muß das Wählen zumindest den CDU-Soldaten verboten werden. Strafrechtlich betrachtet ist das – als Nötigung oder Erpressung – selbstverständlich kriminell, verfassungswidrig sowieso. Aber da muß man wohl mal ein Auge zudrücken – oder auch zwei oder fünf oder alle. Schließlich geht es doch – eben – um "UnsereDemokratie", und da dürfen Recht, Gesetz, demokratische Verfahren, Menschenrechte, Traditionen, eine Verfassung und sonstige altmodische Kinkerlitzchen auf keinen Fall eine Rolle spielen, nicht wahr?

Der sogenannte Kanzler mit der komischen Frisur kündigte Mitte Oktober an, die sogenannte "Stromsteuer" auf das im EU-Reich übliche Maß senken zu wollen. Nun fragen wir uns ja schon lange nicht mehr, wozu solche seltsamen Steuern mit solchen seltsamen Bezeichnungen überhaupt gut sein sollen, weil wir das wissen: für den Krieg gegen Rußland sind sie gut, sonst nichts. Rätsel gibt uns vielmehr auf, was des Führers Finanz- … ähm … -dings darauf antwortete: Er wisse nicht, wie man diese Senkung "gegenfinanzieren" solle. Nun stellen Sie, liebe Hörer, sich doch mal folgendes vor: An ihrer Tür klopft ein Mafiatyp und verlangt tausend Euro, weil er die fürs "Klima" braucht oder so. Sie handeln ihn mit viel Geschick auf 990 Euro runter. Und was tut er? Er freut sich nicht etwa, daß er 990 Euro geschenkt kriegt, um damit Knarren, Schnaps und Rizinusöl zu kaufen. Sondern er jammert rum: "Wie soll ich das denn gegenfinanzieren?" Kleiner Tip: Wer diesen Witz nicht versteht, sollte mal überprüfen lassen, ob er nicht vielleicht ein ganz krummer und unterwürfiger Untertan ist, der generell keine Fragen stellt.

Überfälle, Stürmungen, Durchsuchungen in und von Redaktionen, Büros und Privatwohnungen sowie weitere Verfolgsmaßnahmen gegen Journalisten sind in Deutschland mittlerweile so alltäglich, daß man sich längst daran gewöhnt hat und höchstens noch nebenbei darüber berichtet. Außer es trifft ausnahmsweise mal ein regierungsamtliches Propagandamedium, das sich versehentlich einen Anflug von Investigativität geleistet hat – nämlich "Die Zeit", die sich aufgrund einer lediglich angedrohten Durchsuchung empörte: "Die im Grundgesetz verankerte Pressefreiheit wäre nicht viel wert, könnten Gerichte und Staatsanwälte jederzeit drohen, Redaktionen zu durchsuchen (…)." Guten Morgen, sagen wir und erinnern uns mit einem Lächeln daran, wie man "Die Zeit" früher, als sie noch eine Zeitung war, gerne nannte: "alte Tante".

Apropos Presse- oder Medienfreiheit: Der ÖRR-Pimpf Fabian Köster versucht sich seit einiger Zeit in der schwierigen Disziplin der Politikerentlarvung und -bloßstellung und scheiterte damit regelmäßig und desaströs an dem AfD-Kandidaten Ulrich Siegmund, dem es bei jeder Begegnung umgekehrt gelang, Köster bloßzustellen und zum Objekt des Spotts zu machen, der eigentlich ihn treffen sollte. Zugegeben: Ein harter Job war das angesichts der erbärmlichen Darbietung des "Humorprofis" Köster nicht; das hätte wahrscheinlich auch ein beliebiger CSU-Mops und eventuell sogar die Verkörperung der Witzlosigkeit, Bärbel Bas, hinbekommen. Zuletzt fragte Siegmund Köster, ob er sich für den Fall einer Kündigung des Medienstaatsvertrags schon einen Job gesucht habe. Ein sicherlich nur halborigineller Witz, der indes zu immenser Empörung unter Journalismusschaffenden führte: "Einschüchterung! und Bedrohung!" sei das, las und hörte man allenthalben. Für die Rache sorgte das ZDF mit dem bereits erwähnten Video, das zeigt, wie ein als Siegmund verkleideter Jan Böhmermann auf seinem Moped unter Konservengelächter dreimal von demselben Lastwagen – Aufschrift: "Taschenschwanz" – zu Brei gefahren wird. Auch nicht unbedingt witzig, aber immerhin von der Kunstfreiheit gedeckt, nicht wahr?

Die erwähnte Kunstfreiheit ist übrigens die grundgesetzliche Garantie, daß Künstler vor Verfolgung durch den Staat – also auch durch seine Propagandasender wie das ZDF – geschützt seien. Na gut, meinen wir. Das Grundgesetz gibt es zwar nur noch als ungültiges Fossil aus alten Zeiten, aber immerhin: Herr Siegmund hat’s ja überlebt. Und Herr Köster – na, der wird schon irgendwas finden. Es muß ja nicht unbedingt "Humor" sein.

Der ehemalige CIA-Direktor William J. Casey sagte einst: "Daß unser Desinformationsprogramm vollendet ist, werden wir daran merken, daß alles, was die US-Öffentlichkeit glaubt, falsch ist." Diesen Punkt haben zweifellos nicht nur die USA, sondern der gesamte "Westen" vor einigen Jahren erreicht und überschritten. Leider vergaß Casey hinzuzufügen, was dann, wenn es so weit ist, weiter geschehen soll.

Daß der NATO-Plapperhampel Mark Rutte ein Gehirn hat, ist unwahrscheinlich und in Teilen widerlegt. Nun machte er neulich Furore mit der Ansage, es gebe keinerlei Hinweise auf einen drohenden Angriff Rußlands auf Westeuropa – was an sich jeder weiß, was aber der NATO-Doktrin ("Rüsten um jeden Preis, weil der Russe kommt!" ) diametral widerspricht. Zum Glück korrigierte sich Rutte kurz darauf, indem er behauptete, die EU-Fraktion der NATO müsse sich unbedingt zu Tode rüsten, um die USA davor beschützen, daß plötzlich russische Atom-U-Boote vor ihrer Küste aufkreuzen. Die ursprüngliche Diagnose zu Rutte – vollständige Verblödung, Wirrnis und Kriegsgeilheit – muß also doch nicht überprüft werden.

Man kommt zunehmend durcheinander, wenn man im Geschichtsbuch blättert und zwischendurch aktuelle Äußerungen deutscher Kriegsschaffender hört. Oder könnten Sie, liebe Leser, auf Anhieb sagen, ob das folgende Zitat aus dem Jahr 1914 oder 1941 stammt? "Wir wissen, was wir zu tun haben, wir wissen, wo wir noch schneller werden müssen. Wir kennen unsere Ambitionen, die Marschrichtung. Jetzt gilt es aufsitzen, weiter vorwärts Marsch, Geschwindigkeit erhöhen, Feuer frei!" Wir lösen das Rätsel: Es tönte der deutsche Heerführer Generalleutnant Christian Freuding. Ob er den Satz direkt von Joseph Goebbels hat … wollen wir ehrlich gesagt gar nicht wissen. Es genügt die identische Weltanschauung, der er entspringt.

Anm.: Sorry Michael, hier konnte ich einfach nicht widerstehen, ein Bild einzufügen ...

Deutschlands dreistester Lügenbold seit dem zweiten Weltkrieg, Karl Lauterbach, ist bekanntlich nach seinem Wirken für die Pharmakonzerne Pfizer, Biontech und Moderna nun für irgendwas mit Weltraum zuständig. In dieser neuen Funktion lobte er neulich die E-Ente, ein nostalgisches Schnauferl, das so aussieht wie ein historischer Citroen 2CV, aber nicht mit Benzin, sondern mit Atomstrom aus Frankreich fährt. Zugleich schmähte er Elon Musks neuestes Gefährt, eine Art Raumschiff, das mit Düsen und sonst was dermaßen wild in der Gegend herumfliegt, wie sich das nicht mal Captain Kirk vorstellen hätte können. Das ist brav vom Lauterbach, und auch uns sind Enten auf jeden Fall lieber als rasende Drohnentaxis. Aber, Karlchen: Was haben deine Enten gleich wieder mit Weltraum zu tun?

Ein "Bier gegen rechts" hat auch zum diesjährigen Saufmarathon auf der Theresienwiese keine der Münchner Brauereien angeboten – sträflicherweise, schließlich gilt es doch, zersetzerische Elemente aus allen Bereichen des öffentlichen und privaten Lebens herauszuspalten und zu tilgen. Warum sollte da ausgerechnet das wichtigste Lebensmittel der Bayern ein Refugium für Volksschädlinge bieten? Immerhin aber fanden sich 168 Kellnernde zu einer Initiative namens "Bedienungen gegen rechts" zusammen und legten den Schwur ab, im Namen der Toleranz "diskriminierende Äußerungen" nicht mehr zu tolerieren. Nämlich sei seit Jahren zu beobachten, "wie Dinge wieder sagbarer werden und plötzlich weniger Widerspruch bekommen". Dies wiederum störe die Einfalt, nein: die Einheit der Vielfalt. Oder so ähnlich. Ob es zur öffentlichen Anprangerung oder handgreiflichen Abstrafung mißliebiger Äußerungen kam, ist angesichts des allgemeinen Trubels auf der "Wiesn" nicht bekannt. Immerhin beschwerte sich eine laut Selbstausweis "queere" Person: "Nicht mal beim Biertrinken auf dem Oktoberfest hat man seine Ruhe vor Bevormundung und Indoktrination – was uns hier durch 'Bedienungen gegen Rechts' veranschaulicht wird." Da hat ens wohl was noch nicht ganz verstanden …

Apropos Oktoberfest: Wer erinnert sich noch an das Lügenkonstrukt einer angeblichen "Herdenimmunität", die nach einer "Durchimpfung" von 70, 80 oder 90 Prozent der Gesamtbevölkerung eintreten und dann auch den "ungeimpften" Rest "schützen" sollte? Das alles war ein derartiger krimineller Unsinn, daß man es nicht mehr gerne erwähnt, schon aus Gründen des Jugendschutzes. Aufgewärmt und wiederholt hat die blöde Behauptung ausgerechnet das Münchner Gesundheitsreferat unter Beatrix Zurek, die damit für eine Grippe-, RSV- und/oder "Covid"-Spritzung vor, nach oder zwischen zwei Maß auf der Theresienwiese Reklame machte. Zurek zog die gefährliche Falschinformation nach Protesten stillschweigend zurück, behauptete dafür jedoch bei einer Spritzquote von etwa 0,008 Prozent für alle drei Brühen zusammen, das Angebot werde "überwältigend angenommen". Das ist sehr dreist gelogen, aber immerhin: Etwa 380 Rindviecher sind schon irgendwie eine Herde.

Apropos Spritzen: Das gesamte Geschäftsfeld der Spritzerei verliert zumindest in Deutschland zusehends an Lukrativität. Der umstrittene Konzern Biontech, der außer seinen schädlichen, bisweilen tödlichen Genbrühen kein einziges Produkt im Sortiment hat, schließt drei Werke, weil es mangels Nachfrage nichts mehr gibt, was man dort herstellen könnte. Zugleich meldet der ehemalige Autoproduzent VW den Ausstieg aus einer Kooperation mit der Bosch GmbH, die deshalb wohl ein Werk schließen muß, in dem hauptsächlich Einspritzdüsen hergestellt werden. Für Autos, wohlgemerkt, nicht für Menschen, immerhin.

Die EUropäische Reichsführung versucht laut einer Pressemeldung ihre Untertanen zu zwingen, "fossile Heizkessel" aus ihren Häusern zu entfernen. So gerne wir die Klimareligion, ihre profitgierigen Priester und sowieso die Reichsführung an sich verspotten, leugnen und der Lächerlichkeit preisgeben – hier haben wir mal ein Einsehen: "Fossile", also laut Definition mehr als 10.000 Jahre alte Zeugnisse der Erdgeschichte zum Heizen zu verwenden … nun ja, da könnte man skeptisch werden – es sei denn, der "Kessel" war schon vor Beginn des Holozäns und seitdem ununterbrochen ohne großen Schaden in Betrieb. Dann drücken wir ein Auge zu.

31 Prozent der Jungdeutschen, die die Bundeswehrmacht bislang für einen Einsatz im Krieg gegen Rußland interessieren konnte, erwiesen sich bei der Musterung als kriegsuntauglich. Für das umstrittene Propagandablättchen "Spiegel" ist das kein knappes Drittel, sondern "jeder vierte", aber das vermelden wir nur am Rande. Fragen tun wir uns vielmehr: Wieso sollte ein adipöser Wombo mit Dauer-ADHS und attestierter Handysucht "untauglich" sein? Kann der etwa keine Drohne in ein Kinderheim in Moskau hineinsteuern? Kann der nicht "Zu Befehl!" brüllen? Kann der nicht pro Stück eine ganze MG-Salve auffangen und fürs Vaterland sterben? Na gut, in einen Panzer paßt er vielleicht nicht hinein, aber haben wir nicht neulich erst gehört, daß Panzer sowieso "out" sind (obwohl der deutsche Steuerzahler sie zu hunderttausenden bauen läßt)? Da muß der Herr Pistolerius wohl ein bisserl nachbessern, sonst sind die "Untauglichen" beleidigt und wählen ihn nicht mehr zum "beliebtesten deutschen Politiker"!

Apropos Kriegsdienst: 96 Prozent des im zweiten Quartal 2026 von der Bundeswehrmacht angeschriebenen potentiellen Schlachtviehs füllte zwar den entsprechenden Fragebogen aus, zwei Drittel davon gaben indes auf die Frage nach ihrem Interesse daran, für Deutschland zu morden und zu sterben, auf einer Skala von null bis zehn den Wert "null" an. Und am Ende durften die Militärs von 87.000 Kandidaten ganze 479 für einen Kriegsdienst von sechs bis 23 Monaten "einplanen". Das stimmt uns inmitten dieses ganzen Schlamassels doch wieder ein bisserl hoffnungsfroh.

In Frankreich und nun auch Belgien und Italien und sowieso England brennt zur Zeit ziemlich viel. Schuld, so heißt es, sei ausnahmsweise nicht (oder nicht nur) Putin. Sondern Schüler, die sich darüber beklagen, daß es an ihren Schulen zu wenig Kreide und Klopapier gibt und so. Das glauben wir gerne, weil: So geht’s ja schließlich wirklich nicht, wo Bildung doch so wichtig ist, um in den Krieg gegen Rußland ziehen zu können! Nicht schuld an den Krawallen ist hingegen selbstverständlich der Unmut über eben diesen sinnlosen Krieg und den geforderten Heldentod, auch nicht exzessive Polizeigewalt, gezielte Provokationen globalistischer Akteure für eine "Farbenrevolution" und sowieso nicht sonstige demographische, soziale, ökonomische Belange wie Armut, Wohnungsnot, Arbeitslosigkeit und der kriegsbedingte Zusammenbruch der Wirtschaft.

"Rußlands Ressourcen" – welche auch immer – werden 2028 "erschöpft" sein. Dies sagen nicht wir. Dies sagt Oleh Iwaschtschenko, Chef des ukrainischen Militärgeheimdienstes HUR. Daher sei "ein Ende in Sicht" und der böse neobolschewistische Untermensch so gut wie besiegt. Ja nun. Und ein Jahr später – oder zwei, man ist sich ja noch nicht ganz einig –, also 2029 oder 2030, will Rußland dann die gesamte NATO angreifen, wie das Wirrsinnssprudler wie Merz, Masala, Kiesehitler, Pistolerius usw. ständig behaupten? Da sind wir ja mal gespannt, wie das funktionieren soll, so ganz ohne "Ressourcen".

Wissen Sie, liebe Leser, eigentlich noch, was "links" und "rechts" bedeutet? Früher war das mal klar: "Links" hieß gegen Krieg, für Frieden, Freiheit, Demokratie und Solidarität. "Rechts" hieß damals für Krieg, gegen Freiheit, Demokratie und Solidarität. Heute ist das bekanntlich andersrum, aber was soll’s, ist ja nur ein Wort (oder zwei). Jedenfalls muß man heute als braver Volksgenosse "ein Zeichen setzen" und„"links" sein, weil man sonst "rechtsextrem" ist und ausgegrenzt und bekämpft wird. In Zukunft wird das aber vielleicht schwieriger: Die AfD in Sachsen-Anhalt fordert, daß die "Grünen" sich im Landtag bitte schön nach ganz rechts setzen sollen, rechts von der CDU. Rein politisch ist das vollkommen nachvollziehbar, schließlich ist die "grüne" Partei bekanntlich noch kriegsgeiler, rassistischer und totalitärer als selbst die CSU und alle relevanten Parteien der letzten achtzig Jahre. Aber, werte AfD: Wird das an der "Haltung" der Nazierben was ändern?

Was haben Raucher, Fettleibige, Schwerstalkoholiker, Extremsportler und andere "Risikogruppen" gemeinsam? Richtig: Sie sterben verhältnismäßig früh und sind dann, wenn sie sterben, verhältnismäßig gesund. Deshalb, findet der "Ökonomie"-Clown Marcel Fratzscher von einem "Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung", fallen sie dem "Gesundheitssystem" zur Last: weil aus ihnen kein jahrzehntelanger gesicherter Profit herauszuleiern ist! Und daher müssen sie besteuert werden, um den Schaden, den sie durch ihr gesundes Frühableben verursachen, auszugleichen. Eine krause, aber hübsche Logik, die allerdings die Frage aufwirft: Was ist eigentlich mit den "Covid"-Gespritzten, die seit Jahren "plötzlich und unerwartet" verscheiden? Gibt es für die auch eine Sondersteuer – sagen wir: zehn Euro pro Spritze, rückwirkend?

Daß Großbritannien einen Premierminister hat, haben wir in der Schule gelernt. Wie der heißt vergessen wir allerdings gerne mal, weil der Name in letzter Zeit zu oft wechselt. Den aktuellen, einen Herrn Burnham, haben wir immerhin schon mal wahrgenommen. Nämlich möchte der sein Empire wieder heimholen ins EU-Reich und fand dafür eine originelle Begründung: Der "Brexit" vor zehn Jahren sei nur geschehen, weil der Russe das gedeichselt habe. Woher er das weiß? Ja nun: Er habe sich bei seinem Amtsantritt nach einer solchen "Einmischung" "erkundigt" und "erfahren", daß es so sei. Von wem? Unwichtig, es ist eben so. Hinzu fügte Burnham eine Warnung vor russischer "Einflußnahme" auch anderswo: "Wählern in Deutschland und Frankreich müsse geholfen werden zu verstehen, daß einiges in der Politik von unseren Feinden angezettelt wird, namentlich Rußland." Aha. Nun wissen wir also endlich, wem wir die Annexion der DDR, die "Corona"-Sanktionen, Baerbock, Habeck, den seltsamen Typen mit der komischen Frisur sowie all den anderen Schlamassel der letzten Jahre zu verdanken haben: Der Putin war’s! Da hätten die Deutschen eigentlich selber draufkommen können – ach so, sind sie ja auch. Oder was glauben Sie, Herr Brennschinken, wieso wir gerade den nächsten Marsch auf Moskau vorbereiten?

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Link zum Originalartikel auf sailersblog.de

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