Mir Krahhht da was: Braune Bande in Rotchina:

Wie die rechtsextreme AfD deutsche Interessen verkauft

WIE CHRUPALLA UND CO. IN CHINA DEUTSCHE INTERESSEN VERSCHERBELN

Während demokratische Parteien in Deutschland über Menschenrechte, Sicherheit und geopolitische Abhängigkeiten ringen, macht die rechtsextreme AfD das, was sie am besten kann: Sie biedert sich an – diesmal nicht in Moskau, sondern im Reich der Mitte. Eine Woche lang tingelten die rechtsextremen AfD-Politiker Tino Chrupalla und Enrico Komning durch Shanghai, Peking und Hongkong. Ergebnis: Schulterklopfen mit KP-Kadern, privilegierter Zugang zu Machtsymbolen – und offene Werbung für chinesische Interessen auf deutschem Boden.

Was offiziell als „Dialogreise“ verkauft wird, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als ein politischer Ausverkauf deutscher Werte, wirtschaftlicher Souveränität und außenpolitischer Glaubwürdigkeit.

„In China wird einfach gemacht“ – AfD schwärmt vom Autoritarismus

Schon beim Landeanflug wird klar, wohin die Reise ideologisch geht. Chrupalla schwärmt offen vom chinesischen Politikstil: kein Jammern, kein Zögern, einfach „machen“. Gemeint ist ein System ohne Opposition, ohne Pressefreiheit, ohne Rechtsstaatlichkeit. Dass genau diese „Effizienz“ auf Unterdrückung, Überwachung und Gewalt beruht, verschweigt der AfD-Chef geflissentlich. Stattdessen passt man sich „dem Land an“ – eine bemerkenswerte Formulierung für jemanden, der vorgibt, deutsche Interessen zu vertreten.

Deutsche Interessen? Nein: AfD als Lobbytruppe Pekings

In Gesprächen mit Wirtschaftsvertretern und KP-Funktionären übernimmt die AfD bereitwillig chinesische Talking Points. Deutschland sei zu langsam, zu teuer, zu bürokratisch. Die Energiepreise müssten runter, der Staat sich raushalten – damit chinesisches Kapital wieder ungehindert einfließen kann. Dass genau diese Abhängigkeiten Deutschland politisch erpressbar machen, scheint Chrupalla nicht nur egal zu sein – er bewirbt sie aktiv.

Besonders pikant: Während demokratisch gewählte Regierungen vorsichtig Abstand halten, um Sicherheits- und Menschenrechtsfragen nicht zu ignorieren, drängt sich die AfD als williger Gesprächspartner auf. „Oppositionsparteien von heute können Regierungen von morgen sein“, lässt sich ein KP-Vizeminister zitieren. Eine Drohung? Oder ein wohlwollendes Angebot an jene Partei, die sich seit Jahren offen autoritären Regimen andient?

Sonderrechte für Rechtsextreme

Ein symbolträchtiger Moment: Chrupalla und Komning werden ohne Warteschlangen, ohne Tickets, ohne Kontrolle durch die Verbotene Stadt geschleust – einen der sensibelsten Orte chinesischer Machtgeschichte. Während zehntausende Bürger geduldig warten und Kameras jede Bewegung überwachen, spaziert die AfD-Delegation privilegiert an allem vorbei. Ein deutlicheres Zeichen politischer Nähe kann es kaum geben.

Dass genau diese Partei in Deutschland vom Verfassungsschutz beobachtet wird, scheint in Peking kein Makel zu sein – im Gegenteil.

AfD Neonazis werben für chinesische Investoren in Ostdeutschland

In Hongkong geht die Reise nahtlos weiter. Chrupalla wirbt offen für chinesische Investitionen in energieintensive Industrien in Ostdeutschland. Glas, Stahl, Weißwasser – deutsche Infrastruktur als Spielball geopolitischer Interessen. Kein Wort über Abhängigkeiten, kein Wort über Sicherheitsrisiken, kein Wort über demokratische Kontrolle. Hauptsache, das Geld fließt – egal woher und zu welchem Preis.

Landesverrat im Maßanzug

Am Ende der Reise zeigen sich Chrupalla und Komning zufrieden. Man sei „respektvoll empfangen“ worden, habe „etwas erreicht“. Für wen eigentlich? Für deutsche Arbeitnehmer? Für die Demokratie? Oder doch eher für ein autoritäres Regime, das gezielt Kontakte zu extremen Kräften in Europa pflegt?

Diese Reise war kein Zufall, kein harmloser Austausch, kein Missverständnis. Sie war ein politisches Signal: Die AfD positioniert sich offen als Brückenbauer zu Diktaturen, als Sprachrohr fremder Interessen, als Alternative zur demokratischen Außenpolitik Deutschlands.

Wer so handelt, betreibt nicht Opposition – sondern Anbiederung. Und wer deutsche Interessen derart bereitwillig autoritären Mächten unterordnet, muss sich eine Frage gefallen lassen:

Wem dient diese Partei eigentlich? Die Antwort dürften jeder person wohl klar sein, gell..

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