Künstliche Diamanten boomen – und China ist dabei führend. Bekannt dafür, westliche Technologien und Produkte zu kopieren, dominiert das Land nun auch den Markt für Labor-Diamanten. Diese Steine sind nicht nur optisch und chemisch kaum von natürlichen Diamanten zu unterscheiden, sondern auch um bis zu 50 % günstiger. Vor allem preisbewusste Kund:innen werden so angelockt. Die Branche wirbt mit „ethischen“ Vorteilen: Kein illegaler Bergbau, weniger Umweltzerstörung und weniger Menschenrechtsverletzungen als im traditionellen Diamantenabbau. Doch dieser Anspruch ist fragwürdig, da Berichte über Zwangsarbeit in chinesischen Fabriken, etwa in Lagern der uigurischen Minderheit, die moralische Legitimität dieser Steine infrage stellen.
In diesem undurchsichtigen Geschäft mischt nun auch die AfD in Sachsen-Anhalt mit. Unklar bleibt, wie die Partei ihre Diamanten finanziert: Werden sie mit Geld bezahlt oder möglicherweise mit sensiblen Informationen, die durch Landtagsanfragen gewonnen und an China weitergegeben werden? Im Gegenzug könnte die AfD künstliche Diamanten als „Gegenleistung“ erhalten. Noch brisanter wird es, wenn diese Steine weiterverkauft werden – obwohl ihr Wert rapide sinkt. Das wirft die Frage auf, ob die Käufer:innen bewusst über den Tisch gezogen werden, da der tatsächliche Wert der Diamanten weit unter dem Verkaufspreis liegt.
Während Labor-Diamanten technologisch beeindrucken, bleibt ihr Ruf ambivalent: günstig, aber mit moralischen und politischen Schattenseiten. Die AfD könnte hier nicht nur wirtschaftlich, sondern auch strategisch agieren – auf Kosten ahnungsloser Kund:innen und möglicherweise sogar der nationalen Sicherheit.
Dass ausgerechnet der Spion aus Krahs Büro mit dem Herrn in China die Diamantenproduktion besichtigt, verengt den Raum für Interpreationen so sehr, dass man davon ausgehen muss, dass Informationen gegen Diamanten geflossen sind.