Aktuell erreichen die internationale Öffentlichkeit erschütternde Bilder von einem Polizeieinsatz während einer friedlichen Demonstration vor der iranischen Botschaft in London.
Die genauen Zusammenhänge in England sind aktuell unklar. Wie es scheint kam es zu Vorwürfen möglicher Übergriffe auf als Presse identifizierbare Personen rund um eine Demonstration vor der iranischen Botschaft in London.
Immer wieder zeigen Aufnahmen Szenen, in denen Polizeibeamte Demonstrierende mit körperlichem Zwang zurückdrängen, statt deeskalierende Maßnahmen durch Dialog und Gespräche zu führen.
Auffällig ist, dass bereits zu Beginn der Demonstration Maßnahmen der Londoner Polizei zu sehen sind, deren konkreter Anlass sich anhand des vorliegenden Materials nicht eindeutig nachvollziehen lässt. In den Aufnahmen sind zudem Personen zu erkennen, die nach Polizeikontakt sichtbare Verletzungen aufweisen. Mehrere dieser Personen reagieren emotional, etwa durch Weinen, nachdem Einsatzkräfte mit ihnen gesprochen haben.
Welche Umstände zu diesen Reaktionen geführt haben, lässt sich auf Basis des vorliegenden Materials nicht abschließend beurteilen. In einzelnen Videosequenzen ist zudem zu sehen, dass ein beteiligter Polizeibeamter scheinbar wiederholt versucht, Kamerateams oder Journalisten vom Filmen abzuhalten. Aus journalistischer Sicht erscheint es daher geboten, diese Szenen zu dokumentieren und – soweit erforderlich – für eine spätere Überprüfung bereitzustellen. Unabhängig davon gilt selbstverständlich auch in diesem Fall die Unschuldsvermutung.
Im Rahmen dieses Artikels soll keine Stimmung für oder gegen einer der beiden Seiten gemacht werden, dennoch ist die Frage wie es zu diesen Szenen kommen konnte.
Quelle:
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Hinweis: Dieser Beitrag basiert auf derzeit öffentlich zugänglichem Videomaterial und Augenzeugenberichten. Sollten sich neue Informationen oder offizielle Stellungnahmen ergeben, wird der Artikel entsprechend ergänzt oder korrigiert.