Wer hätte es nicht gehört: seit einiger Zeit sind europäische Meldungen voll mit Panik- und Stimmungsmache rund um die geostrategische Lage Grönlands.
Wobei: eigentlich fokussiert sich die europäische Berichterstatung mit Blick auf Grönland nur auf eine einzige Frage. Nämlich jene wie unverständlich es angeblich sei, dass die USA plötzlich mit einem Auge auf Grönland schielen würden.
Was wir dazu aber kaum lesen, ist folgendes. In einem Summit hat der US Präsident Donald J. Trump die aktuelle geostrategische Lage Grönlands sehr klar und einfach auf den Punkt gebracht: "If you look at Greenland, you have Russian and Chinese Destroyers all over the place. Furthermore: you have Russian Submarines in the whole Area. If we do not take it, Russia or China will take it." (nach Donald J. Trump, frei aus dem Gedächtnis zitiert)*
Daneben warnt Trump regelmässig: "China and Russia will take it (Anm.: Grönland), if we don't take it." Es gibt also aktuell 2 verschiedene Faktoren, die mit Blick auf Grönland weltpolitisch interessant sind. Eine verstärkte Präsenz chinesischer und russischer Marine in den Gewässern um Grönland, neben dem strategischen Interessse beider Supermächte eine dauerhafte Präsenz in oder um Grönland aufzubauen.
Daneben gilt folgender strategischer Zusammenhang: schon was den Ukrainekrieg betrifft schrecken Worte und Positionen aus Europa Russland nicht ab. Warum sollten sie auch? Europäische Politiker haben ihr Militär - in vielen ehemaligen Schlüsselmächten - seit Jahrzehnten kaputtgespart und abgebaut. Die USA haben das Gegenteil davon betrieben: sie haben über mehrere Jahrzehnte Milliardenbeträge in ihren Militäretat fließen lassen und aktiv in den Aus- und Aufbau von Kriegsgerät und strategischen wie operativen miltiärischen Möglichkeiten investiert.
Die europäischen Probleme sind dabei großteils hausgemacht: völlig ohne äußeren Gegner haben unfähige oder unwillige Politiker die europäische Position weltpolitisch und geostrategisch jahrzehntelang abgebaut und geschwächt.
Anstatt dies nun anzuerkennen - und gegenzusteuern - werden wieder nur Entschuldigungen und Ausflüchte gesucht. Gott sei Dank gibt es aktuell einen sehr potenten, klugen und strategisch denkendne US-Präsidenten, der diese internationalen Gefahren nicht nur erkennt, sondern frühzeitig proaktiv bannt.
Es wäre hoch an der Zeit, dass die europäische Politik Donald J. Trump als Verbündeten und Freund anerkennt, von dem sie noch viel zu lernen hat. Hoffen wir, dass europäische Politiker wenigstens das erkennen - und bereit sind von Trump zu lernen, statt den US Präsidenten weiterhin medial belehren und bekehren zu wollen.
*Quelle: FULL SUMMIT bei ca Min. 01:00:00