Russlands Präsident Wladimir Putin hat angekündigt, den Donbass und das von Moskau als „Noworossija“ bezeichnete Gebiet bis 2030 auf das durchschnittliche russische Niveau zu bringen. Nach seinen Angaben soll das sowohl den Lebensstandard als auch weitere soziale und wirtschaftliche Kennzahlen betreffen. Die Entwicklung dieser Regionen bezeichnete er als zentrale staatliche Aufgabe.
Nach russischer Darstellung sollen föderale Behörden, staatliche Unternehmen und einzelne Regionen an der wirtschaftlichen und administrativen Einbindung der besetzten Gebiete mitwirken. Damit knüpft Moskau an frühere Programme zur Angleichung von Infrastruktur, Verwaltung und Versorgung an. Der Ausbau ist Teil einer längerfristigen Strategie, mit der Russland seine Kontrolle über die besetzten ukrainischen Gebiete festigen will.
Der Begriff „Noworossija“ wird von der russischen Führung für Teile der besetzten Gebiete in der Ukraine verwendet und ist international hoch umstritten. Aus Sicht der Ukraine und ihrer westlichen Partner handelt es sich weiterhin um ukrainisches Staatsgebiet unter russischer Besatzung. Putins Ankündigung dürfte den politischen Konflikt um Status, Zukunft und Kontrolle dieser Regionen weiter verschärfen.
Was die Leute dort erwartwt;
Russischer Lebensstandard derzeit:
- BIP pro Kopf= 14.871 US-$ (Bulgarien als ärmstes EU-Land= 23.848 US-$)
- Durchschnittslebenserwartung= 73,5 Jahre (Deutschland 78,5 Jahre)
- 22,8 % der Bevölkerung ohne Anschluss an eine Kanalisation (Quelle mit Link: U.M.)
- 200.000 alkoholismusbedingte Todesopfer pro Jahr (also quasi die "natürliche" Todesursache für jede(n) 9. Russin/Russen)
- Schätzungsweise 14.000 Femizide pro Jahr im Rahmen von häuslicher Gewalt
- Platz 154 von 180 im weltweiten Korruptionswahrnehmungsindex (CPI)