Es ist bemerkenswert, wie viele Menschen glauben, sie hätten die Kompetenz, über Klima mitzureden – völlig unabhängig davon, wie schlecht ihr eigenes Bildungsniveau ist. Ich möchte das hier einmal zeigen: Menschen, die Begriffe wie „im Mittel“ nicht verstehen oder bei einer Aussage wie „Das letzte Jahr war das drittwärmste der Messgeschichte“ ernsthaft nachfragen „Wo war dieses drittwärmste Jahr?“, halten sich trotzdem für fachlich kompetent genug, über Klimawissenschaft zu diskutieren.
Da wird man gefragt:
„@Harwi, offensichtlich bist du nicht in der Lage, meine Frage zu beantworten. Wundert mich eigentlich nicht. Definiere Mittel der Temperatur!“
Beantwortet man diese Frage, kommt sofort ein neuer Vorwurf:
„@Harwi, die Frage war: wo war das drittwärmste Jahr – erst lesen, dann meckern!“
Leider wurde meine überaus qualifizierte Antwort gelöscht, weshalb ich sie hier aus dem Gedächtnis erneut einbringe:
„Welche Frage soll ich nun beantworten – wo war das drittwärmste Jahr?
Oder: Definiere Mittel von Blablabla? Sie müssen schon klar sagen, was Sie wollen!
Eine weitere Frage wäre die Frau an der Trommel, die ruft: ‚Wo ist der Deinhard? Eine überaus interessante Frage, die meines Wissens bis heute von der Wissenschaft nicht beantwortet wurde.
Oder – was uns wirklich interessiert – wer Heather Locklear geheiratet hat. Die Antwort: zuerst Tommy Lee von Mötley Crüe, später Richie Sambora von Bon Jovi. Sie steht offenbar eher auf Rock und Bad Guys und weniger auf Welterklärer wie mich. Vielleicht wäre es heute anders und ich wäre ein Klimarockstar…
Die Frage zum Jahr betrifft die Diskussion mit Benjamin, also wird es diese Frage wohl kaum gewesen sein.
Ich warte nur noch darauf, dass sie demnächst aufs Schachbrett kacken und im Brustton der Überzeugung verkünden: Gewonnen!!!
Viel Spaß beim Löschen, damit es wieder irgendwie passt.
Zur Frage:
"Wo war das drittwärmste Jahr?"
Es war wohl – im Planetensystem – auf der Venus.
Wo es auf der Erde war, hat mit der Frage nichts zu tun, denn es ging ja um klimatische Veränderungen der Neuzeit, und die sind im Mittel über den ganzen Planeten zu sehen – also nicht an einem Ort, sondern auf der ganzen Erde.
Womit wir erneut zur Frage kämen:
„@Harwi, offensichtlich bist du nicht in der Lage, meine Frage zu beantworten. Wundert mich eigentlich nicht. Definiere Mittel der Temperatur!“
Hier sieht man wie Taubenschach abläuft:
Fakten ignorieren, ständig Themen wechseln, offensichtliche Fehler überspielen, sich selbst bestätigen – egal was passiert.
Am Ende behauptet man, man habe gewonnen, und bezichtigt andere der „Dummheit“.
Kurz gesagt: ein Mensch, der nicht diskutiert, sondern nur Lärm macht.
Auch hier kann man dieses Muster sehr schön sehen.
Und auf FuF kommt hinzu: Der Mensch löscht sich die Welt zusammen, wie sie ihm gefällt.
Erschreckend ist jedoch das Bildungsniveau, bei dem Menschen Sätze wie:
„Nur dass die Temperaturen seit Jahren im Mittel wärmer werden“
nicht verstehen und noch sagen: "Definiere Mittel der Temperatur!".
Oder bei einer Klimadiskussion bei Sätzen wie:
„Das vorige Jahr war das drittwärmste Jahr der Messgeschichte.“
noch fragen: "wo war das drittwärmste Jahr".
Schlimm ist jedoch, dass solche Menschen glauben, sie hätten die Kompetenz, über Klima und Erderwärmung mitzureden – und sie würden mehr davon verstehen als Wissenschaftler, die sich jahrelang damit beschäftigen.
Zur Beantwortung der Frage „im Mittel“ einmal hier so verhasste KI:
„Im Mittel“ bedeutet in diesem Satz nicht „in der Mitte“, nicht „mittlere Temperatur des Tages“ und nicht irgendeine mystische Durchschnittsformel.
Es bedeutet ganz schlicht: über einen längeren Zeitraum gemittelt / als langfristiger Durchschnitt betrachtet."
Und zur Frage wo das drittwärmste Jahr der Messgeschichte war, auch hier KI:
„Das drittwärmste Jahr“ ist kein Ort, sondern eine globale Rangliste.
"Die Frage „Wo war dieses drittwärmste Jahr?“ ist daher sprachlich falsch – ein Jahr hat keinen Ort.
Es bedeutet: Das Jahr war global betrachtet das drittwärmste seit Beginn der weltweiten Temperaturmessungen."
Und bitte jetzt nicht nachfragen was global bedeutet...
Die Frage, wo denn nun der Deinhard ist, kann die KI jedoch nicht abschließend beantworten – was schade ist, denn diese Frage stellen sich Menschen seit Jahrzehnten!