"WHACK!"
Angezählt ist er ja schon länger, aber da es mittlerweile als gesichert wahrscheinlich gilt, daß der Titelheld vieler meiner Memes wohl bald nicht mehr für zeitgenössische Satire zur Verfügung stehen wird, kam mir heute spontan der Gedanke, dem (noch) bundeskanzlernden Schnürlhanswurst zweiter Wahl noch schnell einen Beitrag zu widmen, bevor der mit 198 Zentimetern vor Helmut Kohl (193 cm) rangierende und somit bis dato längste Regierigenchef in der Geschichte der BRD nach nicht mal zwei Jahren im Amt seinen Sessel wird räumen müssen — zumindest deutet alles, was derzeit im deutschen Polittheater des Absurden aufgeführt wird, stark darauf hin.
Daß der "Lange Fritz" laut neuesten Umfragen nicht nur als unbeliebtester von allen deutschen Kanzlernden in die Geschichte eingehen dürfte, sondern auch als derjenige, der es nach einem Wendekanzler Kohl, einem Gazprom-Schröder, der "Wir schaffen das"-Mutti und dem "Zeitenwende"-Kasperl CumEx-Olaf endlich vollbracht hat, auch noch den letzten Rest "unsere Demokratie" an seinen ehemaligen Arbeitgeber BlackRock beziehungsweise den global-kapitalistischen Komplex zu verschachern, während er "fest an der Seite" eines ukrainischen Ex-Pimmelpianisten und eines israelischen Massenmörderregimes steht, wird ihm wohl keiner mehr streitig machen (können).
Ob er dereinst ebenfalls ein Buch schreiben wird wie seine Amtsvorvorgängerin, mit welcher er bekanntermaßen ein "wechselhaftes" Verhältnis pflegte, darüber lässt sich zum gegebenen Zeitpunkt allenfalls spekulieren. Jedoch, sollte es tatsächlich mal dazu kommen, hätte ich dafür gleich einen passenden Titelvorschlag: "Die Abenteuer des Baron Merzhausen" — das klänge zumindest nicht ganz so verlogen wie "Freiheit" auf dem Buchdeckel der "Memoiren" seiner Parteikollegin, ehemaligen Chefin, Expertin für Asylfragen und PCR-Tests sowie früheren FDJ-"Sekretärin".
Aber egal, im Grunde genommen spielt das alles ohnehin keine Rolle mehr, weil das, was nach dem Abgang des Möchtegernführerlulatschs mit der Stangennase folgen wird, aller Voraussicht nach nichts am generellen Kurs in Richtung Krieg und globaler Totalitarismus ändern wird. Da beißen weder linke noch rechte noch irgendwelche Koalitionsmäuse den sprichwörtlichen Faden ab.
»"Links" und "rechts" ist nicht mehr als "örks" und "ürks"; sucht's euch aus.« –Michael Sailer
Egal ob Wüst, Söder, Günther oder irgendwann vielleicht doch mal Weidel, oder wer auch immer dem *-fritze nachfolgen wird, all diese windigen Kakistokraten werden – ja, können gar nicht anders – den Rüstungs- und Kriegstüchtigkeitsirrsinn, die stetige Eskalation mit Russland, die lückenlose Überwachung, Kontrolle, Entrechtung und völlig schamlose Ausbeutung der deutschen Zahlmichel weiter vorantreiben, weil der generelle Kurs der Politik eben nun mal weder von den "gewählten" Flitzpiepen des unsäglichen Brandmaurerparteienkartells noch von einer womöglich in naher Zukunft regierenden "Alternative für Deutschland" und erst recht nicht vom vermeintlichen "Sufferän" (Erdinger) an der Wahlurne bestimmt wird, sondern vom Großkapital beziehungsweise dem zuvor bereits erwähnten global-kapitalistischen Komplex.
Egon W. Kreutzer hat das Dilemma kürzlich treffend so formuliert: "Die SPD wird weiterhin an ihren Vorstellungen von Reformen festhalten. Die EU wird deutsche Interessen weiterhin im gleichen Maße ignorieren. Die AfD wird weiterhin wachsen. Der Iran wird die Straße von Hormus weiterhin als sein Hoheitsgebiet betrachten. Die Mieten werden hoch bleiben und weiterhin steigen. Die Deindustrialisierung wird weiter fortschreiten. Es ändert sich doch nichts. Noch nicht einmal die Bahn wird pünktlicher werden."
Dem könnte man sicher noch einiges hinzuzufügen. Ich denke aber, die Zeichen für das sich seit geraumer Zeit anbahnende Desaster sind mittlerweile so unübersehbar geworden, daß auch der sprichwörtliche Blinde mit dem Krückstock sie längst sehen müsste. Umso absurder wirkt daher das Phänomen, daß immer noch so Viele – wie zuletzt knapp 80 Prozent der Wahlmichel in Sachsen-Anhalt – hartnäckig an dem Glauben festhalten, daß Parteien – welcher Couleur auch immer – an der sich von Wahl zu Wahl zuspitzenden Gesamtmisere auch nur das Geringste ändern würden.
Gleichzeitig kann ich mich des Gedankens nicht erwehren, daß dieses stupide Wahlritual ein charakteristisches Merkmal des notorischen blinden Mitläufertums ist ... oder auch schlicht nur Ausdruck des Demokratieverständnisses dieser Klientel. Einer Klientel, die von einer Untertanenmentalität beseelt ist, die sie selbst nach zwei Weltkriegen und einer als "Pandemie" getarnten global inszenierten psychologischen Operation mit katastrophalen Folgen immer noch fest daran glauben lässt, daß diejenigen, die die ganze Scheiße ausgeheckt und verbrochen haben, durch Wahlen davon abgehalten werden könnten, die Welt immer mehr in ein totalitäres Dystopia zu verwandeln, das sich selbst ein George Orwell in seinen kühnsten Phantasien wohl nicht hätte ausmalen können.
»Es ist nicht gesagt, daß es besser wird, wenn es anders wird. Wenn es aber besser werden soll, muss es anders werden.« –Georg Friedrich Lichtenberg
Aber zurück zum Titelhelden, der ja laut eigenem Bekunden "keine Angst vor einem Atomkrieg mit Russland" hat. Nach all seinen politischen "Glanzleistungen", seinen kriegslüsternen Reden, seinen Lügen, gebrochenen Versprechen und scheinheiligen Lippenbekenntnissen, drängt sich mir abschließend nochmals die Frage auf, wie so ein arroganter, inkompetenter und dazu furztrockener Fatzke mit dem Flair eines preussischen Grundschullehrers so lange im Amt bleiben konnte. Die Antwort, die mir auf diese Frage als erste in den Sinn kommt, dürfte vermutlich den Wenigsten gefallen:
Weil es die Mehrheit der Deutschen zugelassen hat.
Weil diese Mehrheit anstatt zu Hundertausenden auf die Straße zu gehen und mit Nachdruck diplomatische Friedensbemühungen von der Politik zu fordern oder massiv zivilen Ungehorsam zu leisten oder endlich mal sonstwie als der "Souverän" aufzutreten, der er ja laut Grundgesetz in der "unsere Demokratie" angeblich ist, ihre Verantwortung fortwährend an der Wahlurne abgibt, in der so unerschütterlichen wie naiven Hoffnung, daß es "die Politik" schon irgendwann richten wird.
In Anbetracht dieser Umstände und auch mit Blick auf die heutigen Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin fällt mir zum Schluss noch folgende Mahnung am Ende eines Artikels von Max Erdinger vom August vergangenen Jahres ein:
»Ich kann nur sagen, deutscher "Souverän": Wenn du nicht allmählich einmal in die Puschen kommst, dann hast du ganz schnell den Status wieder, den du als Deutscher in den Dreißiger – und Vierziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts bereits hattest.«
Und bevor ich das Thema "Merz" – zumindest für mich – endgültig ausmerzen und meine gesammelten grafischen Werke dazu auf eine externe Festplatte verbannen werde, hier nochmals eine kleine Auswahl meiner persönlichen Favoriten, sozusagen ein "Best of Fritz" als Abgesang auf einen Kanzler, den nach seinem Abgang wohl keiner wirklich vermissen dürfte.
"...snort" | DeepThought_2026
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"Über den Wolken" | DeepThought_2026
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"Abrissbirne" | DeepThought_2024
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"Feste drücken!" | DeepThought_2026
"Kriegstüchtig" | DeepThought_2026
"Richtlinienkompetenz" | DeepThought_2026
"Brett vorm Kopp" | DeepThought_2026
So, und jetz is aber auch gut ... Schönen Sonntag noch!