Emotionen wegen der vielen Abgetriebenen Kinder mischen zu den Aufrufen doch immer ein Lächeln gegen den Hass gegen den Marsch für das Leben entgegenzusetzen.

Sehr viele unwahrscheinlich nette Menschen waren gestern in Köln versammelt. Es war eine wunderschöne mit viel Liebe organisierte Kundgebung, auch die Live-Musik war sehr schön. Ich schätze 3.000-5.000 Teilnehmer.

Daneben lief eine Demonstration gegen die AfD, die diesmal mit den Protesten gegen die Abtreibungskritiker vermischt auftrat. Es waren eigentlich 3 Gegendemonstrationen, aber man konnte sie nicht unterschieden. Denn alle mit den üblichen Statements, Antifa, Kampf gegen Rechts. Man sieht es auf deren Plakaten. Das Verbot der AfD wird auf dieser Demonstration gefordert, die auch auf dem Neumarkt stattfand. Die Demonstranten für den Marsch für das Leben sind sowieso Idioten.

Die Redner auf der Bühne waren alle sehr informativ und emotional, sie werden in den kommenden Tagen auf Instagram einsehbar sein. Hier Ausschnitte. Gegen Abtreibung einzutreten ist eben nicht mittelalterlich, wie es dargestellt wird. https://www.instagram.com/koelnermarschfuerdasleben/

Ein Überfall von Gegnern der Demonstration geschah von Frauen mit bunten Haaren, die von der Polizei geräumt werden musste. Daneben wurden mehrmalig Nebelbomben in die Kundgebung geworfen, was aber wegen des Windes nicht weiter schlimm war.

Alle die man sah, waren begeistert von der tollen Stimmung untereinander. Jeder sagte, dass sie wiederkommen werden. Den tollen und offenen Gesprächen, das Lächeln, trotz des heiklen Themas. Denn Abtreibung, speziell von Behinderten, die Leihmutterschaft in Deutschland ist nahezu tabu. Aber es werden in Deutschland jedes Jahr ca. 106.000 Kinder abgetrieben. Und das geht nach Berichten der Redner, eben nicht an den Frauen wie eine kleine Krankheit vorbei. Sondern es tickt selbst bei älteren Frauen ganz bitter wieder auf. Oder bei jungen Frauen, die gar nicht mit der Situation klarkommen und die Abtreibung psychologische Probleme hinterlässt. Auch ist eben oftmalig doch ein finanzielles Thema, denn noch immer finden die meisten Abtreibung bei dem dritten Kind statt. Bei Vergewaltigungen wird die psychologische Frage das Thema ohnehin ungemein belasten, den Frauen fehlt oft der Rückhalt. Abtreibungen geschehen halt oftmalig unter mächtigen Druck, oft auch aufgrund der fehlenden Perspektive, die die Eltern für sich im gewohnten Umkreis für sich sehen. Aber jedes Kind soll doch leben dürfen, den Spaß erleben dürfen, den wir erlebten und erleben, die Eltern die Freude durch die Kinder erhalten. Sicher gibt es viele, die komplett die Abtreibung verbieten wollen, auch meine Freundin, die ohnehin deutlich konservativer im Glauben ist. Aber ich, auch viele andere sagten offen das sie kein striktes Verbot wollen, es aber wichtig ist, dass dieses Thema mehr in die Öffentlichkeit kommt. Über 100.000 Kinder werden abgetrieben und es wird kaum darüber diskutiert. Auch muss unsere Gesellschaft deutlich Familien- und Kinderfreundlicher werden. Alle Frauen müssen wissen, dass die Gesellschaft sich freut, wenn sie schwanger sind. Schwangerschaften sollen nicht durch Verhütung aufgeschoben werden, etwas was ich jetzt bereue. Ich hätte gern mehr Kinder als eines, aber jetzt ist es zu spät.

Bei Leihmutterschaft kann ich nicht mitreden, ich kann es mir schwer vorstellen. Aus den Medien wurde ja berichtet, dass es oft Frauen aus Osteuropa anbieten oder eben Mexiko, teils Afrika. Kinder gegen Geld. Die Vorstellung tut weh, speziell für die Frauen, die es als Leistung anbieten [müssen].

Vor der Bühne

Vor dem Marsch für das Leben

Die Gegendemonstration im Verbund mit der Forderung nach dem Verbot der AfD.

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