Verbrenner muss man sich leisten können.

Wer sich heute noch einen fabrikneuen Verbrenner zulegt, handelt nicht pragmatisch, sondern ist schlicht ideologisch verbohrt. Die Argumente für alte Fossil-Technologien sind längst veraltet, und wer sich jetzt noch einen reinen Benziner oder Diesel hinstellt, verhält sich exakt so wie all jene armen Seelen, die sich kurz vor dem endgültigen Umschwung noch schnell eine teure Gasheizung haben aufschwatzen lassen. Sie alle laufen sehenden Auges in eine finanzielle Sackgasse.

Dabei sprechen die nackten Fakten längst eine unmissverständliche Sprache: Moderne Elektroautos haben bei den Neupreisen absolute Parität mit vergleichbaren Verbrennern erreicht. Noch deutlicher wird es auf dem Gebrauchtwagenmarkt: Mittlerweile gibt es zahlreiche gebrauchte Elektroautos zu Preisen, die denen von ganz normalen, konventionellen Gebrauchtwagen in nichts nachstehen. Wer also nach einem erschwinglichen fahrbaren Untersatz sucht, findet längst günstige Stromer.

Der eigentliche wirtschaftliche Unterschied zeigt sich im Unterhalt. Ein E-Auto fährt im Betrieb drei- bis viermal billiger als jeder herkömmliche Verbrenner – wer diesen Vorteil ignoriert, wirft monatlich Geld zum Fenster hinaus. Natürlich gibt es Menschen, für die selbst der Kauf eines günstigen Gebrauchtwagens eine Hürde darstellt; hier muss der Staat gezielt ansetzen und echte Unterstützung leisten, anstatt fossile Strukturen künstlich am Leben zu erhalten.

Wer es sich jedoch leisten kann, starrsinnig an der alten Technik festzuhalten und trotz verfügbarer Alternativen einen neuen Verbrenner kauft, braucht hinterher über explodierende Spritpreise nicht zu jammern. Wer diesen Weg wählt, entscheidet sich freiwillig für die teurere Variante und darf dann eben auch die Zeche zahlen. Die Zukunft der Mobilität ist längst Realität, und wer sich ihr aus reiner Sturheit verschließt, zahlt am Ende den höchsten Preis.

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