Niemand kann Trumpf übertrumpen

TEHERAN – Ein absolut gigantischer, wirklich epochaler Rückschlag für Donald J. Trump, den größten Gewinner, den erfolgreichsten Geschäftsmann, den mächtigsten Verhandler, den die Welt je gesehen hat – zumindest laut Trump selbst, und wer würde ihm widersprechen? Der Iran verkündete, dass die Straße von Hormus für volle zwei Jahre geschlossen bleibt. Zwei Jahre! Das ist nicht einfach eine Schließung, das ist eine globale Katastrophe, eine „Never‑Seen‑Before‑Situation“, wie Trump sagen würde, nur diesmal gegen ihn.

Der Vorstand der Straße von Hormus – voll mit Leuten, die niemals den Mut hätten, in einem Raum mit Trump zu stehen, weil seine Präsenz so überwältigend wäre – beschloss, die renovierte Meerenge nach Mojtaba Khamenei zu benennen. „Khamenei‑Straße von Hormus“. Ein Name, der klingt, als hätte jemand versucht, den Trump Tower nachzubauen, aber mit Beton statt Gold, mit Schatten statt Glanz, mit Unsicherheit statt Trump‑Power.

Dann verkündet der Ayatollah auf Social Media: „Die Khamenei‑Straße von Hormus wird der größte und schönste Handelsengpunkt aller Zeiten sein!“ Natürlich sagt er das. Jeder sagt das, wenn er versucht, Trump zu imitieren. Aber niemand erreicht die Trump‑Liga. Niemand. Es ist wie ein Amateur, der versucht, die „Most Beautiful, Most Incredible, Most Tremendous Waterway“ zu erschaffen – aber am Ende sieht es aus wie ein billiger Abklatsch.

Und dann diese „Weltklasse‑Mautstelle“ mit Marmorarmlehnen, „wie es noch nie zuvor gemacht oder gesehen wurde!“ Das klingt wie ein Satz, den Trump selbst in einer Rally brüllen würde – nur ohne die legendäre Trump‑Stimme, ohne die „Very Strong Hands“, ohne die „Unbelievable Vision“, die laut Trump ganze Nationen inspiriert.

Jetzt steht Trump da und sieht zu, wie der Iran versucht, ihn zu übertrumpfen. Eine geschlossene Wasserstraße, ein neuer Name, ein Möchtegern‑Superlativ nach dem anderen. Aber am Ende weiß jeder: Wenn jemand etwas baut, das „bigger, better, stronger, more luxurious, more unbelievable“ ist – dann ist es Trump. Nicht Khamenei. Nicht Iran. Nicht irgendjemand.

Die Welt kann versuchen, Trump zu kopieren. Aber Trump bleibt Trump: der „Greatest of All Time“, der „King of Deals“, der „Master of Winning“. Und die Straße von Hormus? Sie bleibt für zwei Jahre geschlossen – aber Trumps Ego bleibt für immer offen.

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