"Allahu akbar" sagte zum Beispiel Sawsan Cheblis Mutter, wenn die kleine Sawsan in die Windel kackte oder ihr die Butter vom Brot fiel und vermutlich sagte es der polizeibekannte Anis Amri, weil er versehentlich ungewollt mit dem geklauten 40-Tonner in den Berliner Weihnachtsmarkt krachte. Man ruft es einfach bei jeder Gelegenheit.

“Allahu Akbar” rief auch der freundlich messernde polizeibekannte Somalier am Freitag in Würzburg. Bei seiner Vernehmung, so berichtet der Spiegel, habe er von seinem “persönlichen Dschihad” gesprochen. Und nun sind wieder alle darüber her die Tat als “Tat eines psychisch kranken Einzeltäters” zu relativieren. Vertreter vieler Parteien baden wieder einmal im Mitgefühl. Krokodilstränen für die Opfer. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier äusserte sich “erschüttert”.

Psychisch krank? Möglich. Der 24-jährige Somalier lebt seit 2015 zuletzt nach abgelehntem Asylantrag als subsidiär Geduldeter in Deutschland. Erst in Sachsen und dann in Bayern. Im Jahr 2021 lese ich “er lebte in einer Würzburger Obdachlosenunterkunft”. Aha. Das muss diese vielgepriesene Integration sein. Warum schiebt man abgelehnte somalische Asylbewerber nicht ab (oder schickt sie arbeiten)?

Ah, dort tobt ein Bürgerkrieg. Immerhin erst seit 1991, wegen Konflikten um knappes Wasser und Land, wegen Konflikten zwischen der Minderheit der sesshafter Ackerbauern und der nomadisch lebenden Mehrheit. Dazu gibt es dann noch Konflikte im Rahmen des Clansystems der Somali, den Machthunger von Clanführern, Geschäftsleuten mit ihren Privatmilizen und Warlords. Aha. Und was tut die UN?

Der Migrationsforscher Ruud Koopmans stellt zumindest eine klare Diagnose: Man wisse, dass seit Anfang der Flüchtlingskrise Täter, die als Flüchtlinge gekommen sind, bei schweren Gewalttaten und Vergewaltigungen stark überrepräsentiert sind. Das habe damit zu tun, dass verhältnismäßig viele junge alleinstehende Männer mit schlechten Aussichten auf dem Arbeitsmarkt gekommen seien. Ein nicht unerheblicher Teil werde abgelehnt. Unter dem herrschenden System sei es aber fast unmöglich, diese Leute abzuschieben…

Der Verdächtige hatte laut Polizei am Freitagnachmittag in der Würzburger Innenstadt drei ihm unbekannte Frauen (24, 49, 82) getötet und drei weitere Frauen (39, 52, 73), ein Mädchen (11 Tochter der getöteten 49-Jährigen) und einen Jugendlichen (16) lebensgefährlich mit einem Messer verletzt.

Außerdem gab es noch zwei leichtverletzte Personen. Es gibt also insgesamt 9 Opfer und nur dem beherzten Eingreifen einiger Passanten ist es zu verdanken, dass es nicht mehr wurden. Aber immerhin trug er bei seinen Taten vorschriftsmäßig eine FFP2-Maske…

Der 24-jährige war schon vor der Tat wegen Bedrohung und Beleidigung polizeibekannt, er kam deshalb zeitweise in eine Psychiatrie. Aha, polizeibekannt und vom Psychiater als ungefährlich eingeschätzt. Auch Anis Amri war polizeibekannt. Der Täter von Hanau (mit gültiger Waffenbesitzkarte und eigener Waffe) hatte sogar dem Generalstaatsanwalt geschrieben und seine Meise kundgetan. Die Waffe wurde dennoch nicht entzogen…

Auf die Frage, ob es einen islamistischen Hintergrund geben könnte, sagte Herrmann, das sei noch nicht erwiesen. Es habe angeblich einen “Ausruf” gegeben, dies müsse aber noch geprüft werden. Nach Angaben eines Sprechers des Innenministeriums sagte ein Augenzeuge, der Angreifer habe “Allahu akbar” gerufen, “Gott ist der Größte”.” – Wer denkt, das sei eine aktuelle Aussage von Innenminister Hermann hat recht und irrt zugleich.

Exakt diese Worte laberte der Bayerische Innenminister auch schon 2016 anlässlich von “Bei Würzburg Mann attackiert Zugreisende mit Axt – vier Schwerverletzte” – SPIEGEL

Nur ein paar Einzelfälle?

Diesmal in Metz: Schon wieder ein Messer-„Einzelfall“ mit „Allahu akbar“

Wieder nur ein „Einzelfall“: Berliner Amokfahrer brüllte „Allahu akbar“

Dresden: Messerangriff auf zwei Männer – Verdächtiger ist islamistischer Gefährder

Nach Diskussion über Mohammed-Karikaturen: Lehrer von Einwanderer enthauptet

Schweden: Afghane „messert“ acht Personen

Nur Stunden nach Syrer-Mord in Wien: Somalier ging mit Messer auf Innsbrucker los

„Allahu Akbar“ in Hamburg: Polizei erschießt Messer-Moslem

Blutiges Gemetzel zwischen Tschetschenen und Afghanen in Linz: Ging es um Drogen?

Einzelfälle – Unzensuriert

https://www.pi-news.net/category/einzelfaelle/

Ich könnte diese Auflistung noch seitenlang fortsetzen. Doch was nützt es, wenn die Politik nicht bereit ist gemachte Fehler einzuräumen und zu korrigieren? Was spricht dagegen eine subsidiäre Duldung an die Bedingung zu knüpfen, sich nichts zu schulden kommen zu lassen? Kriminelle abschieben – das hatte unser Ankündigungsminister Horst Seehofer (CSU) schon mal 2017 und im Frühjahr 2018 für alle Asylbewerber in Aussicht gestellt. Passiert ist nichts.

Myriams-Fotos/pixabay https://pixabay.com/de/photos/h%C3%A4nde-offen-kerze-kerzenlicht-1926414/

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