Die letzten Schrauben werden im Hafen von Marseille angezogen, eine Crew von 30 Mitgliedern kontrolliert noch einmal alles, dann geht es los Richtung Libyen. Menschenleben retten.

Die einen bezeichnen es als Seenotrettung, die anderen als Schleuserhilfe, wie DIE WELT heute richtig schreibt. Leider ist das so. Die Gesellschaft ist schwer gespalten und mit ihr die Ansichten und Meinungen. Das muss so sein, denn ein Teil wird sich abspalten und in Vergessenheit geraten.

Wohl dem, der das Gute sucht, den Kompromiss und die Friedenslösung. Die Zukunft ist auf seiner Seite.

Wehe dem, der Hass und Zerwürfnis streut. Dunkel ist die Gasse, durch die er wird gehen müssen.

https://www.welt.de/politik/video197830245/Ocean-Viking-Fuer-die-einen-ist-es-Seenotrettung-fuer-andere-Schleuserhilfe.html

Ich wünschte, ich könnte dabei sein, wenn die Ocean Viking in See sticht, könnte alle Pflichten einfach so hinter mir lassen! Ich weiß, ich hätte dann einen Bonus für die Zukunft gut.

Ich weiß aber auch, wie sinnlos es ist, die "andere Seite" von der Notwendigkeit der Seenotrettung überzeugen zu wollen. Dennoch: Wir können kein neues Europa auf dem Tod jener aufbauen, die wir ertrinken lassen. Sie, die kommen, haben keine Ahnung, was politisch gespielt wird. Sie suchen einfach nur ein besseres Leben, ein solches, das WIR uns genommen haben, ohne die anderen lange zu fragen. Wir waren freche Imperialisten. Unsere Bomben haben uns unverfroren den Weg zum Reichtum geebnet. Dafür hassen uns viele heute und würden uns gerne umbringen. Es war schließlich auch IHR Reichtum.

Um ihn wiederzubekommen, steigen sie heute in ein unsicheres Boot und ertrinken..

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robby

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berridraun

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