Juden sollten sich vor Moslemhassern hüten und kluge Juden tun das auch!

Für blinde Hasser, die für ihren Hass keine rationalen Gründe liefern können, sind Feindbilder beliebig austauschbar. Gestern waren es die Juden, heute sind es die Moslems, morgen sind es die Frauen und übermorgen alle Menschen mit rundem Gesicht. Es ist fast egal, wen man hasst, weil Hass ohnehin nur eine Projektion der eigenen Seele nach außen ist. Man produziert und projiziert Hass und hasst in Wahrheit nur sich selbst. Man ist nicht im Reinen mit sich selbst, ist ein ewiger Miesepeter, kann sich selbst nicht annehmen und mögen, so wie man ist. Der Respekt der eigenen Person ist nur vorgetäuscht. Oft lobt man sich selbst sogar in den Himmel, stellt sich selbst als Pfundskerl hin und ist in Wahrheit nur ein armer, sich selbst hassender Wicht.

Menschen, die sich selbst hassen und deshalb Feindbilder brauchen, sind eine Plage der Gesellschaft. Die moderne Psychologie hat ihr Ziel nicht erreicht. Sie schwätzte nur vor sich hin und kam sich wichtig dabei vor. Wir haben heute genauso viel Hass in der Gesellschaft wie früher.

Da so gerne Vergleiche angestellt werden, braucht man diesen nicht zu scheuen: Die alten Nationalsozialisten waren Judenhasser, die neuen Nazis sind Moslemhasser. Den Juden wurde der Pakt mit Mammon, dem siebten Höllendämon, vorgeworfen - den Moslems wird der Pakt mit einem (angeblich) kinderschändenden und kriegslüsternen Propheten vorgeworfen. Beide Vorwürfe sind absurd und eine glatte Erfindung. Weder waren alle Juden reich noch sind alle Moslems prophetengläubig. Es ist immer das gleiche Spiel: Der Hassende schmeißt alle Menschen in einen Topf. Bei ihm ist jeder Moslem ein Terrorist und jeder Jude geldgierig.

Was machen wir mit den Hassern der Gesellschaft? Es sind meist abgehängte, frustrierte Menschen aus dem unteren Milieu, deren Wünsche und Träume sich bisher nicht erfüllt haben. Man müsste ihnen irgendwie helfen, aber wie? Viele haben keine Einsicht in ihr Tun und sind deshalb keiner Therapie zugänglich. Sollte man ihnen viel Geld schenken oder ein großes Haus und ein schönes Auto? Wären sie dann glücklicher? Würden sie aufhören zu hassen? Man könnte das ausprobieren. Einen Teil hat die Sozialdemokratie zur Problemlösung beigetragen: Sie schenkt in unserem wunderbaren Land Österreich jedem armen Menschen 918 Euro Mindestsicherung im Monat. Aber offensichtlich befreit das nicht vom Hass. Die unglückliche Seele will mehr. Sie will Häuser und Menschen brennen sehen, damit sie in ihrem Unglück nicht so allein ist.

In Israel ist man nicht dumm. Man empfängt die FPÖ nicht. Klugen Juden kommt die plötzliche Judenliebe alter Judenhasser nicht ganz kosher vor. Daher: Hände weg von diesen Populisten!

Könnten wir das mit den Hassern auch so machen? Fort mit euch! Geht dorthin, wo der Pfeffer wächst! Lasst eure Finger vom Internet! Was habt ihr online verloren? Bekämpft zuerst euren Hass, eure eigenen Mängel, bevor ihr unter andere Menschen geht! Euer Hass kann, darf und wird nicht siegen!

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