Die wahren Hintergründe zum Syrien-Debakel oder Das falsche Spiel des Kremls

Die Wahrheit ist nie an der Oberfläche zu finden, sondern stets im Verborgenen zu suchen! Auf der Bühne des Lebens mag man gute Schauspieler antreffen, als Menschen lernt man sie erst hinter dem Vorhang kennen.

In Syrien ist nichts so, wie es scheint, nichts so, wie es der westlichen Welt verkauft wird. Wenn unsere Medien von einem 'Neuen Kalten Krieg' schreiben, so ist das nichts anderes als eine Art von 'medialer Beschäftigungstherapie'. Viele Journalisten mögen es glauben, alle bestimmt nicht. Irgendetwas muss man schließlich schreiben. Papier oder Bildschirm können nicht weiß bleiben.

Die Angst vor einem 'Dritten Weltkrieg' schlägt in dieselbe Kerbe. Social Media braucht ein Thema, über das Menschen sich unterhalten können. Sie müssen auf Trab gehalten werden. Man wirft ihnen hin, was sie zu verarbeiten imstande sind. Mehr braucht es nicht. Politik machen ohnehin die anderen, 'die dort oben'. Die wenigsten Menschen wollen wirklich begreifen, dass die Politik immer nur eine Hure sein kann und nichts anderes. Es liegt im Wesen unserer Politik. Für den demokratischen Wähler wird gelogen und betrogen, um seine Gunst nicht zu verlieren.

Rund um Syrien ist das Meiste nur Inszenierung. Legionen von 'Islamisten', Söldnern und Rebellen hat es dort nie gegeben. Das wurde mächtig aufgebauscht, um der Öffentlichkeit etwas vorzutäuschen. Baschar al-Assad hat bereits vor zwei Jahren Wiederaufbau-Aufträge unter anderem an China und Indien vergeben.

In Syrien sind Dinge im Gange, über welche es in den westlichen, etablierten Medien nur Randnotizen gibt.

2016:

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/40038-mit-china-und-indien-sagen/

2016:

https://de.sputniknews.com/wirtschaft/20160330308824230-wiederaufbau-syriens-assad-gewaehrt-russland/

2017:

https://www.heise.de/tp/features/Assad-Das-westliche-Projekt-ist-in-Syrien-gescheitert-3808661.html?seite=all

Der inszenierte Krieg wäre längst vorbei beziehungsweise hätte nie stattgefunden, wenn Syrien nicht zum Austragungsort des globalen Machtwechsels geworden wäre. Warum es gerade Syrien sein musste, könnte - abseits von nationalen, israelischen Interessen - am Ursprung unserer Kultur liegen. In dieser Gegend ist einst Saulus in die Welt hinaus gegangen und hat als Paulus das Christentum nach Kleinasien gebracht. Man weiß: Am Ende kehren die Dinge wieder an ihren Ausgangspunkt zurück, der Kreis schließt sich. Auf die Räumlichkeit übertragen, endet die Geschichte dort, wo sie begonnen hat. Sind Anfang und Ende nicht deckungsgleich, so kam es nicht wirklich zu einem Abschluß. Es geht dann nach einer 'Ruhephase' in die nächste Runde. Der Mensch muss eine Aufgabe so lange 'durchkauen' (wiederholen), bis sich der alte Kreis schließen und ein neuer sich öffnen kann. (Im geometrischen Sinn sind es keine richtigen Kreise, sondern rundliche, in sich geschlossene Gebilde.)

Bei Damaskus hat sich der Jude Saulus zum Christen Paulus gewandelt - eine historische Behauptung, die möglicherweise viele Juden nicht nur stört, sondern auch eine Lawine des Unglücks für sie ausgelöst hat. Ohne die Bekehrung des Saulus zum Paulus hätte es in langer Zeiten Folge nie einen Holocaust gegeben, denn dann hätte es auch nie eine Christenheit gegeben, die erhaben auf die Juden hinunterblickte, sie schikanierte und verfolgte. Diese Christenheit bedeutete die Hölle auf Erden für die Juden. In der damaligen 'Endzeitstimmung', in der sich die jüdische Sekte des Urchristentums vom etablierten Judentum abspaltete, gab es Hoffnung für alle schriftgläubigen Juden. Das Urchristentum, das rein jüdisch war, hätte die Weichen völlig anders stellen können, wenn nicht die Römer das christliche Gedankengut an sich gerissen und in der Folge verfälscht hätten. An die Stelle der klugen Evangelien trat das Dogma einer machtbesessenen Kirche und ihrer Kleriker. Will der von religiösen Kreisen erwartete Messias der Juden 'tatsächlich' kommen (der Glaube versetzt Berge!), so muss er die Zeit um 1700 Jahre zurückrollen, bis zu dem Tag, an dem das Christentum der Juden zur römischen Staatsreligion gemacht wurde. Er muss die Hölle, die daraufhin folgte, wiedergutmachen und Paulus muss wieder zum Saulus werden. Dann kann der Kreis sich schließen, nämlich bei Damaskus in Syrien. Doch der Kreml verhindert das mit allen Mitteln. Er zögert (im übertragenen Sinn) diese 'Kreisschließung' hinaus, bombardiert, wo es nichts (mehr) zu bombardieren gibt, erfindet Rebellen, wo es keine mehr gibt, macht mit den USA gemeinsame Sache und stellt sich theoretisch gegen China (praktisch geht das nicht), das in Syrien längst seine Eisen im Feuer hat (Milliarden investiert). Es ist China, das Assad hilft, nicht Russland! Der Kreml hat an Assad kein Interesse, nur an Syrien! Wenn es nach Russland geht, darf Assad gerne gestürzt werden! Wer braucht noch Assad, wenn man Syrien erobert hat? Hat der Kreml aber wirklich Syrien erobert? Nein!

http://www.newsweek.com/china-military-joins-syria-war-deabte-displays-new-weapons-home-824429

http://www.scmp.com/news/china/diplomacy-defence/article/2141732/china-opposes-western-airstrikes-syria-calls-talks

Donald Trump und Wladimir Putin sind 'best friends'. Trump bewundert Putin nicht nur wegen seiner langen Amtsperiode, von der er als US-Präsident nur träumen kann, sondern er bewundert ihn auch als Mann. Die beiden haben viel gemeinsam und ziehen hinter den Kulissen an einem Strang. Das offizielle Amerika darf das nicht wissen, es brächte Trump politisch in Erklärungsnot. Wie sollte er begründen, dass er persönlich ein Freund und Bewunderer des klassischen Feindes der USA ist?

Also attackiert man sich gegenseitig, um den Schein zu wahren, attackiert gemeinsam Syrien, spielt auf Zeit und hofft auf ein Wunder. Für Menschen wie Trump und Putin ereignen sich aber keine Wunder. Nutznießer der Syrien-Inszenierung kann nur ein außenstehender Dritter sein. Er ist es theoretisch schon längst, hält sich aber wie immer bedeckt. Nur nicht viel Wind machen, er könnte zum Sturm werden! Sieger wird nicht der, der am ehrlichsten spielt, sondern der den größten Einsatz gibt. Dieser hat auch das größte Potential und zieht die Welt auf seine Seite. Wir wissen alle, wer das ist: China. China unterstützt Assad, Putin unterstützt Syrien - das ist der entscheidende Unterschied! Dem kleinen, machthungrigen Ex-KGB-Mann geht es nur um die regionale Macht im Nahen Osten und nicht um das Wohl von Assad, seiner Familie und der syrischen Bürger. Das anzunehmen, wäre mehr als nur naiv.

Der Kreml dirigiert längst Europa auf seine eigene Art und Weise. Im Lügen ist der Kreml äußerst geschickt. Er hat immer gelogen, gute Erfahrungen damit gemacht und das bis zuletzt durchgehalten. Die USA sagten manchmal auch die Wahrheit, sagten sie zumindest (Jahre) später.

Nun, da man die Inszenierung in Syrien nicht mehr lange aufrechthalten kann, da der Wiederaufbau voranschreitet, haben die USA Syrien kurz attackiert, um wieder an den Verhandlungstisch zurückkehren zu können. Ohne Attacke wäre das nicht gut möglich gewesen. Mit Attacke haben sie sich wieder ins Spiel gebracht.

Mit Verhandlungen kann nichts mehr erreicht werden. Doch die Show der beiden geht weiter und wird erst enden, bis der dritte Spieler offiziell die Bühne betritt. Trotz seiner hohen Investitionen und seinem Aufstieg zur Wirtschaftssupermacht fällt es China offensichtlich schwer, sich politisch in anderer Länder Angelegenheiten einzumischen. Das ist nicht Chinas oder überhaupt nicht asiatische 'Mentalität', sich mit Gewalt in den Vordergrund zu drängen. China wird aber nichts anderes übrigbleiben als sich politisch - und notfalls auch militärisch - einzubringen, bevor die Erde wegen eines Haufens unbehirnter Männer vielleicht noch zum letzten Schlachtfeld zu verkommen droht! Man weiß nie, wie Kerle wie Trump und Putin reagieren, wenn sie ihre Macht endgültig schwinden sehen. Die paar Aufträge, die Putin durch den Wiederaufbau Syriens an Land zieht, machen das Kraut wahrscheinlich nicht fett. Kann er zu Hause damit punkten?

Es wird jedenfalls Zeit für China, seine schlafende Armee, die die größte der Welt ist, seit Jahren modernisiert und aufgepeppt wird, zu wecken und sie mit der gewaltfreien Befriedung der Krisenregionen in der Welt zu beauftragen. Worauf sollen wir noch warten? Es müssen Nägel mit Köpfen gemacht werden, das kann auch auf friedliche Art geschehen. Sämtliche Investitionen in die Neue Seidenstraße bringen der Welt nichts mehr, wenn sie erst einmal zu brennen begonnen hat.

http://www.dw.com/de/chinas-position-im-syrien-konflikt/a-43370496

https://www.compact-online.de/die-neue-seidenstrasse-wird-durch-syrien-fuehren/

https://www.solidaritaet.com/neuesol/2017/29/syrien.htm

https://www.heise.de/tp/news/China-US-Angriff-auf-Syrien-schamlos-4024518.html

Und nun, wo ich dies geschrieben habe, gibt die DPA Folgendes durch:

http://www.t-online.de/nachrichten/id_83614270/china-fordert-politische-loesung-fuer-syrien.html

http://www.faz.net/agenturmeldungen/dpa/china-fordert-politische-loesung-fuer-syrien-15544594.html

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/loesung-fuer-syrien-gefordert-china-verurteilt-militaerschlag-100.html

Die Meldung ist etwa vier Stunden alt. China hat meine Bitte offensichtlich erhört. Ich begann diesen Blog schon vormittag, musste zwischendurch aber etwas anderes tun.

Kleiner Spaß am Rande! :)

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