Gabriela Rico, eine mexikanische Schauspielerin, erhob Anfang der 2000er-Jahre schockierende Vorwürfe: Sie sei von einflussreichen Persönlichkeiten aus der Unterhaltungsbranche und der Politik entführt, missbraucht und ausgebeutet worden. Sie behauptete, es gäbe ein organisiertes Netzwerk, das junge Schauspielerinnen ins Visier nehme und sie mit Drohungen und Strafen zum Schweigen bringe, sollten sie sich äußern.
In Videos und Zeugenaussagen erklärte Rico, man habe sie unter Drogen gesetzt, um sie am Reden zu hindern. Sie sagte: „Ich bin nicht verrückt. Sie setzen mich unter Drogen, damit ich nicht rede. Dahinter stecken sehr mächtige Leute.“
Kurz darauf wurde sie verhaftet und jahrelang in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Ihre Anschuldigungen verschwanden aus den Medien, ihr Name wurde aus der Branche getilgt, und Versuche, ihre Geschichte erneut aufzurollen, wurden aufgrund ihrer Diagnose diskreditiert.
Einige Online-Communities bringen ihren Fall mit dem Epstein-Skandal in Verbindung und verweisen auf ähnliche Muster von Missbrauchsnetzwerken, geschützten Personen, diskreditierten Opfern und institutionellem Schweigen. Es gibt keine konkreten Beweise, die Ricos Anschuldigungen bestätigen, doch die Ermittlungen konnten sie auch nicht vollständig widerlegen, sodass ihr Fall weiterhin ungeklärt bleibt.
Ricos Geschichte ist nach wie vor ein erschreckendes Beispiel in der lateinamerikanischen Unterhaltungsbranche und wird häufig in Diskussionen über Machtmissbrauchsskandale und die Folgen des öffentlichen Anprangerns angeführt.