Wie so einige Bauformen, sind auch die geometrischen Körper an unterschiedlichen Plätzen – wenn man der Geschichtsschreibung folgt – beinahe zeitgleich entstanden.

Ägypten und Mexiko sind wohl die bekanntesten Steinmonumente, die von einer Zeit berichten, in der das Bauen mit anderen technischen Hilfsmitteln von statten gegangen ist als Methoden die heute jeder zu sehen bekommt.

Techniken und Materialien wurden scheints trotz der schwere mit einer enormen Leichtigkeit verschoben, getragen und verarbeitet. Kunstwerke der Technik mit der Aura des geheimnisvollen und Basis vieler Geschichten und Forschungen.

Weniger im Licht der Öffentlichkeit sind die stillen Bauwerke die an anderen Orten der Erde.

Eine der größten Pyramiden der Welt wurde in China ausgegraben. Über das ganze Land hinweg verstreut finden sich diese Formen, um die sich Mythen und Geheimnisse ranken.

Zwischen dem dritten und vierten Jahrhundert herrschte ein Verbund von Reiternomaden über ein Imperium in der Mongolei. Das System der Pyramiden in umgekehrter Form, als Grabstätte:

https://40jahre.gerda-henkel-stiftung.de/2008

In Nordindien findet sich so ein Beispiel von ungewöhnlicher Architektur und Baukunst. Nach Überlieferung handelt es sich dabei um einen Stufenbrunnen von denen es ein paar geben soll.

Dem schwanken des Wasserspiegel passt sich die Pyramide mit seinen Treppen an.

Chand Baori, Abhaneri, Rajasthan - als perfekte geometrische Form in die Erde gebaut soll er nicht nur für die Wasserversorgung sondern auch für die kulturelle und gesellschaftliche Verwendung genutzt worden sein.

https://www.myspacearchitects.com/blog/126/the-inverted-pyramids-of-india

Der Sprung in die Gegenwart bringt eine Fusion der beiden Ideen:

Stahl und Glas ersetzen die massive Struktur der Steine, die Leichtigkeit des Seins illusioniert mit Tonnen an Stahl und Glas.

https://worldinparis.com/louvre-pyramid-in-paris

Hätte man in Vösendorf etwas mehr Genialität bewiesen, könnte man hier an dieser Stelle auch eine Pyramide aus Österreich anführen. Dieses Beispiel und andere deuten darauf hin, dass hier die Schöpfung und die Idee der Form etwas verloren gegangen ist.

Anders scheint der Versuch und der Zugang in Mexiko zu sein, als Pendant zur alten Kultur wird hier für die Zukunft in der Tiefe gedacht.

https://www.baublatt.ch/baubranche/wenn-sich-eine-pyramide-in-die-erde-bohrt-9637

Offen in der Betrachtung ist die Vielzahl an natürlich entstanden Pyramiden und deren Deutung und Symbolik.

Ist alles so wie es zu sein scheint, oder scheint es anders zu sein?

Können die neuen Interpretationen die Magie und die Geheimnisse weiterführen? Oder scheitert die Geschichte an der Missinterpretation und missbräuchlichen Nutzung der Energiefelder der vergangenen Kulturen?

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