Breakdance-Weltmeister schießt in Berlin wild mit Raketen um sich, tatsächlich ein gelungener Start in das neue Jahr!
Adnan Dushaku kann Dinge, die nur wenige andere können. In der Silvesternacht setzt der Breakdance-Weltmeister seine Athletik und Körperbeherrschung für eine Feuerwerksshow ein.
Talente, wie wir sie wirklich brauchen, Wertschöpfung nennt man das.
Der albanische Breakdance-Weltmeister Adnan Dushaku hat mit seinem Silvesterauftritt für die wahrscheinlich umstrittenste Silvestershow des Jahreswechsels gesorgt. Auf seinem Instagram- und Threads-Account hat der Tänzer, der in den sozialen Netzen unter seinem Künstlernamen Lil Amok unterwegs ist, ein Video gepostet, das ihn offenbar gegen Mitternacht vor dem Roten Rathaus in Berlin-Mitte zeigt. Das Rote Rathaus ist der Regierungssitz des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Kai Wegner.
Ein wirklicher (Lebens?)Künstler!
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Auf dem Kopf drehend, schießen sie mit den Fontänen wild um sich. Die ersten Leuchtkugeln fliegen in die Luft. Einige fliegen in Richtung mehrerer Autos, die wenige Meter von den Tänzern entfernt die Kreuzung passieren. Ein Taxi, das im Hintergrund mutmaßlich an einer roten Ampel wartet, wird augenscheinlich mehrfach von den Leuchtkugeln getroffen.
Zumindest ist keinem Menschen etwas passiert. Positiv! Ob sich das die Menschenmasse begeisternde Supertalent auch im nachhinein bei den Putzkolonen entsprechend bewegte, lässt der Bericht über die wirklich gelungene Show offen.
Berlins Regierender Bürgermeister Wegner hatte rücksichtslosen Feierenden nur wenige Stunden vor dem Jahreswechsel eine "Nacht der Repressionen" angedroht: "Jeder kann lustig sein, jeder kann tanzen, jeder kann Spaß haben", sagte Wegner bei einem gemeinsamen Termin mit der Berliner Innensenatorin und der Berliner Polizeipräsidentin. "Aber der Spaß endet, wenn Menschen angegriffen werden. Da wird der Rechtsstaat sehr konsequent zeigen, was er kann."
Hoffentlich lässt der Bürgermeister seinen Worten auch Taten folgen.