In einer S-Bahn in Brandenburg belästigt eine Männergruppe zwei Frauen. Als den beiden ein 39-Jähriger zu Hilfe kommen will, wird er zusammengeschlagen. Dabei erleidet er Verletzungen im Gesicht.
Weil er zwei Frauen zu Hilfe gekommen sei, soll ein Mann in der Berliner S-Bahn brutal zusammengeschlagen worden sein. Die Bundespolizei hat Videoaufzeichnungen sichergestellt und ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung, wie die Behörde mitteilte. Nach Angaben einer Sprecherin hat der 39-Jährige erhebliche Gesichtsverletzungen davongetragen.
Nach seinen eigenen Schilderungen hatte der Mann in einer S-Bahn der Linie S46 auf Höhe des S-Bahnhofs Wildau im Landkreis Dahme-Spreewald zwei jungen Frauen helfen wollen, die von einer etwa zwölfköpfigen Gruppe belästigt wurden. Daraufhin sollen mehrere der Männer auf den 39-Jährigen eingeschlagen haben.
Der Mann verließ die Bahn am S-Bahnhof Treptower Park und rief erst von zu Hause aus den Notruf an. Er kam dann ins Krankenhaus zur Versorgung seiner Brüche im Gesicht, wie es hieß.
Die Polizei sucht nun nach möglichen Zeugen des Vorfalls, der sich bereits am vergangenen Donnerstag ereignete. Zudem hofft sie, dass sich die jungen Frauen melden, die belästigt wurden. Die Auswertung der sichergestellten Aufnahmen dauert noch an, wie eine Polizeisprecherin sagte.
Vermutlich handelt es sich bei der Gruppe wieder einmal um stramme Deutsche, erhoben die Hand zum verbotenen Gruß und bei den Damen sicher um Menschen mit ausländischen Aussehen. Der verprügelte Helfer hatte bestimmt dunkle Augen, Kraushaar und einen Teint, bei welchem man auf längere Aufenthalte unter der Sonne rückschliessen könnte. Unter dem Strich muss es sich bei den Tätern unverwechselbar um eine Nachfolgeorganisation vom NSU handeln.
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