ist Venezuelas schlimmstes Gefängnis, vielleicht sogar auf der ganzen Welt. Es wurde unter den dortigen Kommunisten aus dem vorgesehenen Shopping-Paradies eine Folter-Hölle geschaffen. Das avantgardistische Bauwerk sollte in den 1950er Jahren eines der innovativsten Einkaufszentren der Welt werden. Daraus wurde nichts. Jahrzehnte später thront der Koloss über der Stadt wie ein Symbol für die Angst und den Schrecken des Maduro-Regimes.
Es sollte die innovativste Mall der Welt werden. Heute ist El Helicoide das Symbol für den Terror des Maduro-Regimes. In dem spiralförmigen Koloss im Herzen von Caracas wurden Dissidenten gefoltert. Trump will das Gefängnis schließen, doch die Freilassungen laufen schleppend. Dafür dürfte es erschütternde Gründe geben.
In den 1980er Jahren wurden einige staatliche Behörden nach El Helicoide verlegt, darunter der Geheimdienst, der heute als SEBIN bekannt ist und dem zahlreiche Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden. Heute wird das Gebäude fast komplett von Sicherheitskräften genutzt. Unter Hugo Chávez, der Venezuela von 1999 bis 2013 regierte, wurden Teile der Anlage zu einem Gefängnis umfunktioniert. "Dennoch finden in der Kuppel noch immer klassische Konzerte und Basketballspiele der ersten Liga statt", sagte ein venezolanischer Journalist der "Neuen Zürcher Zeitung". "Ein paar Stockwerke darunter wird gefoltert." Zahlreiche ehemalige Häftlinge berichten von unmenschlichen Bedingungen: extrem unhygienische Zustände, sexuelle Gewalt und Folter wie Elektroschocks, Erstickung und Zwangspositionen. Auch für die Angehörigen der Inhaftierten ist die Situation furchtbar. Oft haben sie keinerlei Kontakt zu den Gefangenen. "Die Familien fahren oft von Gefängnis zu Gefängnis auf der Suche nach ihren Angehörigen, weil sie schlicht nicht wissen, wo sie sind und ob sie überhaupt noch am Leben sind", sagt der ehemalige Mitarbeiter der venezolanischen Staatsanwaltschaft im Gespräch mit ntv.de. Diese Ungewissheit dauere zum Teil mehrere Jahre. Auch Anwälte haben praktisch keinen Zugang zu ihren Mandanten. Nur kurz vor Gericht dürfen sie mit ihnen sprechen. "Wenn sie überhaupt vor Gericht gebracht werden", ergänzt der ehemalige Beamte. Denn oft warten die Gefangenen Monate und Jahre auf ihre Prozesse.
Nicht alle Inhaftierten erleben ihre Prozesse beziehungsweise die Freiheit. Im Dezember, erst wenige Wochen vor dem US-Eingriff, starb Alfredo Díaz in El Helicoide, ein 56 Jahre alter Oppositionspolitiker und ehemaliger Gouverneur. Díaz wurde 2024 festgenommen, nachdem er zusammen mit vielen anderen Oppositionellen das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen angefochten hatte. Maduro erklärte sich damals zum Sieger, obwohl die Auszählungen der Opposition einen klaren Sieg ihres Kandidaten ergaben. Das Regime beschuldigte ihn der "Anstiftung zum Hass" und des "Terrorismus". Nach Angaben von Menschenrechtlern war er ein Jahr lang in Einzelhaft, bevor er in seiner Zelle starb - nach offiziellen Angaben an einem Herzinfarkt. Oppositionelle und die Familie des Politikers warfen den Behörden vor, Díaz monatelang medizinische Versorgung verweigert zu haben.
Menschen, die die Tortur in El Helicoide überstehen und freikommen, dürfen über die Zustände nicht sprechen.
Das typische Gehabe von Kommunisten oder wie aktuell der Mullahs im Iran! Diese Typen müssen von UNSEREM Planeten verschwinden!
Nach dem Sturz Maduros und dem Druck aus Washington hat die neue Regierung von Delcy Rodríguez angekündigt, dass zahlreiche politische Gefangene freigelassen werden. Rodríguez hatte jahrelang unter Chávez und Maduro hohe Regierungsposten inne und setzt eigentlich ihre Anti-US-Rhetorik fort.
Sollte nicht sie und der Rest der Verbrecherbande verschwinden? So wie viele ihrer Gefangenen? Vielleicht sollte man sie auch in die Hände der Gefangenen geben. Auge um Auge!
Der ehemalige Staatsanwalt Alfredo Romero vermutet im Gespräch mit ntv.de einen erschütternden Grund für die schleppenden Freilassungen: "Zum einen, dass es Menschen gab, die hinter Gittern gestorben sind und die Familien nicht informiert wurden. Wie sollen sie das jetzt rechtfertigen, dass die Menschen nicht mehr da sind und die Familien nicht mal informiert wurden?" Viele der Inhaftierten dürften zudem in derart schlechtem gesundheitlichem Zustand sein und Folterspuren aufweisen, dass die Behörden abwarten wollen, bis sie wieder etwas gesünder aussehen, bevor sie freigelassen werden.
In Venezuela wird auch über persönliche Motive der Rodríguez-Geschwister spekuliert: Im Jahr 1976, als die beiden sieben und zehn Jahre alt waren, starb ihr Vater hinter Gittern an den Folgen von Folter. Er war festgenommen worden, weil er als Teil einer kommunistischen Gruppe einen US-Manager entführt und mehrere Monate gefangen gehalten hatte.
In Venezuela wird diese Geschichte bis heute weitergedacht: Dass unter einer linken Regierung politische Gefangene erneut gefoltert werden, deuten manche als eine bittere historische Ironie, andere sogar als eine Form später Rache. Der Staat, der einst ihren Vater, einen linken Aktivisten, tötete, wird nun von dessen Kindern mit ähnlicher Härte geführt - nur mit umgekehrten Vorzeichen.
Von den Feinden lernen, heißt Siegen lernen! Nie wieder linke Spiesgesellen an die Schalthebel der Macht! Wehret den Anfängen!