Mit seinen Ideen zur Fusion von Bundesländern hat CSU-Chef Markus Söder eine Debatte ausgelöst.
Södolfs Vorschlag ist gut - kommt aber vom Falschen!
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Mit seinen Ideen zur Fusion von Bundesländern hat CSU-Chef Markus Söder eine Debatte ausgelöst. Nach der saarländischen Ministerpräsidentin Anke Rehlinger haben nun die CDU-Spitzenkandidaten für die Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt, Gordon Schnieder und Sven Schulze, der Forderung eine Absage erteilt. "Größere Einheiten, wie der bayerische Ministerpräsident sie fordert, lösen strukturelle Probleme nicht", erklärte Schnieder in Mainz. Das Saarland und Rheinland-Pfalz verbinde "eine enge Freundschaft auf Augenhöhe - und das soll auch in Zukunft genau so bleiben".
Ob das die Pälzer auch so sehen? Ich glaube nicht. Aber:
Jedes Verschmelzen von Bundesländern muss in einer Volksabstimmung von den beteiligten Bevölkerungen gebilligt werden. Will die Mehrheit der Bremer zu Niedersachsen gehören, nur weil Söder dies fordert? Oder gleich zu einem Nordstaat aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hamburg und Bremen? Wollen Sachsen und Thüringer ein neues Bindestrich-Bundesland bilden? Würden die Saarländer sich in Saar-Rhein-Pfalz wohlfühlen?
Interessant, diese Identitätsfragen. Ob wir allerdings von kulturinkompatiblen Springern in die soziale Hängematte geflutet werden wollen, interessiert die Elite allerdings und überhaupt nicht.
Mein Tipp: Eine Wiedervereinigung von Nord-/Südtirol und anschliessender Zusammenlegung von Gesamttirol mit Bayern wäre traumhaft.