Wer liest Heute noch ein Buch?
Viele bleiben nur mehr bei der Bild oder Kronen Zeitung hängen.
Bild-Zeitungs deutsch ist nicht gerade die Bildung.
Es gibt Leser, welche zeitlebens mit einem Dutzend Bücher auskommen und denoch echte Leser sind. Und es gibt andre, die alles geschluckt haben und über alles mitzureden wissen, und doch war all die Mühe vergebens.
Denn Bildung setzt etwas zu Bildendes voraus: einen Charakter nämlich, eine Persönlichkeit. Wo die nicht vorhanden ist, wo sich Bildung ohne Substanz gewissermaßen im Leeren vollzieht, da kann wohl Wissen enstehen, nicht aber Liebe und Leben. Lesen ohne Liebe, Wissen ohne Ehrfurcht, Bildung ohne Herz ist eine der schlimmsten Sünden gegen den Geist.
Auszug aus Hermann Hesse Bücher-
Damit hat er schon recht der alte Herr Hermann Hesse.
Hat er doch einige sehr gute Bücher geschrieben, und uns hinterlassen. Man taucht beim lesen in seinen Geist ein, in seine Seele und er erzählt Geschichten.
Was wären wir Menschen ohne unsere Geschichten? Doch wer will sie noch wirklich hören?
Derzeit wird alles zerpflügt-umgeschrieben-umgedeutet- verändert.
Dabei könnten wir so viel für uns selbst lernen, wenn wir unvoreingenommen eintauchen in die Gedanken eines Autors.
Man nehme nur die Poesie her.
Für mich ist sie der Zugang zu der Seele.
In der Poesie findet man die wahre Liebe- die Wahrheit und die Hoffnung wieder.
Es gibt nichts schöneres als ein Poet sein zu können. Jemand der mit Worten Türen öffnet wo dahinter die Sehnsucht lebt.
Die Sehnsucht nach der Ewigkeit.
Ich empfinde Bücher (Nicht ein Jedes) als etwas ganz Besonderes.
Leider schreiben heute viele Selbstdarsteller auch schon Bücher-oder lassen sie schreiben um sich irgendwie verewigen zu können.
Das ist Schade.
Ist doch das geschriebene Wort etwas Heiliges.
Heute findet sich darin so viel Lüge und Nutzloses.
Schreiben können ist keine Zauberkunst mehr- doch damit einen Zauber entstehen lassen zu können ist eine besondere Gabe.
Es geht ganz einfach-man braucht dazu keinen Computer- keine Technik-keinen Doktertitel.
Man nimmt ein Blatt Papier-was einst auch etwas besonderes war und einen Stift und schreibt seine Gedanken und Gefühle auf.
Wer das dann liest und versteht nimmt Kontakt auf zur Seele des Autors auf.
Man kann mit Worten Poesie erschaffen- eine Welt die nicht kalt und selbstlos ist- sondern voller Gefühle und Empfindungen.
So kann man Geschichten erzählen und damit die Welt besser machen.
Versuche es mal- es geht-und lies wieder mal ein gutes Buch oder schreibe selbst etwas.
Dann benötigt man keinen Psychologen oder Phylosophen mehr um diese Welt verstehen zu können.
In einem guten Buch kann man sich für kurze Zeit verlieren.
Das ist gut so-und es heilt die Seele.
Hans-Herbert Erregger Hans-Herbert Erregger