Unsere Zeit des Tierschutz und Umweltschutz

1986 der Beginn, Auslöser Tschernobyl

1986 Ich zog mit Peter zusammen. Peter war sogenannter Resevist beim Bundesheer. Er hatte seine Woche und ich, ich suchte einen Hund im Tierschutzhaus Wiener Neustadt. Fand einen Bernhardiener, Schäfer Mischling und verliebte mich auf der Stelle. Bald holten wir ihn zu uns. Dann gingen wir viel spazieren und dann kam Tschernobyl. Das Leben wurde anders. Wir können mit dem Hund nicht raus? Geht ja gar nicht, er muss und wir wollen auch. Unser Gemüse aus dem Garten wegschmeißen? Horrmeldungen, jeden Tag.

Viele durften die Kinder nicht mehr in den Garten lassen und vieles mehr. Schlimm waren die Meldungen. Schmerzhaft, Trauer, es war so schlimm. Aber es muss andere Möglichkeiten geben, als sich hinsetzen und fallen zu lassen. Hoffnung wir brauchen Hoffnung. Natürlich sind wir mit dem Hund weiter raus gegangen. Doch wir fingen auch an uns zu informieren und setzten uns mit anderen Menschen an einem Tisch um zu diskutieren. So kam eine Information zur anderen. Wir fingen an die Bäume mit Gesteinsmehl zu bestreuen, damit sie sich erholen. Wir wollten ein Zeichen setzen. Wir unterschrieben gegen Tierversuche, dass Tier durfte nicht länger Sache sein. Waren dabei als zwei Hunde vom Tierversuch gerettet wurden. Demonstrierten, halfen gegen Massentierhaltung. Und vieles mehr. Wir setzten unseren Beitrag für eine bessere Welt. Das war danach unser Leben. Ich restaurierte alte Möbel. Nebenbei sanierten wir unser Haus. Pflegten den Garten. Gaben unseren Hund Liebe, Geborgenheit, Tierarztbesuche und immer gutes Futter und einen warmen Platz zum Schlafen. Wir lebten in Harmonie und Geborgenheit. Und Respekt vor Umwelt und Tier.

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