Nach dem Terroranschlag auf eine Berliner Stromtrasse und dem anschließenden Bekennerschreiben der linksterrorristischen "Vulkangruppe" sind die Linken am rotieren, denn wie in diesen Kreisen üblich, kann nicht sein, was nicht sein darf und kaum etwas treibt dem Linken besser die Zornesröte ins Gesicht, als ihm die Verantwortung für seine Schandtaten zuzuschieben und so hat er im handumdrehen etliche Verschwörungstheorien entwickelt, um diesen Anschlag allen möglichen anderen, wie z.b. der AFD, Russland, Reichsbürgern, etc. unterzujubeln, um seine eigene totalitäre Ideologie reinzuwaschen.

Eine der absurdesten Theorien finden sich hier , wo tatsächlich behauptet wird, das Bekennerschreiben wäre ein Fake und zuerst auf russisch verfasst und anschließend ins deutsche übersetzt worden und ich habe mit diese "Beweise" einmal angeschaut.

1. Sprachliche Spuren: Wenn „Vans“ die Urheber verrät

Ein zentraler Fehler im Text entlarvt die wahre Herkunft: Die US-Regierung wird darin als „Vans-Administration“ bezeichnet. Während ein deutscher Autor den Namen des Vizepräsidenten J.D. Vance korrekt schreiben würde, führt die Spur hier über das Russische. Im Russischen wird „Vance“ als **„Ванс“** (ausgesprochen: *Vans*) transkribiert. Eine automatisierte Rückübersetzung über KI erkennt in dieser Schreibweise nicht den Namen, sondern das russische Wort für die Schuhmarke oder den Fahrzeugtyp. Dieser scheinbar harmlose Fehler ist ein **„Smoking Gun“** – ein klarer Hinweis auf eine russischsprachige Quelle.

Genau. Deutsche Autoren machen niiiiiemals Schreibfehler. Vor allem dann nicht, wenn es sich nicht um allgemein bekannte Wörter, sondern um Personennamen handelt. Es ist daher ausgeschlossen, dass der Autor den Namen "Vance" im Eifer des Gefechts falsch geschrieben haben könnte, oder die korrekte Schreibweise gar nicht kennt und deshalb den Namen einfach so geschrieben hat, wie man ihn ausspricht.

Eigentlich könnte ich aufgrund dieses ultimativen Beweises aufhören zu schreiben, da ich aber eingeschneit bin ( blöde Erderwärmung) und morgen frei habe, nehme ich mir doch die Zeit, euch die anderen "Beweise" zu präsentieren.

2. Technisches Fachwissen - falsch übersetzt

Die Verfasser behaupten, den Kurzschluss mit „Baustellenspießen“ herbeigeführt zu haben. Doch dieser Begriff existiert im deutschen Elektro-Fachjargon nicht. Stattdessen handelt es sich um eine **wortwörtliche Übersetzung** des russischen **„штырь“** (*Shtyr*), das in Osteuropa für Erdungsstäbe oder Metallstifte verwendet wird. Hier prallen technisches Know-how und mangelnde Deutschkenntnisse aufeinander – ein typisches Muster für übersetzte Propaganda.

Ja ist denn das zu fassen? Da gibt es doch tatsächlich Terrorristen, die sich mit Elektro-Fachjargon nicht auskennen. Da müssen es natürrlich Russen gewesen sein, denn dem deutschen Linksterrorristen wäre so ein Fehler niemals unterlaufen. Er ist nämlich allwissend und wenn er den korrekten Begriff nicht gewusst hätte, dann hätte er ein Foto gemacht und Zuhause recherchiert, statt einfach "Baustellenspieß" zu schreiben. Hier herrscht schließlich doitsche Gründlichkeit.

Anders als hier behauptet, lautet die wortwörtliche Übersetzung des russischen „штырь“ schlicht und einfach "Bolzen" und nicht "Baustellenspieß". Für "Erdungsstäbe" oder "Metallstifte" verwendet der Russe jeweils eigene Begriffe, die auch korrekt übersetzt werden. Hier wird uns also ein "Übersetzungsfehler" präsentiert, der gar nicht existiert.

Im weiteren verlauf schreiben die Terrorristen: "Wir haben die angeschmorten Kabelstränge mit herumliegenden Stahlstangen zusätzlich kurzgeschlossen". Bei diesen Stahlstangen könnte es sich durchaus um Baustellenübliche Schnurnägel, oder Absperrstäbe gehandelt haben. Es ist also anzunehmen, dass der Autor einfach mal aufgrund fehlenden Fachwissens und ihrer Ähnlichkeit mit Spießen aus den Absperrstäben das wort "Baustellenspieß" kreiert hat.

3. Insiderwissen: Die mysteriösen „64 Rohre“

Das Schreiben nennt präzise die Anzahl von **„64 Rohren“** an der beschädigten Kabeltrasse. Diese Information ist für Außenstehende nicht erkennbar, da die Rohre in einem unterirdischen 8x8-Industrieraster verlegt sind. Doch genau diese Zahl taucht in internen technischen Dokumenten und parlamentarischen Anfragen zur Netzresilienz auf – etwa aus dem Herbst 2025. Offensichtlich hatten die Verfasser Zugriff auf offizielle Berliner Infrastruktur-Dossiers und pflanzten diese Details gezielt ein, um den Anschein von **„Täterwissen“** zu erwecken.

Wo hier eine Verbindung zu Russland bestehen soll, wird natürlich nicht verraten, stattdessen wird mit dem Begriff "Insiderwissen" versucht, eine Verschwörung herbeizuzaubern, die mit dem Satz :"Offensichtlich hatten die Verfasser Zugriff auf offizielle Berliner Infrastruktur-Dossiers..." noch verstärkt werden soll. Dem aufmerksammen Leser ist natürlich nicht der Satz :" Doch genau diese Zahl taucht in internen technischen Dokumenten und parlamentarischen Anfragen zur Netzresilienz auf.." entgangen sein. Dieser verrät uns nämlich, dass wirklich jeder an diese Zahl gelangen kann, denn parlamentarische Anfragen sind grundsätzlich öffentlich einsehbar.

4. Linguistische Rückübersetzung: Wenn Deutsch plötzlich Russisch wird

Eine computerlinguistische Analyse zeigt: Unnatürliche deutsche Formulierungen – wie fehlende Artikel oder holprige Genitivkonstruktionen – werden bei der Rückübersetzung ins Russische plötzlich zu flüssiger Fachsprache. Begriffe wie **„Authentisierung“** (russisch: *Autentifikatsiya*) stammen aus dem Jargon russischer Sicherheitskreise, nicht aus dem Vokabular politischer Aktivisten. Zudem wurden ganze Passagen – etwa zu Investitionssummen von **380 Millionen Euro** oder dem Begriff **„Netzkomponenten“** – wortwörtlich aus Pressemitteilungen der **Stromnetz Berlin GmbH (BEN)** kopiert.

Ach Gottchen, wo soll ich da anfangen?

Ich habe das Bekennerschreiben 3 mal gelesen und mir ist kein fehlender Artikel aufgefallen. Es ist auch, wie nicht anders zu erwarten, in typisch wirrer linker Manier geschrieben, enthält aber keine großartigen "Unnatürliche deutsche Formulierungen". Es liest sich einfach so, wie unzählige andere Texte, die von ungeübten Schreibern verfasst werden, welche sich keine großen gedanken über eine "natürliche Formulierung" machen. Es handelt sich schließlich um ein Bekennerschreiben und nicht um eine wissenschaftliche Abhandlung, oder einen Buchentwurf.

"Begriffe wie **„Authentisierung“** (russisch: *Autentifikatsiya*) stammen aus dem Jargon russischer Sicherheitskreise, nicht aus dem Vokabular politischer Aktivisten".

Natürlich darf das wohl lächerlichste linke "Argument" : "XY hat den Begriff verwendet, also ist jeder andere, der ihn verwendet automatisch einer von denen" nicht fehlen.

Und dass die Verwendung eines begriffes, der nicht zum typischen Vokabular linker Terrorristen gehört ein eindeutiger Beweis dafür ist, dass das Schreiben gar nicht von Linken stammen kann, das wissen wir doch alle. Warum das so ist? Na das wissen wir doch alle, also benötigt diese Frage auch keine Antwort.

"Zudem wurden ganze Passagen – etwa zu Investitionssummen von **380 Millionen Euro** oder dem Begriff **„Netzkomponenten“** – wortwörtlich aus Pressemitteilungen der **Stromnetz Berlin GmbH (BEN)** kopiert".

Aha. Und was genau beweist das jetzt? Würden Linke Terrorristen etwa keine Texte kopieren und in ihre eigenen Texte einbauen, wenn sie diese für ihre Zwecke verwenden können? Wenn nein, warum nicht? Ist es ihnen verboten, oder sind sie einfach nur zu dumm dazu? Fragen über Fragen, die uns der Autor garantiert niemals beantworten wird.

Das Beste habe ich mir wie üblich bis zum Schluss aufbewahrt, nämlich Fakten, die diese absolut absurde Behauptung, das Bekennerschreiben wäre zuerst auf russisch verfasst und anschließend mittels eines Übersetzungsprogramms ins deutsche übersetzt worden, gnadenlos verzichten.

1. Gendergaga.

In dem Schreiben wird durchgehend gegendert ( mit Ausnahme des Begriffes "Faschist";).

Es ist von "Besitzer:Innen", "Bäuer:innen", "Anwohner:innen", etc. die Rede.

Diese Art des genderns ist auf Russisch gar nicht möglich. Selbst wenn man es versuchen würde, dann würde das Übersetzungsprogramm es korrigieren und den korrekten deutschen Begriff ( Also "Besitzer", "Anwohner", etc.) liefern.

2. Tippfehler.

Das Schreiben enthält mehrere Tippfehler ( z.b. "währemd" statt "während";) . Ein Übersetzungsprogramm macht aber keine solchen Fehler und es übernimmt sie auch nicht, wenn das Originalwort einen Fehler enthält, sondern wird es korrigieren und als Übersetzung den naheliegensten Begriff präsentieren.

3. Richtig übersetzte Namen.

Als ersten "Beweis" hat man uns eine "falsche" Namensübersetzung präsentiert.

Weil der Name "Vance" in dem Bekennerschreiben fälschlich "Vans" geschrieben wurde, haben diese tollen "Faktenfinder" den Namen "Vance" zuerst ins russische und anschließend zurück ins deutsche übersetzt und heraus kam "Vans" und tadaaaa, schon hatten sie den ultimativen Beweis, dass der Text nur eine Übersetzung aus dem russischen sein kann.

Ich habe selbiges auch mit anderen im Text vorkommenden Namen gemacht und heraus kam, dass aus "Giffay" eine "Gifey", aus "Weidel" eine "Weide" und aus "Merz" sogar ein "Flimmern" wurde.

Wäre der Text also tatsächlich aus dem Russischen übersetzt worden, dann hätte er logischerweise mehr als nur einen falsch geschriebenen namen enthalten müssen.

4. Englische Begriffe.

Wen das immer noch nicht überzeugt hat, der muss ein absolut durchgeknallter Ideologe sein, wenn er auch den letzten, unwiderlegbaren Beweis für die Absurdität der Russenthese leugnet.

Das Bekennerschreiben enthält einige englische Begriffe, wie z.b. "Clouds", "Wokeness", "Switch off", "Blackout", "smart grid"....

Wenn man aber einen Text von einem Übersetzungsprogramm in eine andere Sprache übersetzen lässt, dann wird es ausnahmslos jedes einzelne Wort in diese Sprache übersetzen. Es ist absolut unmöglich, dass ein Programm in 2 Sprachen gleichzeitig übersetzt.

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