Am 1. September 1939 griff Hitler Polen an.
Worum ging es? Offiziell und konkret darum, die seit Ende des 1. Weltkriegs unter polnischer Verwaltung befindlichen, deutschen Volksgruppen samt Ländereien aus angeblicher, polnischer Unterdückung zu „befreien“ - und dazu einen „Präventivschlag“ gegen den polnischen Staat zu führen, den Hitler als akute, miltärische Bedrohung ansah.
So ganz war das nicht von der Hand zu weisen. Polen war zu dieser Zeit nicht das harmlose, national schwache, prinzipiell friedliche Land, als das wir es später im Kalten Krieg und danach kennengelernt haben. In der Zwischenkriegszeit war Polen so etwas wie der „bad boy“ Europas, so ähnlich, wie Israel heute der „bad boy“ in Nahost ist: schon unmittelbar nach seiner Wiedergründung hatte es in und nach mehreren, blutigen Kriegen Wilna (Litauen) und große Teile Weißrusslands und der Ukraine annektiert. Zum Zeitpunkt des deutschen Überfalls war Polen nicht nur ähnlich hochgerüstet wie Hitlers Deutschland, es gebärdete sich auch ähnlich aggressiv: bereits ein halbes Jahr vorher hatte es in einer Teilmobilmachung seine Verbände an der Westgrenze auf Kriegsstärke gebracht, und drei Tage vor (!) Hitlers Überfall hatte es Generalmobilmachung ausgerufen - diese dann allerdings auf Druck der Alliierten (England/Frankreich) vorübergehend nochmal gestoppt. Hitlers Angriff war zweifellos ein Überfall - aber nicht auf ein ahnungs-, wehr- und chancenloses Opfer, wie das heute gerne suggeriert wird.
Hat Hitler seine Kriegsziele erreicht? Natürlich nicht. Kurzfristig zwar schon, aber nie als stabilen Endzustand. Wobei es jetzt müßig wäre, über all die anderen, weitergehenden Motive zu streiten, die ihm als angeblich „wahre“ Gründe und Endziele bereits für den Kriegsbeginn unterstellt wurden. Ob wahr oder nicht: Gottseidank hat er die ja allesamt auch nicht erreicht. Seine teilweisen „Erfolge“ dabei waren schon schrecklich genug.
Die Alliierten Frankreich und England erklärten Deutschland auf den Überfall hin umgehend den Krieg: aber zunächst nur formal, auf dem Papier - sozusagen automatisch, als Folge eines Schutzpaktes, den sie mit Polen geschlossen hatten. Sie waren Polens Schutzmächte. Die eigentlichen, militärischen Kriegshandlungen haben sie erst ein halbes Jahr später in Frankreich aufgenommen, als sie dort wiederum „präventiv“ von Hitler angegriffen wurden. Ihr Kriegsziel war von Anfang an durch den Schutzpakt definiert: Polen zu befreien. Was jetzt freilich auch schon die Vernichtung Deutschlands implizierte, denn an dem mussten sie dazu ja erst mal vorbeikommen.
Haben die Alliierten ihr Kriegsziel erreicht? Bekanntlich ebenfalls nicht. Polen geriet durch den Krieg vom Regen in die Traufe: es verlor den größten Teil seiner östlichen Staatsgebiete, und fristete dann 40 Jahre lang als Sowjet-Vasall ein Staatsleben, das man alles andere, bloß nicht „befreit“ nennen konnte. Sonstige, „eigentliche“ Beweggründe der Alliierten: dito. Frankreich wurde jahrelang besetzt und von Hin- und Rückeroberungskämpfen verwüstet, England verlor endgültig seinen Status als Weltmacht. „Kriegsgewinn“ kann man das eigentlich nicht nennen.
Was wurde überhaupt erreicht, als summarisches Endgebnis dieses Kriegs? Bis auf die Grundmauern zerbombte, im Feuersturm verbrannte Städte in halb Europa, zig Millionen Tote, Kriegsversehrte und Heimatvertriebene, und ganz Osteuropa danach jahrzehntelang unter sowjetischem Diktat.
Dabei ging es doch „nur“ um Polen...
Man hätte es voraussehen können. Nein, natürlich nicht den detaillierten Ausgang, nicht die Gewinner (gab es welche?) und Verlierer, nicht die „endgültigen“ Grenzziehungen. Aber man hätte voraussehen können, dass die ursprünglich gesteckten Kriegsziele - auf beiden Seiten - nicht erreichbar sein würden, und dass die Kriegskosten in Form von Schäden und Verlusten den Wert der anvisierten Ziele am Ende um ein Vielfaches überstiegen. Man hätte voraussehen können, dass sich der Krieg NICHT LOHNT. Für NIEMANDEN.
Die Erkenntnis ist nicht neu. Der preussische Militärtheoretiker Clausewitz hat bereits vor 200 Jahren umfassend die Voraussetzungen und Einflussfaktoren eines Kriegs beschrieben: unter anderem die Ungewissheit über Details der Ausgangslage, die „Friktion“ (hemmende Faktoren im Verlauf einer Operation, wie Missverständnisse, Chaos, Panik, Zufälle), und die entscheidende Rolle der Kriegsmoral, die Clausewitz als „das eigentliche Schlachtfeld“ bezeichnet. Aus all dem folgt, dass sich der Ausgang eines Krieges nicht vorhersagen lässt: schon die Voraussetzungen ändern sich ständig, der Verlauf nimmt unvorhersehbare Wendungen, selbst die Kombattanten und ihre jeweiligen Motive sind am Ende nicht mehr dieselben wie am Anfang. Im Krieg ändert sich alles. Die Anzahl denkbarer End-Szenarien ist grenzenlos; je länger ein Krieg dauert (die allermeisten Kriege dauern länger als geplant), um so unwahrscheinlicher wird es, dass ein vor dem Krieg definiertes Ziel überhaupt noch Bestandteil des Endergebnisses sein wird. Welchen Stellenwert hätte es dann? Wäre es dann überhaupt noch wünschenswert? Selbst das ist ungewiss.
Genauer betrachtet, ähnelt Israels Ausgangslage vor dem soeben neu entflammten Nahostkrieg verblüffend der Lage Polens vor Beginn des 2. Weltkriegs: als schon unmittelbar nach der Neugründung kriegerisch expandierter „bad boy“ (so sehen es jedenfalls die Nachbarn) ist Israel umgeben von teils hochaggressiven, immer wieder zündelnden Erzfeinden, die Israels Territorium als ihr angeblich rechtmäßiges, ihnen widerrechtlich weggenommenes Eigentum reklamieren, und somit schon das bloße Existenzrecht des nach dem Weltkrieg dort hineingepfropften Judenstaates in Frage stellen. Die USA fungieren jetzt für den so gefährdeten, aber immerhin kriegserprobten und bis an die Zähne bewaffneten Nahoststaat als geografisch ferne Schutzmacht, wie es England - samt Commonwealth damals ebenfalls noch eine Weltmacht - einst für Polen war.
Es geht hier nicht um Moral. Die pauschale Zuweisung von „Gut“ oder „Böse“, der beschuldigende Vergleich realer Personen mit irgendwelchen Erzschurken der Weltgeschichte hilft bei der Lösung eines politischen Problems nicht weiter; man zementiert damit nur Feindbilder. Ziel dieses historischen Vergleichs ist eine nüchterne Einschätzung der Möglichkeiten und Erfolgsaussichten des soeben begonnenen Kriegs.
Die Situation Israels ist klar: man verteidigt sich. Wie schon so oft, auch hier wieder in „Vorwärtsverteidigung“: friedenspolitisch verheerend, aber angesichts der kurzen Vorwarnzeiten in dem kleinräumigen Konfliktfeld verständlich. Israel war - genauso wie Polen in der Zwischenkriegszeit - schon seit Anbeginn von mehreren Seiten herausgefordert; es hatte seitdem nie wirklich die Option, seinen Überlebenskampf einzustellen. Zumindest subjektiv muss man Israel hier Notwehr zugestehen, und somit Alternativlosigkeit.
Ganz anders die Situation der USA als Schutzmacht. Als aktuell nicht bedrohte Weltmacht können sie frei entscheiden: sie können den Iran angreifen, sie können es auch sein lassen. Für die USA ist das keine Überlebensfrage, sondern nur eine Kosten/Nutzen-Kalkulation. Eben deshalb können - und müssen - die USA bei jeder ihrer Aktionen strikt auf Verhältnismäßigkeit achten: sie können sich dabei nicht auf eine Notwehrsituation berufen. Und ihre Aktionen haben weit mehr weltpolitische Auswirkungen, die sie als mögliche Folgen mit einkalkulieren müssen.
Anders als 1939, wurde diesmal nicht der vorher notorisch bedrohte Staat angegriffen: Israel hat in diesem neuerlichen Krieg - zusammen mit den USA - selbst den ersten Schlag ausgeführt. Präventiv? Aus subjektiver, israelischer Sicht: wohl „ja“. Aus nicht nur subjektiver, amerikanischer Sicht: eindeutig NEIN! Natürlich möchte man es gerne so darstellen: jeder Aggressor nimmt für sich in Anspruch, „präventiv“ zu handeln, „schuld“ ist immer der Feind. Tatsächlich, objektiv war und ist das aber von seiten der USA ein zumindest im Moment unprovozierter ÜBERFALL auf den Iran.
Diesmal agiert also der notorische Bösewicht nicht als Aggressor; er wird stattdessen selber überfallen. Macht das die ganze Sache besser? Unsere europäischen Politiker scheinen das so zu sehen: fast alle nicken schweigend Zustimmung, obwohl sie Trump doch sonst lautstark zu den „Bösen“ zu rechnen pflegen. Der gute Zweck heiligt für sie jetzt sogar die Mittel des bösen Trump.
Spätestens an diesem Punkt sollte man aber schon mal wieder Clausewitz‘ Standardwerk „Vom Kriege“ aus dem Regal holen: wer zu diesem Mittel greift, sollte wenigstens eine ungefähre Vorstellung davon haben, was Krieg überhaupt ist, und was man damit bewirken kann. Denn am Ende einer politischen Auseinandersetzung zählt nicht, wer zu Beginn als „gut“ oder „böse“ galt, sondern, was dabei als praktisches Endergebnis herauskommt. Nach Clausewitz kann einen Krieg am Ende nur gewinnen, wer sich die eigentliche Natur des Krieges persönlich zueigen macht, wer sein ganzes Denken und Tun flexibel daran ausrichtet. Sieger ist am Ende nicht der, dessen anfängliche Kriegsziele in Erfüllung gehen, sondern derjenige, der sich - unter Preisgabe jeglicher, persönlicher Prinzipen - am besten mit dem mehr oder weniger zufälligen Endergebnis identifizieren kann.
Genau das hat sich seitdem auch immer wieder bestätigt: am radikalsten in den beiden Weltkriegen, in denen am Ende alle Beteiligten dieser Maxime folgten - mit den bekannten Ergebnissen.
Trump will diesen Krieg in vier Wochen „erledigt“ haben - eine erschreckend naive Sicht der Dinge. Freilich kann man sich ungefähr ausrechnen, wie lange es dauern wird, eine militärische to-do-Liste abzuhaken: ein paar Kampfschiffe versenken, 100 Spitzenpolitiker abknallen, ein paar Fabriken kaputtbomben. Mit Präzisionswaffen, KI und der ganzen Power des amerikanischen, militärisch-industriellen Komplexes im Rücken ist das machbar. Aber ist damit der Krieg auch schon „erledigt“, gar „gewonnen“? Mit dieser Vorstellung beweist Trump ein bestürzendes Unwissen darüber, was Krieg überhaupt ist: der hat damit doch gerade erst begonnen!
Allein schon die Ermordung der gesamten, obersten Führungsriege des Iran hat den neuen Krieg erst eröffnet. Zu glauben, damit und mit der Zerstörung von ein paar Sachen sei der Irankrieg schon „erledigt“, ist ähnlich naiv wie der absurde Gedanke, mit der Ermordung des österreichischen Kronprinzen in Sarajevo sei der 1. Weltkrieg schon „erledigt“ gewesen.
Die ermordeten Mullahs waren nicht nur die politischen, sondern auch die religiösen Führer des iranischen Volks. Sicher waren sie für unsere Maßstäbe brutale Diktatoren; trotzdem hatten sie als solche zumindest bei einer großen Minderheit, wenn nicht sogar mehrheitlich Rückhalt im Volk. Ohne solche, breite Unterstützung hätten sie sich niemals jahrzehntelang an der Macht halten können. Angesichts dieser Bluttat wird sich das iranische Volk jetzt erst richtig radikalisieren. Man stelle sich vor, der Sohn des Schahs, den Trump mit seiner kriegsvorbereitenden Politpropaganda so lächerlich naiv als politischen Heilsbringer für den Iran vorgestellt hat, würde JETZT versuchen, dort eine Wahlrede zu halten: der könnte noch nicht mal den Mund aufmachen, bevor er abgeknallt würde wie ein Stück Vieh…
Man kann einen Krieg willkürlich beginnen; willkürlich, im Alleingang beenden kann man ihn NICHT. Jeder Krieg entwickelt schon unmittelbar ab Beginn seine eigene Dynamik, die man dann nur noch sehr begrenzt beeinflussen kann. Man lese Clausewitz… Schon jetzt sind die Kombattanten in diesem Krieg nicht mehr dieselben wie zu Beginn. Manche werden sich mit dem Iran solidarisieren, manche werden die Chance wittern, alte Hühnchen zu rupfen, und sich jetzt gegen ihn stellen. Wer genau dort in ein paar Wochen gegen wen Krieg führen wird, wie dann die Fronten aussehen werden, das weiß momentan niemand. Man weiß nur, dass die ganze Region, samt der weiteren Umgebung, durch diesen - Verzeihung - saudummen Krieg destabilisiert wird.
Schon jetzt ist z. B. klar, dass Trumps selbstgestellte Aufgabe, die Straße von Hormus wieder zu öffnen, für ziemlich lange Zeit Makulatur bleiben wird. Allein schon dieses eine Versprechen wird die amerikanischen Truppen auf mindestens ebenso lange Zeit dort binden; ob sie es überhaupt jemals einlösen können, steht wiederum in den Sternen. Die ganze Golfregion ist jetzt potenzielles Kriegsgebiet; nicht nur der Iran, sondern gleich eine ganze Reihe potenziell involvierter Staaten sind theoretisch jederzeit in der Lage, diese Schiffsroute zu blockieren. Es reichen dazu ja schon ein paar von Drohnen platzierte Seeminen. Das Versprechen, dem Schiffsverkehr „sicheres Geleit“ zu gewähren, könnte sich sehr leicht als Luftschloss erweisen - je nachdem, wie sich die Sache politisch und militärisch weiterentwickelt.
Die Amerikaner können sich vor dem von ihnen angestocherten Hornissennest noch nicht mal still und leise davonstehlen. Sie betreiben ja Stützpunkte in der ganzen Region; mit ein paar der Golfstaaten sind sie politisch eng verbandelt. Werden z. B. Dubai oder Katar beschossen (was offenbar bereits der Fall ist), dann sind die USA damit nolens volens weiter in den Krieg involviert. Ob sie den Iran bombardieren, konnten sie noch selber entscheiden; ob sie dort dann auch selber bombardiert werden, entscheiden Andere.
Verrückterweise hängt jetzt auch der Ukraine-Krieg eng mit diesem neuen Krieg zusammen: ohne Putins Überfall hätte Trump das Iran-Abenteuer gar nicht erst wagen können, und jetzt muss Trump ein hohes Interesse daran haben, dass Putin weiterhin im Ukraine-Krieg gebunden bleibt, und sich dadurch in Nahost nicht einmischen kann. Die plötzliche, neue Einigkeit zwischen Trump und den Politikern der EU hat gute - nein: denkbar schlechte - Gründe: Trump braucht sie jetzt, damit sie den Ukrainekrieg kräftig weiter anheizen. Die beiden Konflikte befeuern sich gegenseitig. In der Ukraine geht es schon jetzt nicht mehr bloß um Donbass und Krim, sondern in wachsendem Ausmaß auch um die Welt-Kriegslage.
Noch viel weitere Kreise zieht die zwangsläufig mit hineingezogene Ölpolitik. Es muss noch nicht mal so sein, dass Trump wirklich vorrangig hinter dem iranischen Öl her ist, wie ihm jetzt wieder reflexartig unterstellt wird. Es reicht schon die bloße Tatsache, dass mit dem venezolanischen plus iranischen Öl fast 30% (!) der weltweiten, bekannten Erdölreserven aus der östlichen Einflußsphäre ein Stück weit in Richtung der amerikanischen verrutschen. Das birgt ein immenses, weltweites Konfliktpotenzial; insbesondere gegenüber China ist das ein gewaltiger Affront, der durchaus schon alleine genügen könnte, um den bereits schwelenden Konflikt um Taiwan zum offenen Feuer hochzublasen.
Die Gefahr, dass sich dieser Irankrieg zu einem dritten Weltkrieg auswächst, ist real. Nicht nur real; es ist sogar hoch wahrscheinlich: ein 50:50-Risiko könnte da durchaus bestehen. Zweimal ist es immerhin schon passiert, und beide Male haben dazu weit geringere Anlässe als jetzt genügt, um die Lunte zum Weltkrieg zu zünden: in Sarajevo sowieso, aber auch Polen war 1939 mit seinen 35 Mio. Einwohnern gegenüber den jetzt angegriffenen 90 Mio. Iranern eine eher kleine Nummer. Und mit dem 2. Weltkrieg wurden auch schon die ersten Atombomben auf Städte geworfen, auch diese Hemmschwelle wurde schon überschritten; angesichts des heutigen Waffenarsenals muss man nahezu sicher damit rechnen, dass das wieder passiert, und zwar diesmal in vielfacher Zahl und Intensität. Über unsere heutigen Bemühungen um 1,5 Grad Celsius beim Weltklima wird den dann noch Überlebenden nur ein bitteres Hohnlachen bleiben.
Und Israel? Haben wenigstens die Juden eine Chance, mit diesem Krieg ihr Überleben zu sichern? Vielleicht „ja“... Mit etwas Glück könnte es durchaus sein, dass im Verlauf dieses Kriegs Israels Hauptfeind eliminiert wird, und die arabischen Nachbarn sich mit den Juden endlich arrangieren. Aber in der Summe ist es wohl wahrscheinlicher, dass die Israeli entweder von einer neu gebildeten, arabischen Allianz endgültig ins Meer getrieben werden, oder dass man nach einem Atomkrieg gänzlich andere Sorgen hat, als darüber zu streiten, wem die Westbank oder die Golanhöhen gehören.
In letzterem Fall wird auch niemand mehr fragen, wer wen angegriffen hat, und wer davon der Gute oder der Böse war. Man wird nur noch verständnislos den Kopf darüber schütteln, DASS dieser ebenso unnötige wie verhängnisvolle Krieg vom Zaun gebrochen wurde, der die Weltkatastrophe ins Rollen brachte. Vielleicht wird irgendwer noch grübelnd dazusagen:
„Ursprünglich ging es um Israel.“