Das Shehechiyanu-Gebet ist ein jüdisches Dankgebet, welches man spricht, wenn man etwas besonders Gutes, auf das man lange gewartet hat, erleben darf. Zum Guten gehören wiederkehrende Feiertage und umso mehr die Anerkennung ganz Jerusalems als Hauptstadt der Juden und des Judenstaates Israels.

Es darf angenommen werden, dass außer Trump, der Mehrheit der US-Bürger und den meisten Juden weltweit der Rest der Welt nicht mit der Judenbevorzugung einverstanden ist. Deutsche Humanisten, deren Staatsraison „Israel“ heißt und Frauen steinigende Iraner, der Staatsraison „Israelvernichtung“ heißt, üben bereits den Schulterschluss. Der eben noch als furchtbarer Türkendespot verschriene Erdogan gehört mit Macron und der EU-Führung zu den Warnern, dass die Idee Trumps arabische Terrorfanatiker zu weiteren Terrortaten reizen wird, was – koste es, was es wolle – zu vermeiden ist. Wahrscheinlich sind die bisherigen Anschläge von Paris bis Berlin nur ein Vorspiel zu dem gewesen, was den Europäern noch bevorsteht. Europäische Terrorversteher müssen den Terroristen nun nach dem Mund reden, um verschont zu bleiben. Außerdem brauchen die Juden keine Hauptstadt. Hätten die Franzosen die Juden nicht aus dem KZ befreit, gäbe es heute keine Juden und Jerusalem wäre ein unbekanntes stinkendes arabisches Loch – ähnlich Duisburg - wie zu der Zeit, als noch keine Juden sich dort angesiedelt haben.

Das Traurige am Jammern der deutschen und weiteren Medienleuten und Politikern ist der Umstand, dass sie die gute alte Judenbeschimpfung verlernt haben. Sie begnügen sich mit der großen Liebe zu von Juden unterdrückten Arabern, die Rache schwören müssen, weil Trump etwas beschlossen hat, was sie nicht verstehen können. Jerusalem ist doch die drittheiligste Stadt der Muslime! Selbst ungebildete gottlose Christen plappern dies den unwissenden Muslimen nach. Hunderte von Malen wird Jerusalem im Koran erwähnt, öfters noch als Rom, was ebenfalls Allah - oder war es Mohammed? - den Palästinensern zugesprochen hat. Nein. Das verjudete Jerusalem wird im Koran glücklicherweise kein einziges Mal erwähnt. Die wunderschöne Omarmoschee im christlich-byzantinischem Stil auf dem Tempelberg, wo eins der Judentempel gestanden ist, ist eine Kirche. Nur das Pferd, auf dem Mohammed zum Mond wie später auch Peterchen geritten ist, ist an Hand seines Skelettes nachgewiesen worden. Ganz im Gegensatz zu Mohammed selber, der eine christlich-arianische Erfindung ist.

Doch das spielt keine Rolle, wenn man den Juden etwas versagen will, was Juden nicht brauchen. Selbst der Papst ist besorgt, dass nun die Muslime den Vatikan erobern und die Nonnen schänden werden. Die Lustknaben werden sie wohl teilen müssen.

Doch warum sind liberale Juden, meist in den USA, gegen die Anerkennung der 3.000 Jahre alten Judenstadt als Judenstaat-Hauptstadt? De facto ist ja ganz Jerusalem seit Jahrzehnten die Hauptstadt Israels.

Die Antwort ist einfach. Jeder Nichtjude weiß, dass Trump nur deshalb Israel einen Gefallen erwiesen hat, weil die Juden ihn unterstützen. Dazu gehören selbstverständlich auch die unfrommen liberalen Juden, denen nun die finanzielle Unterstützung Trumps weh und leid tut. Denn sie müssen ihre Finanzen wieder auffüllen. Doch das können sie nur erfolgreich tun, wenn nicht der jüdische Messias dazwischenkommt, da dieser unbestechlich sein soll.

Nun glaubt jeder liberale Jude zu wissen, dass wenn die Juden Jerusalem beherrschen, der Messias vor den Toren Washingtons wartet. Somit kommt der Messias ungelegen. Soll er gehen und vielleicht später kommen! Das ist falsch; der Papst weiß es besser: Der Messias wartet vor den Toren Roms. Deshalb zittert der Papst Franz vor Gott, der die orientalischen Horden nach Rom schicken wird.

Shehechiyanu!

PS: Neben den USA erkennen Vanuatu, Tschechien und Russland Jerusalem als Hauptstadt Israels an.

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