55% Wahlbeteiligung als Preis für Alternativlosigkeit

Das Einzige, was mich an der NRW-Wahl nicht gewundert hat, war die Wahlbeteiligung. Seitdem Nordrhein-Westfalen 1950 zum ersten Mal einen Landtag wählte, gaben noch nie so wenige Menschen ihre Stimme ab: nur 55% der Wahlberechtigten.

Die einzige Alternative zum bunten Einheitskurs konnte zwar durch die Nazi-Stigmatisierung auf 5% gedrückt werden. Der Preis für die Alternativlosigkeit in der deutschen Demokratie ist eine Wahlbeteiligung von nur noch 55%.

Die Deutschen wollen keine Nazis sein und schrecken davor zurück, die als Nazi-Partei verleumdete AfD zu wählen.

Sie wollen sich allerdings auch nicht an einer Demokratie beteiligen, in der sie als Nazis beschimpft werden, nur weil sie bei Themen wie Migration oder Energiesicherheit weiterhin eine relativ konservative Politik wollen, die vor wenigen Jahren noch deutscher Mainstream war und selbst von den Grünen (zumindest als sie in Regierungsverantwortung waren) mitgetragen wurde.

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