Ein passender Einzelfall (für mehr Zensur)

Bei Gruppenvergewaltigungen etc. wird von den Guten so gerne von "Einzelfällen" gesprochen, die man nicht allen anderen aus der fast immer gleichen Klientel, die solche Gruppenvergewaltigungen begeht, vorwerfen dürfe.

Ulmens Perversion ist tatsächlich eine ziemlich singuläre Angelegenheit. Mir ist kein anderer Fall eines Mannes bekannt, der unter dem Namen seiner Frau andere Männer für sexuelle Nachrichten angeschrieben hätte und manipulierte Sexfotos oder Videos verschickt hätte.

Ulmen hat sich im Internet als seine eigene Frau "verkleidet" und sich an den Chats zwischen seiner vermeintlichen Frau und anderen Männern aufgegeilt. Gerade diese seltene Form von Perversion könnte sogar auch gut von einer Frau stammen, die im Internet in die Rolle eines Mannes schlüpft.

Sexuelle Degeneriertheit (vielleicht abgesehen von Kinderpornografie) wird in unserer Gesellschaft in der Regel als bunte Vielfalt gefeiert.

Wenn man sie jedoch für eine Kampagne für mehr Zensur im Internet nützen will, wird die sexuelle Perversion eines Einzelnen zum typisch toxisch-männlichen Verhalten von "virtuellen Vergewaltigern im Internet" erklärt, das man durch schärfere Gesetze gegen die Anonymität im Internet bekämpfen müsse.

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philip.blake

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trognon de pomme

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Matt Elger

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