Der gangbare Weg zur Weltklimarettung

Um das Weltklima zu retten, darf man nicht bescheiden sein, sondern muss klotzen. Dabei weiß ja jeder, dass wir höchstens das Wetter auf unseren Planeten verändern wollen, genauer: die Erdoberfläche mit einigen wenigen Kilometern Atmosphäre, die unseren Planeten umgibt. Dazu sind wir momentan nicht fähig und es ist zu hoffen, dass es eine lange Weile auch so bleibt. Zumindest bis zum post mortem des Autors wie der Leser.

Folglich geht es nicht um das Klima des Planeten Erde, nicht einmal um das Überleben irgend einer lebendigen Art, sondern um eine konservative menschliche Einstellung: Die Erde möge so bleiben, wie wir sie kennen. Alles was gut und gewohnt ist, soll so bleiben. Besserungen des Klimas sind nur mit äußerster Vorsicht einzuführen.

Man kann es auch dramatisieren, indem man den baldigen Weltuntergang, eigentlich Erduntergang, herbeiredet. Es handelt sich gar nicht um den Untergang unseres Planeten Erde, sondern lediglich um eine Erwärmung des Erdklimas, genauer um die Konsequenzen für die dort hausenden Menschen, die wir nicht kennen. Also handelt es sich um ein niveauloses Jammern.

Doch wollen wir gnädig sein und das Gejammer so wissenschaftlich wie möglich untersuchen und logisch angehen. Zunächst müssen wir festlegen, ob es nur um das Wohl der Menschen, oder auch um das anderer Tiere handelt. Dies schient einfach zu sein, denn die Lebensschützer schützen nicht nur unschuldige Flüchtlinge, sondern auch mordende Flüchtlinge. Der Schutz von Vögel, die von Windrädern geschreddert werden, wollen wir kurz übergehen. Ehrlicherweise muss die gesamte belebte und tote Natur des Planeten Terra untersucht werden. Und das wollen wir auch tun.

Bisher bejammern wir am Klimawandel die durchschnittlichen Temperaturerhöhungen, also letztendlich die materielle und gasförmige Verschmutzung unseres Planeten. Das reicht keineswegs für ein objektives Bild aus, auch wenn Mitglieder sich grün nennender Parteien davon überzeugt sind. Es geht nicht allein um die „menschliche“ Behandlung von Schlachtvieh, sondern um das Verhalten des Menschen auf unser aller Planeten, also auch und vor allem um das Verhalten des Menschen!

Wir sind (zu Recht?) erbost, wenn Wildtiere unsere Haustiere morden. Als grüner Nicht-Bauer dürfte es mir gleichgültig sein. Ein echter Grüner sollte sich um das Verhalten des Menschen kümmern, was sie und er nicht tun. Gegen den Abbau fossiler Energien darf man nur sein, wenn man bereit ist, deren Verbrauch zu drosseln. Den Verbrauch wird man erst drosseln, wenn es weniger Menschen zu versorgen sind! Also: Nicht nur eine zu hohe Zahl an gewissen Pflanzen oder Tiere ist schädlich für das Weltklima, erzeugt den Klimawandel, sondern auch eine allzu zu hohe Zahl an Menschen! Doch diese überflüssigen Menschen wollen wir nicht schreddern oder wie chinesische Uiguren behandeln. Wir müssen jedoch akzeptieren, dass bei geschätzten 7,7 Milliarden Menschen weltweit unser Planet samt Atmosphäre überfordert ist.

Die Zahl der Menschen muss sinken, bzw. gesenkt werden, um das Überleben auf unserem Planeten Terra zu sichern. Am besten nicht durch Zwang und Strafe, sondern durch Anreize und Lob! Schlimmstenfalls müssen wir das Trinkwasser mit vorhandenen Anti-Reproduktion-Medikamenten anreichern. Es geht nicht an, dass Menschen sich rücksichtslos vermehren und deshalb Tiere und Pflanzen, also die nicht-menschliche Natur - darunter leiden müssen! Die Menschen müssen sich zurückziehen, damit die Natur, die wir Menschen zum Überleben brauchen, sich erholen kann. Ohne dies Erholung der Natur werden wir Menschen vom Planeten Erde für immer verschwinden, was nicht unbedingt ein Schaden fürs Universum wäre. Wenn wir uns entscheiden zu verschwinden, sollte die übrige Natur überleben und nicht aus „Rache“ mitzerstört werden. Doch auch in einem solchen Fall darf man ausgehen, dass sich die Erde nach Millionen von Jahren erholen wird und irgendwann gute Menschen erschafft.

Wenn wir uns entscheiden sollten, uns einzuschränken: Wir können klein beginnen. Je nach Technik und Wissenschaft verbrauchen die Bürger reicher Staaten ein Mehrfaches des Verbrauches der Bewohner armer Staaten. Die Bewohner reicher Staaten haben in der Regel weniger Kinder als die Bewohner armer Staaten. Somit dürfen reiche Staaten keine Flüchtlinge – ob verfolgt oder nicht – aufnehmen, da die Zuwanderer durch den vorhandenen Luxus verleitet werden, sehr viel Energie zu verbrauchen. Bedeutend mehr als im Heimatland. Der Energieverbrauch würde überproportional steigen. Wie in der VR China müssen sich die Staaten verpflichten, die Zahl der Nachkommen einzuschränken. Der wirtschaftliche Schaden ist sekundär, da es um den Erhalt des Menschen geht. Wenn wir uns unfähig zeigen, dieser Logik zu folgen, werden wir alle untergehen. Zum Trost: Die Leser gehören nicht dazu, da das menschliche Verschwinden sich erst im 22. Jahrhundert bemerkbar machen wird.

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