Österreich in schwarz-weiss

Wo ist der Mittelweg zwischen der hysterischen Ausländerphobie und dem ebenso hysterischen Gutmenschentum? Wollen unsere Meinungsextremisten nicht einsehen, dass es unter den  Ausländern/Zuwanderern/Flüchtlingen/Asylwerbern ebenso gute wie auch schlechte Menschen gibt.

Kürzlich habe ich auf FB folgenden Text gelesen (Quelle mir unbekannt):

Dein Auto ist deutsch. Dein Vodka ist russisch. Deine Pizza ist italienisch.Dein Döner ist türkisch. Deine Demokratie ist griechisch. Dein Kaffee ist brasilianisch. Deine Filme sind amerikanisch.Dein T-Shirt ist indisch. Dein Handy ist chinesisch. Und du beschwerst dich, dass dein Nachbar ein Ausländer ist?

Wir alle nutzen (und schätzen?) ausländische Erfindungen, aber: Mein Auto verlangt nicht, die Kreuze in Schulklassen abzuhängen. Mein Vodka spricht meine Sprache, und tut nicht so, als ob ich russisch lernen müsste. Meine Pizza feiert nicht jede Nacht durch, mit nicht gerade schöner Musik. Mein Döner verlangt nicht, dass meine Frau verschleiert geht. Meine Demokratie verlangt nicht nach halal-geschlachtetem Fleisch. Mein Kaffee feiert Weihnachten mit mir, ohne das Fest umbenennen zu wollen. Meine Filme wollen nicht in einer Parallelgesellschaft leben. Mein T-Shirt akzeptiert unsere Gesetze und unsere Rechtsprechung. Mein Handy tötet nicht wegen anderer Religion.

Ich beschwere mich, dass Ausländer in Österreich oft mehr Rechte haben als Inländer, und hier Beschwerden, die von Ausländern vorgebracht werden, oft sofort im "vorauseilendem Gehorsam" durch unsere Politiker behandelt werden, ohne auf die Gefühle der Österreicher Rücksicht zu nehmen.

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