Einst waren Andreas und Thomas überzeugte SPD-Anhänger. Inzwischen wählt der eine die Linke, der andere die AfD. Als ein ARD-Kamerateam die beiden Kumpels begleitet, herrscht dennoch überraschend viel Einigkeit zwischen ihnen.

Er kannte das Wahlprogramm der AFD nicht und war jetzt geschockt, dass er mit der Wahl der AFD den Ast absägt, auf dem er sitzt. Irgendwann hat er kapiert , dass Politik für rechte Superreiche keine Politik für Arbeiter ist.

https://www.fr.de/politik/wird-eigentor-geschossen-afd-waehler-stutzt-als-er-in-ard-doku-mit-wahlprogramm-konfrontiert-zr-94444805.html?utm_term=Autofeed&utm_campaign=fr&utm_medium=Social&utm_source=Facebook&fbclid=IwY2xjawTto7pwZG9mBWV4dG4DYWVtAjEwAGJyaWQRMHZ5YXhKUVg1TFJiSXF2NDVzcnRjBmFwcF9pZBAyMjIwMzkxNzg4MjAwODkyAAEemZYWM_csa74wbGQQRTI9Riox7-dwrv-HdpA2wfbNpCdCc2knmz7-wHsNOYw_aem_SVBhH3MQpN8Cge5AoUhg_Q#Echobox=1786773845

Es ist erfrischend zu sehen, daß es AfD-Mitläufer gibt, die tatsächlich noch durch Argumente zu überzeugen sind. Die Offenheit des einen wird allerdings auch durch den freundschaftlichen Diskurs mit dem anderen erzeugt worden sein. Richtige Freunde beschimpfen sich nicht, wollen nicht um jeden Preis Recht haben.

Wäre es möglich, zu diskutieren, Argumente auszutauschen, sachlich zu bleiben & nicht mit platten Attitüden, Faktenfälschung, Abwertungen & Beleidigungen manipulativ auf den politischen Gegner einzuwirken, hätte die AfD & der echte Rand keine Chance...

AfD-Wähler:innen sind in der Regel schlecht informiert, einseitig indoktriniert, verbittert und teilweise wenig gebildet. Die glauben irgendwas zwischen Osterhase und Weihnachtsmann.

Wer wissen will, wie Sekten ihre Anhänger finden, dann wäre das ein Vergleich.

Zu sehen gibt es die Dokumentation „Alternative für Arbeiter? - Mein Kumpel wählt AfD“ in der ARD Mediathek.

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