Heizungsgesetz: Hausbesitzer atmen auf - und tappen direkt in die Kostenfalle

Das umstrittene Heizungsgesetz ist Geschichte. Das neue Gesetz macht es leichter Gas- und Ölheizungen zu betreiben, ganz ohne Heizungsverbote. Doch ein Grund zum Jubeln ist das für viele Hausbesitzer nicht - ganz im Gegenteil.

Was wirklich gekippt wurde – und was viele falsch verstehen

Mit dem neuen Heizungsgesetz wurde das drohende Heizungsverbot gekippt. Gas- und Ölheizungen dürfen weiter betrieben werden. Ganz ohne Pflicht zum Tausch. Das klingt nach Befreiung. Ist es jedoch nur auf den ersten Blick.

Denn was viele Hausbesitzer vergessen: Die Kosten für den Betrieb einer Gasheizung steigen trotzdem. Das Gesetz regelt nur, was erlaubt ist. Nicht, was es kostet.

Die versteckte Kostenfalle

Nur wenige Hausbesitzer wissen: Die alte Gasheizung wird für Hausbesitzer in den nächsten Jahren zur teuren Kostenfalle werden.

Zum teuren herkömmlichen Erdgas kommt zwangsweise nun noch teureres Biogas - das beigemischt werden muss. Mit der bestehenden CO2-Abgabe werden die Heizkosten also drastisch steigen. Bei Nichteinhaltung der Biogas-Pflicht drohen Strafen von bis zu 50.000 Euro.

Die logische Konsequenz

Wenig überraschend, dass immer mehr Hausbesitzer ihre Heizung wechseln. Die beliebteste Option in Deutschland war letztes Jahr die Wärmepumpe und sie wird es bleiben.

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