Guten Tag, Erdlinge! Hier spricht Count Binface, der rechtmäßige Herrscher über intergalaktischen gesunden Menschenverstand und den besten Aluhut diesseits des Jupiters.
Man erzählt sich also, der edle Herr Farage habe diesen epischen Wahlkampf gegen eine wandelnde Mülltonne gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Ganz ehrlich, das ist ungefähr so, als würde Real Madrid gegen eine Schaufensterpuppe im Tor spielen und danach auf dem Rathausbalkon feiern, als hätten sie die Champions League gewonnen.
Schauen wir uns diesen „Triumph“ doch mal im kalten Licht der Realität an – oder besser gesagt, im Schein meiner superhellen Mülltonnendiode. Der große, unbesiegbare Anführer des Volkes hat also mit Ach und Krach knapp über sechzig Prozent geholt. Wow. Respekt! Wenn man bedenkt, dass die großen etablierten Parteien sich freiwillig feige aus dem Staub gemacht haben und ihm das Feld überlassen haben, ist das ungefähr so heroisch wie ein erwachsener Mann, der beim Eierlaufen gegen ein dreijähriges Kind gewinnt.
Und wer war sein schärfster Konkurrent? Richtig: Ein Typ mit einem Kübel auf dem Kopf, der ein Ticket für schlappe neuntausend Wählerherzen gelöst hat! Fast ein Drittel der abgegebenen Stimmen für einen intergalaktischen Satiriker. Überlegt euch das mal, liebe Clactoner: Mehr als ein Viertel der Wähler sah sich diesem gigantischen politischen Establishment gegenüber und dachte: „Wisst ihr was? Die Tonne macht das sympathischer.“
Während der Herr Wahlsieger es vorzog, sich bei der Auszählung hinter den Angstschweiß-Hecken seiner Leibwächter zu verstecken – weil angeblich das Imperium drohte –, stand ich auf der Bühne und habe gelächelt. Na gut, mein Helm lächelt immer, aber es war ein ehrliches Lächeln!
Also, feiert ruhig euren Sieg, Herr Farage. Genießt die Lorbeeren, während sie noch frisch sind. Aber vergesst nicht: Eine Mülltonne riecht man vielleicht erst, wenn man den Deckel öffnet. Und ich verspreche euch – der Deckel bleibt locker. Bis Teil 2, ihr Erdlinge!