Christenhass 2019 | journalistischer Alltag in Deutschland (und Österreich?)

Anlässlich einer heutigen Pressekonferenz zum Versuch Unbekannter die ÖVP in den Ibiza-Skandal hineinzuziehen, staunte ich über diverse "Rückfragen" augenscheinlich deutscher Journalisten an den ehemaligen Bundeskanzler Sebastian Kurz nicht schlecht.

Zunächst offenbarte ein anwesender Journalist sein geballtes Unwissen über den IT-Bereich als er schlicht die Auffassung vertreten hat ein eMail sei ausschließlich über den eMail-Header rückverfolgbar. Es ist ein solch gefährliches Habwissen, das fähigen Köpfen in Technik und Behörden ermöglicht derlei plumpe (und primitive) Anschüttversuche rigoros aufzuklären.

Doch dies soll an sich nicht Gegenstand dieses Textes sein. Vielmehr geht es mir um mehrere "Rückfragen" nach dem phonetischen Lautbild her mutmaßlich deutscher Journalisten, die sich über eine Teilnahme von Sebastian Kurz an einer ökumenischen Gebetskonferenz mokierten.

Wie hinlänglich bekannt, hat Sebastian Kurz an diversen interkulturellen und religiösen Anlässen unterschiedlichster Religionen und Glaubensrichtungen teilgenommen - ohne dass dies für ein wie auch immer geartetes, mediales Aufsehen gesorgt hätte.

Doch diesmal ist alles anders: denn es geht um eine ökumensiche Gebetsveranstaltung des christlichen Glaubens. Und schon wird ein mediales Trommelfeuer losgetreten, das seines gleichen sucht. Ich frage mich daher, als kritischer Beobachter, schlicht: Warum?

Ist eine christliche Gebetskonferenz in irgendeiner Art und Weise problematischer als ein islamisches Fastenbrechen, als eine buddhistische Meditation, als ein jüdisches Pessah-Fest? Oder worin besteht das Skandalon, das Medien hier vermuten?

"Aber die wollen doch Europa missionieren" äzt eine Journalistin. Ja gute Frau, so wie jedes andere Land und jeden anderen Kontinent dieser Welt auch. Doch - solange diese Mission mit friedlichen Mitteln und alleine durch das Wort erfolgt, muss sie auf Basis der Menschenrechte auch legitim sein.

Es ist schon bemerkenswert: Wenn radikale Salafisten androhen Europa unter den Islam zu zwingen, so scheint dies den besagten Herrschaften ein geringerer Skandal, als wenn ein australischer Pastor im Rahmen seiner - christlichen - Kultur einen ehemaligen Bundeskanzler segnet.

Ich sage ihnen, als Christ und Europäer, was hier in Wahrheit dahintersteht: der Hass auf Christen und den Glauben hat weltweit in zahlreichen antidemokratischen Regimenen (Beispiel: drittes Reich, DDR, Sowjetunion) seine fröhlichen Urstände gefeiert - und feiert sie immer noch (beispiel: Nordkorea).

Ich halte es daher für hochbedenklich, wenn heutige deutsche Journalisten tatsächlich ein solches Gedankengut - den blanken Hass auf alles Christliche - in den wirren Köpfen in ihren Redaktionen kultivieren.

Ich sage klar: Kein Platz dem Faschismus! Kein Fußbreit dem Hass deutscher Medien auf unser Land und unseren Glauben! Kein Millimeter darf dem - in diesem Punkt - naziähnlichen Gedankengut, das augenscheinlich in deutschen Redaktionen gegenwärtig gegen Christen wieder kultiviert wird, nachgegeben werden!

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