Und das mit dem Einverständnis der österreichischen Regierung. Mehr noch: Dieses Vorgehen ist ganz normal und dürfte immer schon stattgefunden haben, da wir keinen eigenen Geheimdienst haben, nur das Heeresnachrichtenamt.

Diese standardmäßige Glasfaserüberwachung bekommt im Zeitalter der Digitalisierung und Globalisierung jedoch eine neue, ganz andere Bedeutung: Weltweit bekommen Geheimdienste Zugriff auf unsere Daten. Die Geheimdienste in Südamerika wissen, wann und wo in welchem Dorf in Österreich eine Kinderjause stattfand und welche Torte serviert wurde.

Die Skizze in diesem Artikel stellt sehr schön dar, wie das funktioniert:

http://fm4.orf.at/stories/2920556/

Ist es nicht nett, dass man uns dieses Wissen zur Verfügung stellt? Wer will, kann das virtuelle Spiel im Netz benden. Wer nicht will, präsentiert weiterhin seinen Tagesablauf am Teller, auf dass man ihn beachte und als kleine Nummer im riesigen Netz von Tausenden Terabyte Speichervolumen ernstnehme. Big Data ist doch nur ein lieber Onkel, der keinem etwas zuleide tut. Er will nur alles wissen. Vorsichtshalber. Denn die Welt ist eine Art Hexenkessel geworden. Dämonen, die aus fernen Galaxien zu uns schweben wie Viren schmieden in vielen Winkeln der Erde dunkle Pläne gegen die Spezies Mensch.

Aber Big Datas Auge reicht hinter jede Ofenbank! Ist Plan A erfüllt, sind alle Hexen und Dämonen entmaterialisiert (und alle Viren weggeimpft) tritt Plan B in Kraft: Onkel Big Data erzieht seine Kinder zu wahrhaft göttlichen Geschöpfen!

Bis dahin habe ich bestimmt schon das Weite gesucht. Uniformen stehen mir nicht zu Gesicht. Ich will ein unberechenbares Luder bleiben, über das es keine Aufzeichnungen   gibt. Wozu brauche ich Smartphone, Tablet und PC? Das bilde ich mir doch nur ein, oder?Schlimmstenfalls übe ich mich wieder in Telepathie, die bestens funktioniert, wenn andere Kommunikationsmittel versagen.

https://www.geistigewelt.tv/spiritualitaet/telepathie-kommunikation-ohne-worte/

Als wir einmal ohne Telefon in der Einöde lebten, habe ich alle Dinge telepathisch erledigt. Kein Problem!

https://utopia.forbes.at/artikel/gedankenuebertragung.html

Auf spontane Art, ohne es zu wollen, bin ich ganz gut in Gedankenübertragung. Aber ich muss noch viel üben, um perfekt zu werden, um es bewusst steuern zu können. Und dann, mein lieber Onkel Big Data, beißt du dir die Zähne aus an mir! Ja ja, das hast du jetzt gelesen, ich weiß, denn soeben fragtest du mich, ob ich mir angucken möchte, was ich am 25.6.2013 getan habe. Das ist eine beliebte Methode von dir, deine Überlegenheit zu demonstrieren und mir gleichzeitig zu schmeicheln, indem du wie ein Fotoalbum und Tagebuch daherkommst. Frauen mögen das. Alles Wissen in deiner Hand ist in meinem Kopf, meiner persönlichen Cloud, aber auch gespeichert, denn aus dieser kommt es ja. Ich kann es nur nicht so leicht abrufen wie du, weil meine Cloud im Kopf die Daten nach Wichtigkeit reiht, nicht so wie du, der du mich mit einem völlig unwichtigen Ereignis quälst. Du bist nur eine dumme Maschine, big data!

https://www.abendblatt.de/meinung/article212178471/Wozu-noch-schreiben-wenn-es-Telepathie-gibt.html

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