Die schwarz-blaue Regierung wirbt um ausländische Investoren

Die heimische Wirtschaft von innen heraus zu stärken, scheint nicht Ziel der Regierung zu sein. Stattdessen: Weiterhin Ausverkauf Österreichs, weiterhin Privatisierungen, natürlich auch weiterhin offene Grenzen, denn die Geschäftswelt, die nicht geflogen, sondern gefahren kommt, kann Grenzkontrollen nicht gebrauchen, die einen stundenlangen Zeitverlust bedeuten können. Alles muss schnell gehen. Grenzen gibt es für die Oberen Zehntausend nicht. Wovor sollten sie sich fürchten? Geld gibt ein Gefühl der Sicherheit. Die Wohlhabenden dieser Erde haben höchstens vor dem Tod Angst.

Und natürlich gibt es weiterhin Zuwanderung. Diese wird sogar noch forciert, indem man den Erwerb der rot-weiß-roten Karte "unbürokratischer" gestalten will.

Bei Problemen einfach anrufen! Der Kanzler und sein Vize werden "alle Wünsche erfüllen", um ausländische Investoren zufriedenzustellen. Alle? Das ist zu befürchten! Man überreichte sogar "ganz unbürokratisch" die persönlichen Telefonnummern.

Die ABA ist ein Staatsunternehmen, gegründet 1982, mehrmals umbenannt, und erlebt unter der neuen Regierung einen Höheflug. 2017 konnte die Austria Invest 344 ausländischen Unternehmen bei der Ansiedelung helfen. Schauen wir kurz, wie sich das verteilt hat:

2017 konnte die ABA-Invest mithelfen, 344 internationale Unternehmen anzusiedeln. Die Investitionssumme betrug 723,85 Millionen Euro und die Zahl der geschaffenen Arbeitsplätze 2.672.

Aus dem traditionell stärksten Investorland Deutschland kamen 118 Unternehmen nach Österreich. Deutschland zeichnete damit im Vorjahr für rund ein Drittel aller ABA-Projekte verantwortlich. Das traditionell zweit wichtigste Investorenland Italien kam auf 26 Neuansiedlungen, musste sich den Platz diesmal aber mit zwei weiteren Ländern teilen: Für Schweizer Firmen wurde Österreich gegenüber 2016 noch um einiges attraktiver (Vorjahr: 17). Gleiches gilt für Unternehmen aus Slowenien (Vorjahr: 16).

Besonders groß war das Interesse seitens Unternehmen aus Zentral- und Osteuropa (CEE) bzw. Südosteuropa (SEE). Zwar waren die Betriebsansiedlungen aus diesen Ländern bereits in den vergangenen zehn Jahren traditionell stark. 2017 betrug ihr Anteil mit 99 Unternehmen jedoch knapp ein Drittel aller neuen ABA-Ansiedlungen. An der Spitze rangiert dabei Slowenien (26 Unternehmen), gefolgt von Ungarn (18 Unternehmen), der Slowakei (14 Unternehmen) und Russland (11 Unternehmen). Gleichbleibend hoch war das Engagement aus China: Elf chinesische Unternehmen kamen 2017 mit Unterstützung der ABA nach Österreich.

Von den angesiedelten Unternehmen haben 34 am Standort Österreich in Forschung und Entwicklung investiert, 22 Unternehmen sind Produktionsunternehmen, elf Unternehmen bearbeiten von Österreich aus noch weitere Märkte, darunter auch Eurocoin, der erste Brexit-Flüchtling unter den ABA-Ansiedlungen. Unter den Branchen sind industrienahe Dienstleistungen (51) und IT/Telekom/Software (49) am stärksten vertreten. Besonders gefragt war auch 2017 der Startup-Standort Österreich: Hier erhöhte sich die Zahl der angesiedelten Jungunternehmen um ein Drittel von 18 auf 24.

(Wiki)

Da tut sich etwas! Warum ich das alles schreibe? Weil ich nicht verstehe, wie man als einfacher Arbeiter oder Angestellter eine Wirtschaftspartei wählen kann, die Unternehmern und Halsabschneidern zu Diensten ist, nach dem Motto: Alles für die Wirtschaft, nichts für das Volk oder gerade so viel fürs Volk, für die Bevölkerung, dass man als Politiker nicht ins Gefängnis kommt.

Schaut euch die Suppenküchen in Europa an! Europa verarmt. Arme Länder hingegen werden reicher.

Besonders lustig ist dieses:

Darf man lachen? Der Dreikäsehoch eines kleinen Alpenlandes will mit dem milliardenschweren China in Afrika konkurrieren? Mit welchem Geld? Soll Mario Draghi noch schnell ein paar Milliarden drucken, bevor er im Oktober seinen Schreibtisch räumt? (Der Neue, der kein Italiener, sondern ein Deutscher ist, wird bei dem Spiel nicht mehr mitspielen. Man kann nämlich genausogut den Euro, die EZB und die Währungsunion auflösen - mit demselben Ergebnis.)

Wenn diese Show nicht populistische Scheinpolitik ist, was ist sie dann? Märchen, Lügen, Show ohne Ende - dafür wird auf Staatskosten um die halbe Erde gereist. Ergebnis? Keines. Es kann keines mehr geben, weil die Sackgasse sich nur von außen öffnen lässt. Andere müssen kommen und einen Ausweg schaffen. Was sich bis zu diesem Tag X noch abspielt, ist alles nur noch eine große Show. Teil dieser Show ist es, die Dauerbrenner Migration und Islam am Köcheln zu halten, damit die Bürger nur ja nicht auf andere dumme Ideen kommen.

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