Energie ist laut Schnellschätzung der Statistik Austria im Oktober 2026 um 16,5 Prozent teurer als vor einem Jahr, die Inflation insgesamt bei 3,6 Prozent (Quelle: Statistik Austria, Schnellschätzung VPI Oktober 2026, 04.11.2026). Das spürt kein Minister in der warmen Büroetage. Das spürt die Pensionistin, die im November überlegt, ob sie das zweite Zimmer noch heizt.
Und jetzt kommt aus dem Parlament eine Warnung dazu, die man #nicht unter den Tisch kehren sollte.
**Was im Umweltausschuss passiert ist.** Am 5. November 2026 hat der Nationalrats-Umweltausschuss mehrere Oppositionsanträge vertagt, darunter Anträge der Grünen zur Stärkung des EU-Emissionshandels und Anträge der FPÖ zur nationalen CO₂-Bepreisung und zu den Kosten der Fernwärme. Laut Parlamentskorrespondenz warnen Paul Hammerl und Harald Schuh (FPÖ) in ihrem Antrag, die Einbeziehung von Haus- und Gewerbemüll in den EU-Emissionshandel ab 2028 könne die Fernwärmeerzeugung aus Abfällen um rund 40 Prozent verteuern (Quelle: OTS/Parlamentskorrespondenz, 05.11.2026). Die Koalitionsparteien haben die Anträge vertagt. Vertagt heißt: erst einmal warten. Die Rechnung kommt trotzdem.
**Ich kenne diese Rechnung.** Ich bin Installateurmeister i.R. und habe mein Leben lang mit Heizung, Warmwasser und den Kosten dafür zu tun gehabt. Fernwärme ist für viele in der Stadt keine Wahl, sondern die einzige Leitung an der Wand. Wenn die Erzeugung aus Abfällen teurer wird, weil Brüssel den Emissionshandel ausweitet, landet das #nicht bei einem Kommissar. Es landet in der Monatsabrechnung.
Emissionen runter, ja. Aber #nicht auf dem Rücken derer, die die Heizung schon jetzt fürchten. Wer „Umweltschutz“ sagt und dabei die Alten im Kalten sitzen lässt, betreibt keine Politik. Er belastet die, die schon jetzt kaum heizen können, und klebt nur ein grünes Etikett darauf.
**Eigentum auf dem Papier.** Die Heizung gehört Ihnen. Die Wohnung gehört Ihnen oder dem Vermieter. Aber über den Preis entscheiden immer öfter Normen, Steuern und Zertifikate aus Brüssel. Das ist die moderne Form der Zentralisierung: niemand enteignet Sie mit der Faust, man reguliert so lange, bis die Entscheidung woanders liegt. Wer nichts entscheiden darf, besitzt im Grunde auch nichts.
Dazu kommt die Inflation bei Energie. 16,5 Prozent in einem Jahr. Und parallel dazu rechnet man in Wien und anderswo weiter mit Monopolstrukturen bei der Wärme. Die CFU sagt dazu klar: Das Strom- und Fernwärmenetz soll in öffentlicher Hand bleiben, nicht jedoch die erzeugenden Unternehmen. Trennt man Netz und Erzeugung wie beim Strom, können mehrere private Erzeuger ins öffentliche Netz einspeisen und um den Preis konkurrieren. Wettbewerb statt Monopolpreis. Davon profitieren vor allem Mieter und Pensionisten.
**Der Staat ist #nicht die Lösung.** Was wir #nicht brauchen, sind neue Förderprogramme, die erst Steuern eintreiben und dann einen Teil als Almosen zurückgeben. Weniger Steuern statt Förderungen. Fernwärme an die Kostenleine. Und wieder Energie, die wir uns leisten können, statt einer Politik, die den Preis nach oben treibt und dann so tut, als wäre das Naturgesetz.
**Wir von der CFU fordern:**
* Fernwärme an die Kostenleine: Netz öffentlich, Erzeugung im Wettbewerb, damit der Preis #nicht vom Monopol diktiert wird.
* Keine Ausweitung des EU-Emissionshandels, die die Wärme aus Abfällen und damit die Heizung der Menschen um Dutzende Prozent verteuert.
* Weniger Steuern statt Förderungen. Wer heizt, braucht bezahlbare Energie, keine Formulare.
* Einen eigenen Senioren-VPI, damit die Pension mit dem mitwächst, was Ältere wirklich ausgeben, allen voran Energie und Heizung.
* Und wenn Brüssel über unsere Heizkosten entscheidet, ohne dass wir das ändern können, dann muss man auch über den Öxit offen reden dürfen.
Wer im Winter friert, braucht keine neue Kommission. Er braucht eine Rechnung, die er zahlen kann. Reden wir darüber...
#CFU: Bilde dich, schaffe Werte, gründe Familie.
Mit freisinnigen Grüßen
Günther Koller, Installateurmeister i.R., Stellvertretender Obmann der Christlich Freisinnigen Union
#cfu #machmit #fernwärme #energie #pensionen #senioren #öxit #freiheit
## Quellen
* Statistik Austria, 04.11.2026: Schnellschätzung VPI Oktober 2026 https://www.statistik.at/fileadmin/announcement/2026/11/20261104VPIFlashEstimateOktober2026.pdf (Inflation 3,6 %, Energie +16,5 %)
* ORF, 04.11.2026: https://orf.at/stories/3447134 (Bericht zur Schnellschätzung)
* OTS/Parlamentskorrespondenz, 05.11.2026: „Umweltausschuss vertagt Oppositionsanträge zur UN-Klimakonferenz und zum EU-Emissionshandel“ https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20261105_OTS0168/umweltausschuss-vertagt-oppositionsantraege-zur-un-klimakonferenz-und-zum-eu-emissionshandel (Vertagung ÖVP/SPÖ/NEOS; FPÖ-Antrag 391/A(E): Einbeziehung von Haus- und Gewerbemüll in den EU-Emissionshandel ab 2028 könne Fernwärme aus Abfällen um rund 40 % verteuern; Grüne für Stärkung des ETS)