Lidija Ljubic

In meiner Kindheit, war ich öfters verzweifelt, aufgrund meiner Erkrankung. Ein gutes Beispiel dafür ist, wie ich zusehen musste, wenn meine Freundinnen auf ein Klettergerüst geklettert sind und ich nur unten stehen bleiben konnte. Vor allem in solchen Situationen, wurde mir immer deutlich vor Augen geführt, dass ich anders, als die anderen bin und ich immer ausgeschlossen sein werde. Auch ohne ein schlechtes Wort (wovon es unter Kindern deutlich genug gibt) von meinen Mitschülern.

Damals waren Begriffe wie "Diversität"t noch nicht bekannt und ein behinderter Mensch wurde, mit harter Hand, in die Gesellschaft integriert. Auch wenn wir uns nicht bewegen können, mussten Behinderte die gleiche Leistung erbringen wie ein gesunder, um an dem öffentlichen leben, teilnehmen zu können.

Doch, wo wir wieder zusammen spielen konnten, waren mit unsere Barbie Puppen. Mit größeren Puppen konnte ich nicht spielen, da diese viel zu schwer für mich waren. Ich hatte ein schönes Barbie Traumhaus und so kamen mich meine Freundinnen besuchen und wir haben unsere Puppen schön angezogen und Teepartys mit den Barbies gespielt.

Schon damals, habe ich mir eine Barbie gewünscht, die so ist, wie ich. Doch ich war halt nicht "der Standard" und auch das hat mir gezeigt, wie verschieden ich bin.

In dieser Zeit hat sich mein Selbstwertgefühl gestärkt, ich hatte nur zwei Möglichkeiten. Entweder, ich ziehe mich in ein Schneckenhaus zurück und bleibe auf ewig in einer Opferrolle oder ich stehe über den Dingen. Schnell habe ich beschlossen, damit umgehen zu lernen und einfach eine dicke Schutzmauer um mich zu ziehen, um mich nicht durch solche Kleinigkeiten unterkriegen zu lassen. Bei mir war die Resilienz besonders stark ausgeprägt, wie man jetzt an meinem gegenwärtigen Zustand, deutlich sehen kann. So oder so ähnlich, dachte nun auch eine bekannte Spielzeugfirma, die zu ihrem 60ten-Jubiläum eine ganz spezielle Edition an Puppen auf den Markt bringen wollte. Am 7. März 2019 stellte der Konzern "Mattel" seine neue Serie an trendigen Barbies vor.

Sie sollten Mädchen auf der ganzen Welt inspirieren, Ihre Kreativität auszuleben und von Ihrer Zukunft zu träumen, in der alles möglich ist und es keine Grenzen oder Schranken gibt.

Es gibt eine Fußballerin, eine Astronautin, eine Feuerwehrfrau eine Barbie mit Beinprothese und schlussendlich, die Barbie, die im Rollstuhl sitzt und mit einer tragbaren Rampe daherkommt, um über jedes Hindernis rollen zu können. Der Fantasie sollen keine Grenzen gesetzt werden. Dieser Gedanke, entspricht unserem Zeitgeist in dem alles, selbst der mögliche Weltfrieden, in greifbare Nähe gerückt ist. Zumindest die junge Generation von Mädchen, soll sich frei von jedem psychischen Schranken, entfalten können.

Lieber Leser, wenn sie jetzt genauso begeistert sind,, wie ich und sich nun die Frage stellen: "Wo bekomme ich so eine Puppe her?" kann ich Ihnen weiterhelfen. Ich habe meine Puppe bei Amazon gekauft und habe ihnen auch schon einen Link dazu herausgesucht:

https://www.amazon.de/gp/product/B07NQDX73G/ref=ox_sc_saved_title_10?smid=A3JWKAKR8XB7XF&psc=1

Ich wünsche Ihnen und Ihrem Kind, viel Freude beim Spielen.

Lidija Ljubic

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