Dr. Heiko Kallweit ist sehr islamkritisch, ein Archäologe. Er kennt die islamischen Regionen, er kennt die Religion und weiß worüber er spricht. Er unterstellt den hiesigen Politikern Naivität.
Das Interview wird ab min. 18 richtig interessant.
Sein Ansatz, der Islam war die erste Religion, die zum Lesen/Schreiben lernen auffordert. Daher kommt der Erfolg vor allem im 6-9 Jahrhundert. Und es ist nicht eine rein aggressive Religion. Aber es gab nie eine Reformation, vor allem nie eine Aufklärung, wo wir gesagt haben: Religion wollen wir nicht im Staat haben, das ist etwas Privates. Daher gibt es eine Islamisierung in Deutschland, in Westeuropa. Unsere Gesellschaft ist zu schwach, auch unser christlicher Glaube. Die Kräfte, die unsere Werte angreifen sind zu stark, man denke nur an das 68iger Denken, das eben über diese Werte lästert.
Es gibt eine kulturelle Übergriffigkeit, d. h. die radikalen Muslime lehnen unseren Rechtsstaat ab, nutzen aber die Mittel um sich u. a. ihre Gebetsräume, Fördermittel einzuklagen. Es ist nicht nur eine Religion, sondern eine andere Gesellschaft, ein anderes Konzept für einen Staat. Die meisten verstehen es gar nicht. Daher leben wir auch meist völlig fremd parallel zu den Muslimen. Es gibt im Islam nur eine Instanz, den Koran. Jeder Muslim muss ihn lesen, verstehen und interpretieren. Das öffnet Tür und Tor für jeden, der den Koran interpretiert. Er wurde auch nie kanonisiert, d. h. es wurde nie diskutiert, was da reinkommt, wie unter M. Luther und in der Aufklärung. Auch nicht das was die Priester lehren u. predigen. Man kann zudem den Islam nie verlassen, daher ist er auch so erfolgreich. Es ist für Muslime unmöglich säkular zu leben, daher erscheinen sie so religiös, dabei sind es nur Muslime, die einfach immer muslimisch sind. Deren Leben wird definiert durch den Islam, auch deren Sozialverhalten, da sind nicht die Begriffe von Recht & Gesetz, Toleranz, sondern es ist anders geregelt, so wie es im Koran steht. Seine Moral kann man sich im Koran holen. Unsere Auffassung, Gewalt ist nicht rechtens haben diese Leute, die zu uns kommen, einfach nicht. Ihre moralischen Vorstellungen stehen im Koran. So hat dies auch in einem muslimischen Staat ungesetzt zu werden.
Und es gibt nicht nur das westliche Leben, sondern auch andere Kulturen und gesellschaftliche Modelle. Das wird nie hinterfragt, wenn man Leute aus anderen Ländern hier aufnimmt. Wir verstehen sie oft nicht, weil wir uns gar nicht bemühen sie zu verstehen. Wir gehen überheblich davon aus, dass sie selbstverständlich unsere Kultur übernehmen. Das tun sie aber oft nicht, speziell die Muslime tun dies nicht.