KI: Was in China wirklich geschieht, ist schrecklich – und droht auch uns!

Künstliche Intelligenz kann uns Sicherheit geben, wenn sie beispielsweise die Wohnung auf Feuerausbrüche kontrolliert, uns in der Nacht warnt. Auch vor Einbrüchen.

Aber sie kann auch Regimen als Werkzeug zur Unterdrückung ihrer Bevölkerung dienen. In China, dem oft gelobten aufsteigenden Staat, wird KI massiv genutzt, um die ganze Bevölkerung zu überwachen. 600 Mio. Kameras werden genutzt, um ca. 1,4 Mrd. Bewohner stetig zu überwachen. Speziell um das Sozialkredit-System zu unterstützen, das die chinesischen Bürger erziehen soll. Dies basiert auf Karteien für jeden Bürger, die lebenslang und ohne Löschungen geführt werden. Hierbei werden bestimmte Taten als „Gut“ bzw. „Schlecht“ eingeordnet. Stiehlt jemand etwas, so ist dies eine schlechte Tat, zeigt ein anderer ihn deswegen bei der Polizei an, so ist dies eine gute Tat. Dies geht so weit, dass bestimmte Speisen, wie das illegale Trocknen von Fisch,… negativ eingeordnet werden. Die Bürger mit positiver Bewertung werden ähnlich dem Mao Regime ausgezeichnet und öffentlich dargestellt. Negative Bewertungen führen zur Ausgrenzung dieser Bürger, sie haben keine Reisefreiheit mehr und werden mehr überwacht, mit ihnen will keiner mehr etwas zu tun haben. Aktuell sind es ca. 20 Mio. Bürger.

Ich traue das auch der Merkel-Regierung zu. Menschen überwachen und ausspionieren, Menschen melden. NetzDG war nur ein Vorgeschmack. Leider ist es so weit gekommen und durch die Corona-Maßnahmen steigen die Möglichkeiten. Wir können unsere Freiheit zu verlieren.

Zurück zu China. Man kann zum Islam stehen, wie man will, aber: Sehr schlimm ist die Unterdrückung der Uiguren, eine muslimische Minderheit an der Grenze zur Mongolei in der Provinz Xinjiang. Hier fanden 2009 auch massive Unruhen statt, mit hunderten Toten. Seitdem gibt es massive Schikanen durch den chinesischen Staat. Der Film von Arte zeigt über Satellitenbilder hunderte von Umerziehungslagern. Menschen werden verhaftet und kommen dorthin, wenn sie mit ausländischen Journalisten offen sprechen. Der Film zeigt ein Beispiel. Auch erzählt eine in die USA geflohene Uigurin von den Zuständen in den Lagern, sie spricht von täglich hörbaren Kettenrasseln in der Nacht, von blutig geschlagen Menschen,…. Jede Familie in der Hauptstadt Ürümqi hat einen QR-Code am Haus, der Wohnung angebracht, mittels der alles über die Familienmitglieder von der Polizei sofort verfügbar ist, also wie viele Kinder, was sie gerade tun, sie werden im Auto,.. überwacht, wo die Kinder sind u. v. mehr. Im Film wird angegeben, dass von jeder Familie, es sind Großfamilien, ca. 3-4 Menschen in den Umerziehungslagern sind. Menschen kommen dorthin, wenn sie regelmäßig in die Moscheen gehen. Sie werden in den Lagern gezwungen Mandarin, die Han Sprache, zu sprechen. Es werden auch Verhaftungen gezeigt.

Dies erinnert an die NS Zeit. Chinas Öffnung ist Fassade.

Die Stadt San Franzisco, das Herz der IT Revolution, hat sich als erste Stadt in der Welt komplett von der künstlichen Intelligenz in der Stadt distanziert, d. h. die öffentliche Verwaltung will darauf verzichten, andere US Städte folgten dem. Der OB von San Franzisco bezog seine Entscheidung klar auf die Vorgänge in den uigurischen Gebieten, wo ein Volk ausgelöscht wird.

Der Film „Überwacht: Sieben Milliarden im Visier“ zeigt ab min. 40:00 diese Vorgänge in China auf.

Dass die KI auch in der Rüstungsindustrie zum Einsatz kommt, ist selbstverständlich. Drohnen sollen künftig Gesichter erkennen können. Noch ist diese Erkennung fehlerhaft, eine Kritikerin zeigte dies an mehreren Senatoren auf, die ebenfalls als Kriminelle erkannt worden wären. Programmierer kennen sicher die Plattformen Maven und GitHub, wo offene Software genutzt werden kann. Beides ist Teil dieser künstlichen Intelligenz.

https://www.arte.tv/de/videos/083310-000-A/ueberwacht-sieben-milliarden-im-visier/

Fotorech/pixabay https://pixabay.com/de/photos/himmel-freiheit-glück-entlastet-2667455/

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