Dieses "Friedensabkommen" kann man sich nicht mehr schönreden.
„Alle Streitkräfte aus dem Persischen Golf abziehen, alle Sanktionen gegen Iran aufheben, Iran sofort 12 Milliarden Dollar geben und weitere 12 Milliarden in 60 Tagen, Iran 300 Milliarden Dollar für Wiederaufbau geben, Iran die Kontrolle und Mauterhebung über die Straße von Hormus überlassen. Die USA erhalten das Versprechen, über Irans Atomprogramm zu sprechen. Das ist kein Deal. Das ist eine Kapitulation der USA.“
– Journalist Shuster bezeichnet das gemeldete Iran‑Abkommen als Kapitulation der USA, nicht als diplomatische Vereinbarung.
Der erfahrene Journalist David Shuster legte die berichteten Bedingungen des entstehenden US-Iran-Abkommens unverblümt dar und bezeichnete es als Kapitulation. Nach den von iranischen Staatsmedien verbreiteten Bedingungen würde die USA alle Streitkräfte aus dem Persischen Golf abziehen, die Sanktionen aufheben, sofort 12 Milliarden Dollar und weitere 12 Milliarden innerhalb von 60 Tagen freilassen, 300 Milliarden Dollar für den iranischen Wiederaufbau finanzieren und die Kontrolle über die Straße von Hormus an Teheran abtreten.
Im Gegenzug erhalten die USA Irans Versprechen, über sein Atomprogramm zu sprechen – ein Versprechen, das laut Shuster kein Abkommen darstellt.
Das geplante Abkommen kommt Donald Trump in mehrfacher Hinsicht entgegen. Er verfolgt seit Jahren das Ziel, amerikanische Truppen aus dem Ausland abzuziehen und militärische Verpflichtungen zu reduzieren. Ein Rückzug der USA aus dem Persischen Golf erfüllt genau diese Linie. Die Konsequenz ist jedoch gravierend: Die arabischen Partnerstaaten, die sich seit Jahrzehnten auf die militärische Präsenz der USA verlassen, stehen plötzlich ohne Rückendeckung da. Das destabilisiert die regionale Sicherheitsarchitektur, schwächt bestehende Bündnisse und öffnet Raum für neue Machtverschiebungen. Instabilität in dieser Region führt erfahrungsgemäß zu neuen Konflikten, wirtschaftlichem Zusammenbruch und damit zu zusätzlichen Fluchtbewegungen, die weit über den Nahen Osten hinausreichen.
Gleichzeitig verfolgt Trump wirtschaftliche Interessen, insbesondere im Energiesektor. Er will Ölgeschäfte ausbauen, und Sanktionen gegen den Iran stehen solchen Plänen im Weg. Ein Abkommen, das Sanktionen aufhebt oder lockert, schafft wirtschaftliche Spielräume, die bisher blockiert waren. Der Iran erhält enorme finanzielle Mittel, geopolitische Vorteile und die Kontrolle über zentrale Handelsrouten wie die Straße von Hormus. Die USA erhalten im Gegenzug lediglich die Zusage, über das iranische Atomprogramm zu sprechen – ohne konkrete Verpflichtungen, ohne überprüfbare Mechanismen.
Das Ergebnis ist ein geopolitischer Rückzug der USA, der kurzfristige wirtschaftliche Interessen über langfristige Stabilität stellt und die globale Sicherheit ins Wanken bringt.
Wie viele Immobiliengeschäfte sich Trump durch den Verrat am amerikanischen Staat beim Wiederaufbau des Irans gesichtert hat, kann man nur erahnen. Der Judaslohn wird sicher nicht aus der Portokasse bezahlt.