Wie das Bündnis freier Betriebsräte in Zwickau an seinem eigenen Ast sägt

Es ist ein Paradoxon, das kaum größer sein könnte: Im Volkswagen-Werk Zwickau werden seit 2020 ausschließlich Elektroautos produziert – ein klares Zeichen für den Wandel der Automobilindustrie und den unaufhaltsamen Fortschritt hin zu einer klimaneutralen Zukunft. Doch ausgerechnet hier, wo die Zukunft der Mobilität bereits Realität ist, formiert sich Widerstand gegen genau diese Entwicklung. Das „Bündnis freier Betriebsräte“, das der AfD nahe steht, hetzt gegen das Verbrennerverbot und den „Ökosozialismus“ – und sägt damit am eigenen Ast.

Denn was wäre, wenn diese Kräfte tatsächlich Einfluss gewinnen? Wenn sie die Transformation der Automobilindustrie bremsen oder gar rückgängig machen würden? Die Antwort ist simpel: Sie würden die Arbeitsplätze zerstören, die sie vorgibt, verteidigen zu wollen. Die Produktion von Verbrennern wird weltweit zurückgehen, nicht nur in Deutschland. Wer sich diesem Trend widersetzt, riskiert, dass ganze Standorte wie Zwickau an Relevanz verlieren – und mit ihnen die Jobs der Beschäftigten. Es ist eine Politik der Selbstzerstörung, getrieben von Ideologie statt von Vernunft.

Die Parallelen zu Trump sind frappierend

Diese destruktive Haltung erinnert unweigerlich an die Politik Donald Trumps. Der ehemalige US-Präsident setzte auf Rückbau statt auf Aufbau, auf Spaltung statt auf Lösungen. Statt die Energiewende zu gestalten, leugnete er den Klimawandel und förderte veraltete Industrien – mit dem Ergebnis, dass die USA in zentralen Zukunftstechnologien den Anschluss verloren. Seine Politik war nicht darauf ausgerichtet, etwas aufzubauen, sondern nur zu zerstören: Institutionen, Vertrauen, Fortschritt.

Genau diese destruktive Energie strahlt auch das „Bündnis freier Betriebsräte“ aus. Es geht nicht um konstruktive Kritik oder um die Gestaltung des Wandels, sondern um reine Ablehnung. Die AfD, die hinter diesem Bündnis steht, hat kein Programm für die Zukunft – sie hat nur eine Agenda der Zerstörung. Ob es um Klimaschutz, Digitalisierung oder soziale Gerechtigkeit geht: Ihr Ziel ist nicht, Lösungen zu finden, sondern den Status quo zu verteidigen, selbst wenn er längst überholt ist.

Zerstören um jeden Preis

Am Ende bleibt die Frage: Was bleibt, wenn alles zerstört ist? Wenn die Arbeitsplätze in Zwickau wegfallen, weil das Werk nicht mehr wettbewerbsfähig ist? Wenn die Automobilindustrie den Anschluss verliert, weil sie sich weigert, sich anzupassen? Die Antwort ist einfach: Nichts. Und genau das scheint das Ziel zu sein. Es ist eine Politik der Verbrannten Erde – und die Leidtragenden sind am Ende immer die, die sie am lautesten unterstützen.

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Stinktier

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