Der ganze Beitrag hier macht nur Sinn in Kombination mit meinem Facebook Posting, wo befreundete und bekannte Firmen aufgelistet sind mit deren Ersatzprogramm.

Sinn der Challenge:

1) System der großen Konzerne und Steuertrickser bewusst hinterfragen und nach Wiedereinkehren der Normalität etwas bewusster konsumieren.

Jede Krise ist eine Chance. Viele in erster Linie kleine Dienstleister, Künstler und lokale Unternehmen können von heute auf morgen plötzlich nicht mehr ihrem Geschäft nachgehen. Es gibt zwar Maßnahmen der Regierung, die Verdienstausfälle der Unternehmen und EPUs (Ein-Personen-Unternehmen) werden nicht kompensiert. Bzw. ändern sich momentan ja laufend die Maßnahmen, niemand kann noch genau sagen, auf was es hinausläuft. Manche werden es besser überstehen, einige würden schon nach Wochen vor dem Ruin stehen. Versuchen wir alle so weit es geht nach dem Wiederhochfahren des Systems, bewusst die kleinen Geschäfte, Dienstleister und allgemein Unternehmen in unserer Umgebung zu unterstützen. Die großen Steuertrickser wirtschaften nur in ihre eigenen Taschen und finanzieren nicht unsere Krankenhäuser. Wer diese Steuertrickser sind, wissen eh die meisten, hier aber eine ganz gute Auflistung der Größten:

https://www.kontrast.at/12-firmen-groessten-steuertrickser-eu/

Auch ich selbst habe schon sehr viel Geld bei diesen Unternehmen gelassen, welches großteils dann in den Taschen einiger weniger landet und nicht dazu dient, wichtige Bereiche unserer Gemeinschaft zu finanzieren.

2) Gutschein kaufen, um sofortige Solidarität zu zeigen und Liquiditätsengpässe zu verhindern.

Kauft einen Gutschein, beispielsweise bei dem Wirten um die Ecke, bei dem ihr vielleicht schon jahrelang nicht mehr wart. Oder eventuell für ein Fotoshooting, einen Fotografiekurs, für ein Survivaltraining, was auch immer. Zeigt jetzt schon, dass ihr die Kleinen nach der überstandenen Krise mehr als je zuvor unterstützt und beugt damit auch eventueller Liquiditätsengpässe bei diesen vor.

3) Ersatzprogramm in Anspruch nehmen.

Für viele in dieser Zwangspause ist es auch eine Riesenchance, sich teilweise neu zu erfinden, neue Geschäftsmodelle auszudenken oder generell Mal einfach zur Ruhe zu kommen in dieser beschleunigten Welt. Einige haben es auch geschafft in kürzester Zeit ein Ersatzprogramm auf die Beine zu stellen, beispielsweise durch Onlinekurse oder Lieferdienste.

Ihr könnt den Beitrag gerne teilen und damit Bewusstsein schaffen für die Zeit in einigen Wochen, wenn das System wieder langsam hochgefahren wird. Wo lasst ihr euer Geld? Welche Freunde und Bekannte sind aktuell betroffen oder wen wollt ihr „supporten“? Postet Unternehmen aus eurem Umfeld oder direkt euch selbst. Vielleicht fällt euch ja auch nur 1 besonders wichtiges ein. Bitte auf keinen Fall ungefragt irgendwelche Unternehmen bewerben. Fragt sie, ob sie erwähnt werden wollen oder checkt, ob sie sowieso schon was gepostet haben und übernehmt dann den Text.

Diese Zeit zeigt auch, wie viel Solidarität plötzlich in vielen Bereichen möglich ist. Vor kurzem noch undenkbar, wieviel Zusammenhalt innerhalb der Politik über alle Parteigrenzen hinweg plötzlich möglich ist und wie in unglaublicher Geschwindigkeit Maßnahmen und Gesetze durchgepeitscht werden. Weiters sind die teilweise erzwungenen Maßnahmen zu E-Learning, Homeoffice und Videokonferenzen eventuell eine Chance, diese im Sinne der Umwelt zumindest teilweise über das Ende der Krise hinweg beizubehalten.

Großen Respekt und Dank an alle, die die nächsten Tage und Wochen direkt an vorderster Front stehen und sich den Risiken der Ansteckung quasi aussetzen müssen. Vergessen werden neben den oft erwähnten Ärzten, Krankenschwestern, Verkäufern, Polizisten usw. auch all jene, die weiterhin noch normal zur Arbeit gehen in irgendwelche Produktionsbetriebe. Für alle, die zuhause bleiben müssen, ihr habt das Glück zuhause bleiben zu dürfen. Wenn viele von uns nach dem langsamen Hochfahren des Systems bewusster konsumieren, dann ist es mehr Chance als Krise.

Kauft also nicht alles bei A***, sondern bei kleineren Onlinehändlern oder beim Geschäft in der Stadt, auch wenn es vielleicht ein wenig teurer ist. Trinkt euren Kaffee nicht bei St***, sondern beim kleinen Café um die Ecke. Geht nicht zum M****, sondern vermehrt zum Wirt eures Vertrauens. Wer weiß, wie schnell wir wieder unbegrenzt reisen können. Sucht euch vielleicht heuer Mal einen schönen Fleck in Österreich, wo ihr euren Urlaub verbringt. Unterstützt dadurch nicht nur die Hotels, sondern auch andere Branchen, die direkt vom Tourismus abhängen. Kauft vermehrt regional, um diesen aus dem Ruder gelaufenen Warentransport quer über den Globus ein wenig zu reduzieren.

Und das Wichtigste: Bleibt’s xund!

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